Beiträge von Marie-Luise

    Hast Du einen besseren Vorschlag als Blaukorn und Hornspäne? Mischen will ich aber nichts, sondern auf etwas zurückgreifen, dass ich kaufen kann.

    Ich verwende für Zimmerpflanzen organischen Flüssigdünger (gibt es z.B. auf Basis von Zuckerrübenabfällen). Man muss dann nur aufpassen, dass davon nichts im Untersetzer stehen bleibt, sonst stinkt es übel nach einigen Stunden (nicht gleich).


    Ansonsten kann ich Animalin empfehlen. Ich habe schon viele organische Dünger probiert, aber das ist fertig gemischt und für durchschnittlichen Bedarf geeignet. Bei Guano habe ich persönlich Bedenken, dass damit Raubbau betrieben wird, zu Lasten der Vögel.


    Der Unterschied zwischen mineralischem und organischem Dünger ist, dass der erste die Pflanzen direkt ernährt und den Boden schädigen kann bzw. im Freiland auch das Grundwasser. Der zweite "ernährt" das Bodenleben und diese vielfältigen Bewohner stellen die Nährstoffe den Pflanzen zur Verfügung. Dadurch muss man das Substrat viel seltener wechseln. Ich habe oft größere Töpfe oder Balkonkästen über Jahre hinweg nur organisch gedüngt und den Boden nicht ausgetauscht.


    Wegen der - vereinfacht beschriebenen - Wirkweise dauert es bei organischem Dünger länger, bis die Pflanzen etwas davon haben. Daher kann man z.B. schon im Herbst den Boden düngen und hat im Frühjahr auch die Nährstoffe zur Verfügung. Natürlich muss man aufpassen, dass man nicht Pflanzen, die verholzen, zu weich macht durch späte Düngung. Ich schreibe hier nur Allgemeines und speziell zu Bambus, der ja auch im Winter grün und etwas aktiv ist.

    Ich habe selbst keine Erfahrung damit, aber aus eigenem Interesse sehr viele Erfahrungsberichte zu Bockgruppen gelesen. Ich kann mich an keine Gruppe erinnern (das muss aber nicht vollständig sein), in der ein "Erzieher" in dem Alter noch etwas ausrichten konnte bei Böckchen.


    Normalerweise sind 3 keine gute Idee, aber es gibt auch Dreiergruppen, die dauerhaft stabil sind. Das würde ich erst einmal probieren, ob es weiter friedlich bleibt. Das gebissene Böckchen würde ich schnell kastrieren lassen - aber bei einem mit Meerschweinchen erfahrenen Tierarzt. Dann würde ich den Mauerdurchbruch verschließbar machen und ihm 6 Wochen nach der Kastration 2 Weibchen dazugeben.


    Allerdings sieht es auf den Fotos so aus, als fehlten auch Unterstände, Sichtschutz und z.B. Zweige zum Knabbern. Ist es tatsächlich so leer, wie es auf den Fotos erscheint?


    Natürlich soll man nicht alles zustellen, so dass sie nicht mehr rennen können. Aber bei 3 Tieren würde ich persönlich mindestens 6 Unterstände hineinstellen.


    Häuser müssen auf jeden Fall 2 Eingänge haben, die so liegen, dass kein Tier in die Enge getrieben werden kann. Sonst kann es passieren das ein ranghöheres Tier in ein Haus kommt und das rangniedrigere ausweichen will. Wenn das aber nur geht, indem es auf den Ranghöheren zugeht, fasst der es als aggressive Reaktion auf. Es soll schon oft in Häusern mit 1 Eingang oder 2, die ungeschickt liegen, zu Beißereien gekommen sein. Ideal sind kleine "Hocker" (also Brett mit 4 Beinen) ggf. mit Stoff, der an 2 Seiten überhängt. Das gibt Geborgenheit, ohne die Bewegungsfreiheit einzuschränken.


