Die Halter haben gesunde Tiere zur Kastration gebracht, und beim Fäden ziehen waren sie schwerkrank. Das kommt nicht durch mangelnde Hygiene von Außen, sondern eher durch Unsaubere Arbeit des Tierarztes, wenn sich IN der Kastrationswunde abszesse bilden.
Vielleicht hätten es die Halter früher erkennen können, aber das ist nicht immer der Fall, manchmal ist so viel Silberspray auf der Naht, dass es schwierig wird schwellungen und verfärbungen zu sehen.
Ich glaube nicht, dass Tiere die 7-10 Tage vorher fit und gesund genug für die Kastration waren in der kurzen Zeit so drastisch Verwahrlosen sollen. Das ist ja nun keine so lange zeit, selbst wenn man zwei Wochen nicht mistet werden die Tiere deswegen nicht krank. Und die Aussgae der Tierarzthelferin der vielleicht was an ihrem Job liegt würde ich da nicht so ernst nehmen.
Und statt die Kastrationsabszesse in den Griff zu bekommen werden sie dann in der Praxis sogar noch kränker und einer stirbt sogar. Kastationsabszesse sind gut behandelbar, wenn man ordentlichd ran bleibt und spült, spült, spült. Da ist ja eher was beim Tierarzt schief gelaufen.
Und offenbar fanden ja auch die Richter, dass eine Einigung mit einer Zahlung von seiten der Tierärztin angemessen wäre. Das klingt schon sehr danach, als wäre die Klage gerechtfertigt.