Beiträge von SusanneC

    Ich würde Schmerzmittel geben, solange es ihm noch gut geht - und dann einschläfern lassen.


    Eigentlich ist bei Kieferabszessen auch die Schulmedizin so selten erfolgreich, dass ich da sehr gut überlegen würde überhaupt zu operieren - die allermeisten Schweinchen überleben einen Kieferabszess auch mit OP nicht lange.

    Wie alt sind die einzelnen Tiere denn?


    Ich finde altersgemischte Gruppen am besten, wenn alle gleich alt sind ist es doof weil halt auch alle gleichzeitig alt und krank werden.


    Nachdem Deine Charakterlich ganz normal sind musst Du nichts weiter beachten, ein ruhiges, selbstsicheres Tier würde aber sicher nicht schaden.

    Wenn die Greifvögel oder Frettchen haben, irgendwelche Raubtiere eben, dann brauchen die immer kleine Futtertiere. So läuft es in fast allen Tierparks. Nebenbei werden ein paar verkauft, aber viele eben auch verfüttert.


    Die beiden sind aber auch einfach im Wachstum und von den Fotos her waren sie vor der Zunahme erheblich zu dünn, sie wirken ja immer noch zu schlank.


    Da brauchst Du nicht zum Tierarzt gehen, sondern viel gutes Futter, damit sie ein vernünftiges Gewicht aufbauen.

    Danke fürs Bilder zugänglich machen! Diese Riegel halten übrigens auch keinem Marder Stand, die müssen ja da auch nur einmal feste mit der Pfote drüber wischen und schon ist dieses Ding offen. Das ist die reinste Todesfalle.

    Du kannst Dir auch einfach eine Säge schnappen und die Käfigschalen ausschneiden. Das ist auch besser für die Gelenke und deutlich bequemer für die Tiere. Die Käfige taugen ja insgesamt sowieso nur für den Sperrmüll, das ist einfach keine Dauerlösung und ist schon schlimm genug, dass sie schon so lange damit leben müssen.


    Guck doch auch mal bei Ebay nach Wurfboxen für große Hunde, da gibts teilweise welche mit 120x150cm, die sind auch einfach zusammen gebaut und nicht so teuer. Oder ein Ikea-Regal auf die Rückwand legen, das kann man auch schnell zusammen bauen, wenn man nicht so fit ist. oder sogar jemanden dafür bezahlen dass er einem das ding schnell zusammen schraubt.

    Hallo!


    Mit nur so einer kleinen Schutzhütte finde ich nicht gut, weil die Schweinchen dann ja in längeren Schlechtwetterperioden kaum raus gehen. Bei Regen und strengem Frost sitzen sie dann 23,5 Stunden am Tag alle miteinander in der Minikiste und treten sich gegenseitig auf die Füße.


    Noch dazu müssen sie wenn eines krank oder auch nur alt wird oder eines stirbt sowieso alle für den ganzen Winter rein, es können eben echt nicht nur 2-3 draußen bleiben, und fremde Tiere dazu holen ist von Oktober bis Mai praktisch nicht möglich. Da müsstest Du ja welche finden, die ähnliche Außenhaltung gewöhnt sind. Daher: bei unbeheizter Haltung ohne großes Gartenhaus macht es sowieso sinn alle über Winter ins Haus zu holen.


    Da braucht man ja nicht sooo viel Platz, 2x1 Meter reichen für ein Wintergehege in der Wohnung, das lässt sich immer machen, auch wenn man keine Riesenwohnung hat. Zur Not kann man sie sogar in einem trockenen Kellerraum halten, mit einer Tageslichtlampe aus dem Reptilienbereich ist das allemal gemütlicher als draußen bei Frost.


    Sei auch Dir selber gegenüber ehrlich: macht es Dir bei strömendem Regen und Minus 15 Grad wirklich Spaß neben Misten und Füttern auch mal eine halbe Stunde draußen zu bleiben und die Tiere zu beobachten, dass sich alle normal verhalten? Nur von 3 Minuten kurz gucken sieht man halt nicht, ob ein Weibchen vielleicht Eierstockzysten hat und die ganze Gruppe drunter leidet.


    Wegen Gehege bei der Oma: So ein richtig vernünftiges und abgesichertes Sommergehege kostet in jedem Fall einige hundert Euro und man muss auch viele Stunden Arbeit investieren, bis Gitter gegen Untergraben eingegraben sind, die Rahmenkonstruktion fest im Erdboden verankert ist, damit das auch von einem kräftigen Fuchs oder einem Sommergewittersturm nicht angehoben werden kann, und alleine Kanthölzer, Volierendraht und Material für die Schutzhütte kostet eben Geld. Wenn man jetzt 500 Euro und 10 Stunden Arbeit im eigenen Garten investiert, ok - aber bei der Oma für ein paar Wochen im Jahr? Da würde ich eher eine Tierpension suchen oder jemanden, der sie so lange bei sich in einem Klappgehege unterbringt in der Wohnung.