    Gerade wenn Du den Platz teilen musst, aber auch sonst, würde ich auch eine Ebene von z.B. 2 x 0,6 Meter an eine Wand stellen. Da reicht auch wieder eine Platte mit 4 oder 6 Beinen (ca. 20 cm hoch). 0,6 Meter sollten nicht unterschritten werden, damit 2 Tiere ohne zu große Nähe aneinander vorbeikommen. Da Meerschweinchen im Erwachsenenalter oft nicht mehr gerne springen. würde ich entweder 2 Rampen (2 wegen Fluchtmöglichkeit) oder zwei Podeste mit rund 10 cm Höhe davorstellen. Die Rampen wären langfristig besser, müssen aber eine geringe Steigung haben.


    Auch könntest Du einen Streifenvorhang (Stoff auf Schnur aufgespannt, bis fast oben in Streifen geschnitten) als Sichtschutz z.b. in der vollen Breite durch den Raum spannen.


    Ich würde auch bei Hitze immer zumindest einen Teil einstreuen. Meerschweinchen liegen gerne weich und gemütlich und wenn ihnen der kühle Boden lieber ist, können sie den ja wählen.


    Das sind jetzt alles Vorschläge, um es den Tieren angenehmer und abwechslungsreicher zu machen und ihnen Deckung und "aus den Augen - aus dem Sinn" zu ermöglichen.


    Während ich das so schreibe, überlege ich, ob Du es, falls Du diese Vorschläge alle umsetzen willst, nicht danach sogar noch einmal versuchen könntest mit den Vieren. Falls die beiden Räume wirklich immer so leer sind, wäre es für mich kein Wunder, dass sie sich langweilen und bei Aggressionen nicht mehr runterkommen.


    Ich hoffe, Du fasst das was ich schreibe, nicht als ungebete Kritik auf. Ich will nur versuchen zu helfen, dass die Tiere sich wohlfühlen. Und als Außenstehender sieht man manchmal Sachen, die dem Halter gar nicht auffallen.

    Das lässt mir jetzt doch keine Ruhe: Wenn ich vorschlage, dass Du die Männchen zu Weibchen setzen könntest, müsste natürlich sichergestellt sein, dass alle richtig kastriert sind. Was meinte die Tierärztin denn mit dieser Aussage und woraus leitet sie das ab?

    Ja, bitte schreibe, wie es bei Euch weitergeht. Wenn ich etwas empfehle oder als mögliche Lösung nenne, ist es auch immer eine Hilfe, zu hören wie es gewirkt hat.


    Auf jeden Fall würde ich der Sache dann schon ein paar Wochen geben. Sollte einer anfangen richtig abzunehmen oder krank zu wirken müsstest Du natürlich trotzdem zum Tierarzt. Ich meine das Zeit geben nur für den Fall, dass es nicht schlechter und auch nicht sofort besser werden sollte.


    Alles Gute!

    Gut, das kann auch helfen. Allerdings muss man bei Thymian aufpassen, das kann den Darm angreifen, sollte als nur in kleinen Mengen gegeben werden, zumal er ja ohnehin schon mit einem Antibiotikum zu kämpfen hat.

    Gabi hat sehr viel Erfahrung mit Meerschweinchen und auch speziell mit Jungs. Trotzdem möchte ich erwähnen, dass ich mehr als nur einen oder zwei Berichte gelesen habe, in denen das 4. Männchen keinen Frieden gebracht hat. Schlimmstenfalls hat man dann ein noch größerer Problem als vorher.


    Zudem sehe ich es kritisch, wenn schon richtig Blut geflossen ist. Wie stark das war, weißt natürlich nur Du. Aber nach Deiner Schilderung ist der Kleine auch dominant und wenn er größer wird, kann es vermutlich erst recht kranchen.


    Daher und überhaupt ist meine Frage an Dich:


    Wenn Du noch 6 Weibchen, hast, warum tust Du dann den Mittleren nicht zu den Weibchen und lässt die beiden anderen zusammen? Natürlich ist dann der Altersunterschied noch größer als bisher, aber es gäbe potentiell mindestens folgende Vorteile:


    • Die Weibchen, falls sie bis noch ohne Kastrat sind, würden sehr gewinnen (s.o.).
    • Der Streit wäre zuverlässig beendet.

