Beiträge von SusanneC

    Ich würde sie zusammen lassen, aber mit Futter ablenken, ideal alle Stunde was geben, sonst eben so oft es geht eine kleine Portion. Dann werden sie erst mal futtern und sind danach zu voll gefressen zum Streiten.


    Auch Clickertraining wäre eine Option, da müssen sie mal ihr Gehirn benutzen und sind danach richtig müde - guck mal auf Youtube, da gibts etliche Videos zu.


    Die Kastra an sich ist ein sehr kleiner Eingriff, ein oberflächlicher Schnitt in den Hodensack, Hoden raus, sauber machen, zu nähen, zweite Seite nochmal.Eine Sache von 10 Minuten. Kostenpunkt sind meistens 35-50 Euro pro Nase, der Großteil der Kosten entfällt auf die Narkosemittel. Komplikationen sind sehr selten, vor allem bei jüngeren Böcken. Danach sollten sie ein paar Tage auf Handtüchern oder Fleecedecken sitzen, damit sich kein Einstreu an die Naht pappt.

    Die Absicherung solltest Du ganz dringend ernst nehmen,nur weil man eine Weile glück hatte kann ja ein einziger Marder reichen.


    In Innenhaltung reicht weniger Platz aber außen müssen sie sich eben richtig warm laufen können, die Verstecke brauchen mehr Platz und müssen besser geplant sein, und ecken in praller Sonne oder im Regen sind nur zeitweise nutzbar.


    Im Winter wird es noch viel schlimmer, da gehen aber drei Schweinchen erst recht nicht. Sie sollten schon eine richtige Gruppe haben.

    Lass sie beide kastrieren und vergrößere das Gehege auf mindestens 2x1 Meter.


    Es ging anfangs unkastriert gut - jetzt kommen sie so richtig in die Pubertät und es klappt von Tag zu Tag schlechter. Das kann so weit eskalieren, bis sie sich ernsthaft verkrachen, also bitte schnell handeln - wenn sie sich richtig hassen hilft die Kastration nicht mehr.


    Außerdem viel Platz damit sie sich aus dem Weg gehen können, viele Verstecke mit mehreren Eingängen, möglichst unübersichtlich gestalten, damit sie sich nicht ständig sehen.


    Ein Schwein das nur noch in der Ecke sitzt und quiekt wennd er andere nur vorbei geht ist aktuell übrigens sicher nicht ranghoch, sondern das Opfer. Achte drauf, dass sie nicht abnehmen. Wenn sie unter 1 Jahr alt sind sollten sie sogar zunehmen.

    Sorry, meine Kristallkugel ist in Reparatur... soll heißen: das kann man nicht vorraussagen. Je nach Charakter kann es passen oder auch nicht. Auf jeden Fall ist die Frühkastration immer sinnvoll, auch wenn man sie nicht behalten will oder kann - unkastriert sind sie kaum zu vermitteln.


    Bitte dringend die Weibchen von potenten Böcken trennen und alle Jungböcke entweder frühkastrieren lassen oder mit 250g von Mutter und Schwestern trennen. Sonst gibt es noch mehr Nachwuchs bei den vollen Tierheimen.

    Hallo!


    Ja es ist echt traurig. Am besten wäre es für den Hinterbliebenen, so schnell wie möglich kastriert zu werden und sechs Wochen nach der kastration Weibchen als Gesellschaft zu bekommen. Das würde ihn sehr viel glücklicher machen als eine Bockgruppe.


    Wenn es wirklich unbedingt eine Bockgruppe sein muss, dann nimm Dir Zeit einen etwa gleichaltrigen zu finden, der nicht schon als Baby verkauft wurde, sondern mindestens das erste Vierteljahr in einer Gruppe mit erwachsenen Tieren aufgewachsen ist. Und jetzt etwa gleichaltrig mit Deinem Bock ist. Der Charakter muss aber auch passen und sehr viel Platz ist wichtig - es kann aber trotzdem anfangs sehr böse krachen bei Böcken.


    Man kann tote Meerschweinchen einäschern lassen, beim Tierkrematorium hier im Ort kostet das ca. 35 Euro, wenn man es selber bringt und die Asche dann im Massengrab des Tierfriedhofs beigesetzt wird. Wenn das Tierkrematorium aber abholen muss und dann wegen einem einzelnen Meerschweinchen kremieren muss und man die Asche auch noch ausgehändigt bekommen will wird es um einiges teurer - bei der Sache mit der Gemeinschaftskremierung würde man es eben mit einem Hund und zwei Katzen zusammen verbrennen, da ist einfach der Aufwand viel geringer. Natürlich auch, wenn man es selber hin bringt.


    Oder man lässt es beim Tierarzt der es dann in die Tierkörperbeseitigung gibt, was im Grunde auch meistens eine Verbrennung ist. Nur halt eben ohne Pietätvollen Umgang, sondern eher unschön mit einem Restirisiko, dass es dann doch zur Seifenherstellung genutzt wird, macht man heutzutage aber eigentlich nicht mehr.