    Spätester Einzugstermin ist August oder Anfang September.

    Da würde echt helfen, den Stall Neben das Gehege zu stellen, und einfach nur einen Regenschutz zu basteln. Du hast ja am Gehege sicher auch Gitter von oben, als Schutz vor Raubtieren, da kann man ja ab Herbst eine feste Pastikplane drüber legen. Dann wiegt es nicht viel und regnet trotzdem nicht rein.

    Schau mal hier:


    http://tierische-eigenheime.de.tl/Aussenanlagen.htm


    Das meiste ist aber nur für den Sommer geeignet. wobei ich drei Böcke sowieso zum Herbst rein holen würde. So wie die sich mobben darf sonst einer nicht in die Schutzhütte und erfriert elend.


    Und wichtig ist eben die richtige Absicherung mit Volierendraht, und die Kanthölzer fürs Grundgerüst sollten schon 4x4cm sein, Sicherung auch von unten und oben mit Volierendraht und festen Rahmen.


    So ein billiges Klappgitter kann ja schon eine Katze umwerfen, und durch das dünne Netzchen kommt sogar eine Krähe durch, ein Marder lacht sich da schlapp. Diese Klappgitter sind dabei so großmaschig, dass Ratten und Mauswiesel kaum den Bauch einziehen müssen um durch zu laufen. Und auch der Stall ist unsicher, weil ein Marder da auch nur 1 Minute braucht um sich drunter durch zu buddeln.


    Dass diese Aufgänge für Bockgruppen schwachsinnig sind hast Du ja jetzt gemerkt, da sitzt einer drunter und sagt "du kommst da net rein" und schon ist einer ein- oder ausgeschlossen.

    Insbesondere kommt es drauf an, wie der Tierarzt mit den Tieren umgeht. Also nicht grob anfassen, sich Zeit nehmen, auch wenn es "nur" Meerschweinchen sind, den Halter ernst nimmt und mit einem Redet.


    Dass er Dir nicht gesagt hat welche Keime es sind - naja, 99% der Leute kann damit sowieso nichts anfangen. und die meisten dürften den Namen vergessen haben noch bevor die Tür der Praxis hinter ihnen zu fällt. Das finde ich jetzt nicht schlimm, und kann einfach nur raten, sich selber vorzubereiten und immer Zettel und Stift einstecken zu haben - wo alle Diagnosen und Medikamente drauf kommen. Einfach auch damit man zur Not beim Notdienst weiß, welche Medis es gab um Wechselwirkungen zu vermeiden. Da muss man aber immer selber nachfragen, das liegt daran, dass es den meisten Menschen egal ist.


    Bei Deinem Emil klingt das ganze so schwierig, dass ich auch zweifel habe, dass man ihm an einer tiermedizinischen Hochschule helfen könnte, auch wenn da echte Spezialisten sind. Es geht eben über die üblichen Krankheiten hinaus und man kann halt auch mit bestem Wissen nicht jede Krankheit heilen. Bei richtig fiesen Keimen in Richtung MRSA sind ja auch die Ärzte für Menschen recht hilflos.

    Ich habe erst heute wieder so ein Gehege gesehen, wo die Tiere auch über Nacht drin bleiben sollen, daher muss man das leider schon IMMER dazu sagen.


    Sind die neuen Tiere eigentlich überhaupot richtig angeweidet, also über 2 Wochen weg an immer größere Grasmengen gewöhnt, damit sie nicht an Aufgasung sterben?


    hast Du auch nicht gefragt, aber sollte an doch bedenken, gerade nachdem sie aus schlechter Haltung sind - sonst meinst Du es gut und bringst sie damit um.

    Die Bauern lassen das Heu nur einige Stunden bis Tage auf der Wiese und pressen es dann in Ballen, die in eine Scheune kommen, Diese ist aber NIEMALS im Wohnhaus und die Temperatur da wird überwacht, weil eben beim Reifeprozess das Heu so heiß werden kann dass es sich selbst entzündet. Wenn man das nicht überwachen kann, muss man es sehr großflächig ausbreiten und mit guter Durchlüftung lagern - etwa in einem Dachboden. Aber da muss wie gesagt viel Luft dran, und es kann extrem heiß werden. Das geht nicht einfach so in einem modernen Wohnhaus.


    Und es kann dann erst nach 6 Wochen Lagerung verfüttert werden.


    Die andere Option sind Silage-ballen,d as sind die mit der Plastikfolie rundrum, da solldas Gras sogar richtig vergären. Das ist aber nur für Wiederkäuer. Der Vorteil ist, dass man da auch feuchtes Gras nehmen kann.