    Alternativ könntest Du natürlich auch 3 Gehege machen und jedem Kastraten 2 Weibchen geben. Das wäre von der Gruppenzusammensetzung ideal und normalerweise stabil und relativ friedlich.

    Herzlich Willkommen, Manuela!


    Leider kommt es oft zu dem Problem, das Du jetzt hast, wenn man 4 Jungtiere, noch dazu Männchen, alleine, also ohne Erwachsenen aufwachsen lässt.


    Jungtiere ohne Erwachsenen zu halten, ist nie gut, aber wenn es - wie oft - nur 2 sind, bilden sie eher eine Notgemeinschaft. Bei drei oder vier kann man ja gegen den vorgehen, den man nicht mag, ohne alles zu verlieren, was man hat.


    Ich fürchte, wenn sie sich mehrfach blutig gebissen haben, sieht es schlecht aus. Vorher habe ich aber noch einige Fragen:


    • Sie sollen auch im Winter draußen leben?
    • Wie tief waren die Wunden?
    • Ist Ruhe zwischen den Drei?
    • Wenn Mäuse reinkommen konnte, ist das Gehege vermutlich nicht mardersicher. Magst Du es näher beschreiben oder Fotos einstellen?

    Herzlich Willkommen, jetzt auch als aktiver Teilnehmer!


    Panacur und alle anderen Wurmmittel sind immer nur für bestimmte Parasiten geeignet und alle schaden dem Darm bzw. dem ganzen Schweinchen. Natürlich gibt es Fälle, in denen man zu Gift greifen muss, aber hier scheint es ja bisher nicht geholfen zu haben. Vermutlich ist der Darm ziemlich angegriffen und das Gleichgewicht durcheinander geraten.


    Zu der Diagnose "Flagellaten" kann ich nicht viel sagen. Was ich aber als nächstes, vor weiterem Gift, versuchen würde, den Darm wiederherzustellen. Parasiten nehmen normalerweise überhand, wenn der Körper durch Stress, Krankheit, Medikamente o.a. angeschlagen ist.


    Ich würde mal versuchen, etwas gezielt für den Darm zu tun mit aromatischen Saaten (Kümmel, Fenchel, Anis, Schwarzkümmel u.ä.), falls sie die essen wollen. Unsere tun das nicht. Auch manchen Küchen- und Wildkräuter und Zweige können da helfen.


    Vor allem könntest Du einige Wochen Apfelpektin (reines) und Huminsäure geben. Zum Hersteller von Sobamin findest Du hier https://www.pharmawerk-weinboe…iologischerBodenstoff.pdf.


    Du könntest pro Tier und Tag jeweils 1 gehäufte Messerspitze mit etwas reinem Apfelsaft verrühren und in einer Spritze (natürlich ohne Nadel) ins Mäulchen geben. Durch den Apfelsaft werden sie es hoffentlich gerne nehmen. Da Pektin klumpft, würde ich es mit dem Sobamin verrühren und dann erst den Saft hinzufügen. Statt Saft konnte ich es unseren Jungs auch mit Gerstengraspulver (max. halbe Messerspitze) und Wasser schmackthaft machen. Durch das Pektin dickt es nach ein paar Minuten etwas ein, geht dann ggf. nicht mehr gut durch die Spritze.


    Sobamin kann die Apotheke für Dich besorgen. Apfelpektin bekommst Du z.B. bei Amazon von Natura 100 Apfelpektin 200 g.


    Da das Sobamin entgiftet, sollten mindestens 2 Stunden Abstand zu einer möglichen Medikamentengabe liegen, besser wäre es deutlich länger.


    Das Apfelpektin ernährt die "guten" Darmbakterien.


    Mit Bene Bac u.ä. wäre ich dagegen vorsichtig, da die Präparate oft viel Zucker enthalten und es zudem fraglich ist, ob man mit der Mischung aus Bakterien wirklich das trifft, was für ein Meerschweinchen passt. Da würde ich lieber wie gesagt, den Darm unterstützen, damit er sich selbst erholen kann.


