Beiträge von SusanneC

    Ich würde es erst mal Homöopathisch mit Ovarium Comp. versuchen. Das kannst Du ja schon mal machen während Du Dich noch informierst und versuchst sie für eine OP möglichst fit zu bekommen.


    Eine Kastration ist eine sehr große OP mit hohem Blutverlust. Das muss Dir klar sein, viele Schweinchen überleben das nicht.


    Punktieren geht vor allem mit großkammerigen Zysten, aber oft kommen sie bald wieder. Dafür sind die Überlebenschancen sehr gut.

    Kartoffeln enthalten Solanin, besonders Grüne Stellen und rund um Keime herum. Das ist schwach giftig, man kann also einiges davon essen, das wird dann auch von der Leber wieder abgebaut. Ich glaube nicht, dass ein Erwachsener so viele rohe Kartoffeln essen kann, dass es gefährlich wird.


    Bei Kleinkindern und Haustieren sieht das wieder anders aus, weil da eben weniger Körpergewicht und eine kleinere Leber gegen die Giftmenge steht.


    Daher würde ich jetzt weder einem Tier noch einem Kind rohe Kartoffeln erlauben.

    Hallo!


    Schön dass ihr euch informiert, nur schade, dass ihr das nicht vorher gemacht habt. Bei Zooladentieren können euch noch unangenehme Überraschungen bevor stehen, und schade um das Geld für Käfig, Futter, Salzlecksteine und den ganzen anderen Quark den kein Schweinchen braucht.


    Zum Futter:


    Heu bekommt man viel billiger beim Bauern und aus dem Internet (falls man keinen Bauern in der Nähe hat). Die Qualität werdet ihr selber unterscheiden können, schlechtes Heu riecht muffig und ist extrem staubig, wird auch nicht gefressen. Gutes ist eher grün, riecht frisch und staubt wesentlich weniger. In Läden wird auch Heu von Bauern verkauft das nur Mühsam und aufwändig in kleinen Tüten verpackt wurde, da zahlst Du vor allem für die verpackung viel zu viel. Dabei kannst Du das Heu super im Keller oder Gartenhaus lagern (möglichst luftig, etwa in einem Bettbezug) und dann immer in die Wohnung holen was Du brauchst.


    Sonst brauchst Du viel viel Gemüse, 150-200g pro Nase und Tag. Google hilft Dir vollständige Listen zu finden was sie haben dürfen, allgemein beliebt sind Blattsalate, Gurke, Paprika (hier besser Bio kaufen), Karotten, Sellerie, Fenchel... es darf ruhig immer eine bunte auswahl sein, auf möglichst viele Mahlzeiten aufgeteilt.


    Trockenfutter schadet nur, aber auch getrocknete Kräuter sind nicht notwendig sondern eher ein Leckerchen. Außerdem da nur kleinstmengen bestellen, wenn man sich hinreißen lässt und 2 Kilo kauft wird man die kaum verfüttern können - die Schweinchen dürfen davon höchstens 20g pro Woche bekommen.


    Sonst brauchen die Tiere nur Wasser. Keine Vitamintropfen, Salzsteine, Mineralsteine, Joghurtdrops, Knabberstangen - das ist alles mehr schädlich als nützlich.


    Ein Eigenbau ist eine sehr gute Idee, wenn ich vom Namen ausgehe dass das Böcke sind würde ich 2x1 Meter empfehlen.

    Zooladen ist insgesamt einfacher. Da brauchst Du nur irgendwann zwischen 8 und 18 Uhr rein spazieren, nen Geldschein auf den Tisch legen und kriegst was Du willst.


    Beim Tierheim muss man dann schon nach den Öffnungszeiten schauen und Fragen beantworten.


    Und bei einer Notstation? Vorher anrufen, Termin vereinbaren, ggf. einen Kontrollbesuch mitmachen (der passt allgemein vielen Leuten nicht, sie fühlen sich ja völlig zu recht kontrolliert).


    manche Notstation kann es ein wenig abmildern indem sie selber Leute anschreiben, die Z.B. in einem Forum schreiben sie überlegen ein neues Schweinchen anzuschaffen, und statt von Vorkontrolle zu reden bieten sie an, die Tiere in ihr neues Zuhause zu bringen und die Vergesellschaftung zu begleiten, aber damit hängt man eben noch viel viel mehr Zeit rein in die Sache...


    Es bleibt eben eine größere Hürde und macht mehr arbeit weil man nicht so spontan hin gehen kann.

    In vielen Fällen ist es noch nicht mal Absicht ein schwangeres Weibchen zu verkaufen, sondern einfach Unachtsamkeit.


    Da wurden die Tiere in einem Karton vom Großhändler geschickt und waren da nicht getrennt, oder sie kommen von irgendeinem massenvermehrer der sie auf einer 30cm dicken Schicht Scheiße hält und eben alle drei Wochen mal raus pflückt was in etwa die richtige Größe hat - der hat auch keine ordentliche Geschlechtertrennung.


    manchmal wird auch einfach im Laden nicht ordentlich nach den Geschlechtern geschaut wenn die Tiere auf die Gehege verteilt werden, oder es gerät in der Hektik mal ein Bock zu den Weibchen rein. Es reicht ja in aller Regel ein Bock um ALLE Weibchen zu schwängern.


    Ich habe mal in einer eigentlich guten Zoohandlung ein Männchen zwischen 30 Weiblichen Farbmäusen entdeckt, das sieht man bei denen eben oft erst recht spät - meint ihr, die hätten die Weibchen dann alle aus dem verkauf genommen?

    Ideal lasst ihr den Kleinen mit 250-300g frühkastrieren, dann braucht ihr die Mutter nicht zu trennen. Die ersten paar Monate geht es normal recht gut mit zwei Böcken, aber so auf die Dauer kann es ziemliche Probleme geben, dann solltet ihr trennen und zwei gruppen machen, eben noch ein Weibchen für den Kleinen holen.


    Säugen ist schon sehr anstrengend, fütter einfach so viel nur irgend möglich, viel Wurzelgemüse, das hat auch ordentlich Kalorien.

    Viele Bockgruppen kommen klar mit Weibchen im selben Raum - aber nicht alle. Ich würde es bei NEUN Böcken für sehr wahrscheinlich halten, dass wenigstens einer da bei ist, der bei Weibchengeruch eben doch abdreht.


    Und unkastrierte Böcke brauchen eben viel Platz - und sehr aufschlussreich, dass Du Dir mittlerweile selber wiedersprichst. Das zeugt von viel Reife, wie schon Adenauer sagte "Was stört mich mein Geschwätz von gestern?"


    Zähneklappern ist die letzte sehr deutliche Warnung bevor es eine Beißerei gibt, es ist eine überdeutliche Drohung. Das machen sie nicht einfach so, und gerade wenn das unter so jungen Böcken oft vorkommt ist es nur eine Frage der Zeit bis es kracht. aber Du weißt ja alles besser, wir haben ja alle nur Scheinwissen.


    Was arbeitest Du denn? In einem Tierversuchslabor, einem Zooladen oder was?

    Ich würde mit Ministückerln von wenigen cm anfangen und dann langsam steigern über Tage. Manche Schweinchen vertragen gar keinen Kohl, andere würden ihn schon vertragen, aber der geruch rund ums Gehege wird dabei so Kohlig dass die Menschen es nicht mehr leiden können.

    Mach es vom Wetter abhängig. Wenn es zwei Wochen am Stück regnet haben die Tiere draußen auch nicht mehr wirklich Spaß dran. Und von Null grad auf 20 Grad wechseln ist auch ein wenig heftig.