Beiträge von shelyra

    Unser gehege hat auch eine südausrichtung. Und ich kann schon feststellen dass die tiere in der heißen mittagszeit eher selten draußen zu sehen sind. Sie sitzen dann im kühleren innenstall.
    Obwohl wir vor über 1 jahr pflanzen vor dem gehege gesetzt haben (u.a. bambus) bringt der noch keinen schatten.
    Wir haben jetzt ein sonnensegel bestellt um es übers gehege zu spannen (im letzten jahr hab ich eins aus baumwolle genäht. Leider hatte das nicht überlebt)



    (Die hintere tür führt in den knapp 6qm großen innenstall)


    Mit geschlossener decke/dach oder geschlossenen seiten kann ein südgehege schnell zur hitzefalle werden.

    Deine "große" steckt mitten in der pubertät. Da ticken auch bei meerschweinchen die hormone anders und man muss nicht alles verstehen.


    Abhilfe würde da sicher ein erwachsener, gut sozialisierter kastrat bringen.
    Denn deine beiden sind beide noch so klein. Sie brauchen ein erzieherschwein.
    Und da weiber untereinander gerne auch mal zickig sind braucht es einen kastraten der ruhe hinein bringt. Außerdem entspricht dies dem natürlichen zusammenleben der tiere.

    Könnt ihr früh morgens oder spät abends fahren?


    Schaut euch beim ta ganz genau an wie die krallen geschnitten werden. Das ist nicht so schwer. Dann könnt ihr das in zukunft alleine erledigen und müsst den ta stress nicht jedesmal machen

    Gizmo wird dauerstress haben und deswegen unter dem gewichtsverlust leiden.


    Etwas abhilfe konnte eine kastration der kleinen schaffen. Das lindert etwas das hormonchaos der jungs. Und diese werden dadurch etwas ruhiger.


    Auch sind 3 jungs eine ungünstige tieranzahl. Bockgruppen sollten eine gerade tieranzahl besitzen.

    Neben dem erwachsenen erzieherschwein gibt es eigentlich nur eins: geduld haben!


    Meerschweinchen sind fluchttiere. Sie mögen es meist nicht angefasst zu werden. Nur die wenigsten tiere werden so zutraulich dass sie sich freiwillig anfassen lassen. Daher sollte man sie am besten auch nicht anfassen.
    Trotzdem ist es nicht verkehrt die tiere regelmäßig einem tüv zu unterziehen, besonders wenn die tiere in außenhaltung leben (soll das das ganze jahr sein? Oder nur über den sommer? )

    Frisches gras soviel ich besorgen kann. Dazu morgens und abends noch etwas gemüse. Sowie eine ständig volle heuraufe.


    Haferflocken und saaten gab es hier im tiefsten winter bei minusgraden. Aber auch nur etwa 1 mal die woche. seitdem wir aber konstante plusgrade haben fütter ich das nicht mehr zu.

    Ui, da habt ihr so ziemlich alles falsch gemacht was geht.
    Jetzt muss man schauen dass man da das beste draus macht.


    Reine bockgruppen sind zwar möglich aber auch etwas komplizierter in der haltung. Am wichtigsten ist viel platz. Etwa 1qm pro tier.
    Da eure beidennoch sehr klein sind bräuchten sie auch noch jemand älteres der sie erzieht und ihnen sozialverhalten beibringt. Da aber eine ungerade anzahl bei bockgruppen vermieden werden sollte müssten 2 jungs her.


    Dann sollte man an der gehegeeinrichtung einiges ändern. Die tiere brauchen mehr verstecke und häuser. Dabei darauf achten dass es min. 2 eingänge gibt damit kein tier in der falle sitzen kann und es bei streitereien immer einen ausweg gibt.


    Salzlecksteine, knabberstange, trockenfutter und co brauchen die tiere nicht. Es kann vielmehr sogar ihrer gesundheit schaden.
    Frischfutter, gras und heu sollten auf dem Speiseplan stehen. Dazu ab und zu ein paar äste zum knabbern.


    Eine kastration wäre auch nicht schlecht. Das nimmt den hormonstress raus. Noch sind sie zwar klein aber bald steht die stürmische zeit an wenn die jungs in ihre pubertät kommen.

    Wenn du eine bockgruppe aufmachen willst beachte dass diese mehr platz als eine haremsgruppe brauchen. Genauso sollte es eine gerade tieranzahl sein da es sonst sehr leicht vorkommt dass ein tier außen vor ist. Im winter kann dies fatal sein.


    Ein netz wird nicht viel gegen katzen, raubvögel oder marder bringen. Das hat null schutzeffekt und ist schneller durch als man denkt.