    Nachtrag: Die aromatischen Saaten gebe ich mittlerweile zur Sicherheit gemahlen, weil ich Bedenken wegen der Härte habe. Dazu mische ich z.B. etwa 1/3 Teelöffel der gemahlenen, gemischten Saaten mit 2 Messerspitzen Gerstengraspulver (Päppelbrei tut es auch) und Wasser und gebe es als Brei in der Spritze. Andere geben die zerstoßenen oder gemahlenen Saaten über Gurkenscheiben o.ä.

    Und mal ganz provokativ gefragt: wo sollen denn die Tiere herkommen, wenn privates oder konventionelles Vermehren (wohl gemerkt zu Recht !) verpönt ist und Züchter ja auch nicht das richtige sind? Dann wären zwar die Notstationen wahrscheinlich nahezu leer aber Meerschweinchen kaufen könnte man dann wohl auch eher nicht...

    Die Antwort ist einfach: Daher wo sie seit Jahrtausenden bei den Südamerikanern und seit über vierhundert Jahren in Europa kommen!


    Ohne Rassestandards, Vereine und Ausstellungen sind die Hausmeerschweinchen nicht ausgestorben und auch nicht an genetischen Defekten massenweise gestorben. Erst gefährliche Züchtungen wie Schimmel (endet tötlich für die Jungen, wenn man unwissend zwei verdeckte Schimmel sich paaren lässt) und immer neue Zuchtziele haben die Fortpflanzung von Meerschweinchen zu einer Herausforderung in Sachen Genetik gemacht.


    Um keine Missverständnisse zu erzeugen: Ich finde einige Züchtungen auch schön und ich verurteile oder verachte kein einziges Schweinchen. Es geht mir nur darum zu informieren und zum Nachdenken anzuregen.

    Wenn Du von Gitterdach schreibst, nur zur Sicherheit: Sie müssen in jedem Falle großflächig Schatten im Auslauf haben. Der Stall kann ja noch heißer werden, der ist also keine gute Zuflucht vermutlich. Der Schatten muss auch so erzeugt werden, dass die warme Luft sich nicht dicht über den Tieren staut. Ein großer Sonnenschirm über dem Gehege ist daher besser, als ein niedriges Gehege abzudecken.


    Wenn sie sich nicht extrem gut vertragen, würde ich sie nicht in das kleine Gehege in der Garage setzen. Eine Gruppe von Männchen würde ich in keinen Falle in ein so kleines Gehege umsetzen, das könnte üblen Streit geben.

    Schön, dass es zumindest nicht schlechter geworden ist! Jetzt hoffen wir, dass er die Geschichte schnell ganz los wird!


    Vielleicht hatten wir es hier schon erwähnt, jedenfalls kannst Du ihn mit Futter zusätzlich unterstützen bei Atemwegserkrankung:


    Kiefer, Fichte, Lärche, Rotbuche, Spitzwegerich und Breitwegerich fallen mir ein. Ich kenne mich mit Heilpflanzen leider noch nicht so gut aus, dass ich mehr gut verfügbares nennen könnte.

    Da ich das Thema "normale" Meerschweinchen aufgebracht habe, will ich noch etwas dazu schreiben, auf Deine Frage hin:


    Meerschweinchen werden seit Jahrtausenden in Südamerika als Haustiere (genauer gesagt als Schlachttiere) gehalten. Im 16. Jahrhundert wurden einige von ihnen nach Europa gebracht. Seither werden sie hier gezüchtet - bis vor einigen Jahrzehnten hatten sie zwar verschiedene Fellfarben und glattes Fell oder solches mit Wirbeln (Rosetten), aber sahen eben noch ihren südamerikanischen Vorfahren ähnlicher. Die Rassen sind in Relation zur Domestizierung in Südamerika und zur Haltung in Europa ganz neue Erfindungen, nach menschlichem Geschmack. Mir ist kein einziges Rassemerkmal bekannt, dass dem Tier einen Vorteil bringen würde. Manche schaden sicherlich auch nicht, falls sie nicht durch falsche Züchtungen entstanden sind, andere, wie langes Fell, bringen dem Tier definitv Nachteile.