    Ich würde auch eher schnell einen Kastraten suchen. Die Haltung in reinen Weibchengruppen fördert Hormonstörungen und die Entstehung von Eierstockzysten, und dieses garstige Verhalten kann schon ein erster Hinweis in die Richtung sein. Ein dominanter Kastrat, der seinen "ehelichen Pflichten" konsequent nachkommt, kann helfen,dass sich eine leichte hormonelle Schieflage wieder einrenkt, bevor sich richtige Zysten ausbilden - ist zwar kein Allheilmittel, aber zumindest treten die Zysten in Gruppen mit fleissigem Kastraten deutlich seltener auf.


    Ein weiteres Weibchen würde dem Gruppenverhalten auch ganz gut tun, und 2m² reichen ja auch für vier Schweinchen.

    Die Bauern gehen von MINDESTENS 6 Wochen aus auch wenn sie mit der Sense mähen. Mir wäre das einfach zu riskant. Du kannst ja nicht mal die Restfeuchte messen. Und dabei sind Meerschweinchen nochmal deutlich empfindlicher als Kühe.

    Nicht Päppeln ist auch keine Lösung. Wenn er wirklich nur Hunger bekommen müsste um zu fressen würde er ja in der 8-Stunden-Schlafpause Hunger kriegen und dann sofort richtig rein hauen, wenn man ihm was hin hält. Ich habe langsam wirklich zweifel, ob man ihn noch retten kann, es geht schon so lange nur immer weiter bergab.

    Hallo!


    Gefällt mir gut als Sommerquartier, allerdings würde ich mehr Verstecke rein stellen, und dafür vielleicht den Stein raus. Der ist vielleicht optisch schön, bringt aber den Schweinchen nichts weiter. Gerade draußen wollen sie doch lieber von Versteck zu Versteck huschen als über offene Flächen.

    Du kannst sie auch bei der Oma nicht ungesichert draußen laufen lassen, so schnell wie ein marder oder Habicht ist die Oma nicht mehr am Gehege um die Schweinchen zu retten. Das wird nichts.


    Diese billig-Ställe sind so dünn wie Pappkarton, und gerade in Berlin gibt es ja nun nicht wenig Wildtiere, durch diese Dinger kommen Ratten auch schnell durch, und die einfachen Riegel sind auch von jedem Marder zu bedienen. Und dann noch ein Klappdeckel den jedes kräftige Tier hochschieben kann - NEIN!


    Für den Winter geht am besten eine große Hütte rundrum, mit einer kleinen nochmal extra isolierten Schlafkammer. Aber damit hast Du dann auch Platz für Gemüse, Heu und Wasser ohne dass es nass wird einfriert oder die Schweinchen drauf pinkeln müssen. Das kann ein Gartenhaus sein, kann aber auch niedriger sein mit aufklappbaren Deckel (aber bitte mit festen Vorhängeschlössern!!!), da wirst Du dann halt selber nass beim Misten. Die Gartenhütte ist halt relativ einfach gebaut und sehr komfortabel für die Zweibeiner.


    Nebem dem Trockner und der Waschmaschine ein Wintergehege würde mich übrigens nicht stören, da braucht man dann halt eine Tageslichtlampe, um für ausreichend UV-Licht zu sorgen.

    Beim Thema Leben von Tieren sind alle gefragt, und da reicht es nicht immer nur lieb zu sein. das mit dem anweiden hast du gar nicht gewusst und auch nicht bedacht, tust aber so als müsste man Dir sowas nicht sagen.


    Sind wir hier ein gutes Forum, wenn wir nichts dazu sagen? sondern erst wenn du drei tage später schreibst dass die neuen auf einmal so aufgegast sind?


    Damit würden wir uns Mitschuldig machen, und nein, da mache ich nicht mit.

    Tagesfreilauf ungesichert ist aber echt gefährlich. Wer weiß schon, welche Raubtiere WIRKLICH da wohnen? Weiß man es, wenn jemand drei Straßen weg einen Marder auf dem Dachboden oder im Schuppen wohnen hat? Das ist dann ja auch nicht weit für ein Raubtier auf Beutesuche.


    Und so ausschließlich nachts sind die halt dann doch nicht unterwegs, und Raubvögel gibt es auch - Krähen, Bussarde, ein Habicht. die sind immer tagsüber auf der jagd. Auch Ratten in Städten sind ein Problem.


    Und dann kommt man mal verspätet heim und es ist schon dunkel. Oder an einem sonnigen Tag ziehen dicke Wolken auf und es ist schon nachmittags dämmerig durch die Wolkendecke, und bei Regen sind kaum Menschen unterwegs, da kann ein hungriger Marder auch mal in einen Garten gehen.


    Wenn jemand jetzt wirklich sicher weiß wie es aussieht vielleicht, aber das einfach so jemandem empfehlen, dessen Wohnsituation man gar nicht kennt ist fahrlässig.


    Und wenn der Garten so voller Spielgeräte ist sind da ja auch Kinder, die da rumrennen und Fußball spielen, das ist ja auch mehr als gefährlich für Kleintiere.