    Es gibt auch Züchter, die Glatthaar züchten, aber leider meines Wissens auch nur mit dem eher zu kurzen Kopf, dem plumperen Körper und den Schlappohren. Die "normalen" Meerschweinchen findet man teilweise noch bei Privatleuten, die sie zwar bewusst ab und an sich paaren lassen, aber keine Rasseziel verfolgen - und natürlich manchmal noch bei zufälligen Verpaarungen oder in Zoogeschäften.


    Den Absatz von Zoogeschäft-Tieren würde ich nicht unterstützen und bei Zufallsvermehrungen hast Du wahrscheinlich wenig Chance auf gute Beratung. Ich haben allerdings auch schon mehrfach von Züchtern gehört, die "einfach mal Anschauen" ablehen, da es ihnen anscheinend zuviel Aufwand ist. Und nicht jeder eingetragene Züchter hält die Tiere gut und berät ehrlich und fachkundig. Ich würde es zumindest auch bei einer guten Notstation versuchen. Vielleicht kann ich Dir morgen dazu noch eine Empfehlung geben, wenn Du magst.

    So, jetzt kann ich kurz weiterschreiben. Aber die anderen haben ja das meiste, was ich sagen wollte schon genannt. ;-)


    Ich würde, wenn Du nur 2 Tiere haben willst, ein kastriertes Männchen von mindestens 1,5 Jahren und ein Weibchen zwischen 8 Wochen und 2 Jahren nehmen. Zwei Weibchen ist nie optimal und zwei Männchen kann schief gehen. Du kannst natürlich auch ältere Tiere nehmen, aber wie schon gesagt, sollte mindestens eines erwachsen sein. Und da Meerschweinchen sehr schnell wachsen, hat man leider ohnehin nicht lange die besonders niedliche geringe Größe.


    Je nachdem wie wichtig Dir das Herausnehmen und Schmusen sind, würde ich mir noch einmal überlegen, ob Meerschweinchen wirklich die richtigen Tiere für Dich sind. Die meisten bleiben zeitlebens schreckhaft und wie schon gesagt, manche mögen es nie, angefasst zu werden. Andere können es durchaus genießen zu schmusen. Evtl. könntest Du in einer Notstation erwachsene Tiere finden, die bereit sind zu schmusen. Da müsstest Du dann nachfragen. Oft wird man Dir jedoch sagen: Meerschweinchen wollen nie schmusen. Das sehe ich wie beschrieben anders und bin damit auch nicht die einzige, aber gehöre sicherlich hier zu einer Minderheit. Schade wäre es nur, wenn entweder die Tiere nie Deine Erwartungen erfüllen würden oder Du ihnen etwas aufzwingen würdest.


    Bezüglich Rasse: Ich ziehe "normale" Meerschweinchen den Rassetieren vor. Die Rassen wurden innerhalb sehr kurzer Zeit gezüchtet und auf Merkmale hin, die einfach dem Geschmack mancher Menschen entsprechen. Beides kann große Nachteile haben für die Tiere, Vorteile hat es mit Sicherheit nie. Durch Inzucht oder falsche Betonung von Äußerlichkeiten statt Gesundheit, sind viele krankheitsanfällige Tiere entstanden. "Normale" Meerschweinchen haben einen schlankeren Körperbau und ein längeres, spitzeres Gesicht als die meisten Rassetiere. Auch haben sie stehende Ohren und ein kurzes, glattes Fell. Rosetten gibt es auch schon lange, daher würde ich die nicht in jedem Falle zu den Rassetieren zählen. Leider gibt es diesen "normale" Typ mittlerweile nicht mehr oft.


    Ich freue mich, von Dir wieder zu hören, und was Du von unseren Empfehlungen denkst.