Beiträge von Marie-Luise

    Das tut mir leid, Rosilein, dass Du jetzt schon wieder Sorgen hast!


    Ich hab am Sonntag schon ein Schweinchen verloren, da lief auch am Ende derselbe weiße Schnodder aus der Nase

    Falls es bei Hippi und Teddy die gleiche Ursache haben sollte, würde ich nicht wieder auf gut Glück ein Antibiotikum geben lassen. (Das ist kein Vorwurf an Dich!! Es geht mir um mögliche die Medikamentengabe für Teddy durch den Tierarzt.) Bei Hippi hat das Antibiotikum ja anscheinend zumindest in dieser Hinsicht, vielleicht sogar grundsätzlich nicht geholfen. Das gleiche oder auch ein "geratenes" anderes Mittel jetzt Teddy geben zu lassen, fände ich riskant.


    Ich würde daher ein Antibiogramm machen lassen. Nach meinem Kenntnisstand kann man das mithilfe des Sekrets, dass aus der Nase bei ihm kommt. Du müsstest dann allerdings fragen, wie lange es bis zum Ergebnis dauert. Billig wird es vermutlich auch nicht sein. Sollte es bei Teddy dringend sein, würde ich notfalls einer sofortigen Antibiotikum-Gabe zustimmen, bis feststeht welches das beste wäre und dann notfalls wechseln.


    Auf jeden Fall würde ich den Tierarzt darauf hinweisen, dass Hippi am Ende auch diesen Schnodder hatte und schon einige Tage AB bekam. Der gleiche Wirkstoff dürfte dann ja keinen Sinn machen. Der Tierarzt erinnert sich aber vielleicht gar nicht an Hippi und den Zusammenhang mit Teddy.


    Wenn Du magst, frage bitte welchen Antibiotikum Hippi erhalten hatte, falls Du es nicht weißt, und prüfe dann ob ein ggf. für Teddy gewähltes einen anderen Wirkstoff oder nur einen anderen Namen hat. Hier hatten wir kürzlich den Fall, dass zwei verschiedenen Mittel nacheinander gegeben wurden, nur hatten sie leider beide den gleichen Wirkstoff. Entsprechend haben beide nicht gewirkt.


    Alles was ich geschrieben habe, ist natürlich nur die Art wie ich damit umgehen würde, solange ich von nichts anderes überzeugt würde. Entscheiden musst Du, je nachdem was Du für richtig hälst.


    Alles Gute für Teddy!

    Wenn die Mutter erst 5 Monate alt ist, schlecht ernährt ist und die Jungen auch nicht gut gefüttert werden, könnte es sein, dass sie mit 3 Wochen immer noch sehr leicht sind. Dem Böckchen mit vielleicht 180 g in 12 Tagen die Mutter wegzunehmen, hört sich nicht gut an. Andererseits, darf das kleine Mädel nicht gedeckt werden. Mit viel Glück ist nicht einmal die Mutter bei der ersten Brünstigkeit nach dem Werfen gedeckt worden. Bei der nächsten ist dann die Chance noch geringer.


    Noch eine Idee: Die Familie hatte gerade Urlaub gemacht. Jetzt machen die Schweinchen 3 Wochen bei Dir Urlaub. Die Kinder können sie jederzeit besuchen und zuschauen wie sie wachsen. Lässt sich das verkaufen?

    Bitte versteht mich nicht falsch: Ich behaupte nicht, dass alle Meerschweinchen ohne Zugang zu ungefiltertem Sonnenlicht einen Schaden nehmen. Ich weiß es nur nicht und suche daher nach Antworten.


    Bei Menschen, die ja trotzdem ab und an im Freien sind, gibt es in unseren Breiten jahrezeitabhängig angeblich relativ oft einen Mangel an Vitamin D3. Ich merke selbst, wie mir zumindest gefühlt, Sonnenschein in Maßen sehr gut tut, Das und einiges andere machen es für mich wahrscheinlich, dass es auch bei Meerschweinchen einen Bedarf an (ungefiltertem) Sonnenlicht gibt. Aber es sind bisher eben nur Schlussfolgerungen, deswegen suche ich weiter ...

    UVB durchdringt auch Wolken. Ein Vitamin D3 Mangel wurde noch NIE nachgewiesen!

    Es geht hier nicht um Wolken, sondern um Fensterglas. Ich wäre ja selbst froh, wenn Du mir etwas zeigen könntest, was die Behauptungen widerlegt, dass UVB-Strahlen nicht durch Mehrfachverglasung kommen.


    Wie kann ein Vitamin D3-Mangel nachgewiesen werden? Meines Wissen geht das nur über eine Blutuntersuchung und das auch nur dann, wenn dieser Wert geprüft wird. Zudem müsste man natürlich wissen, wie hoch der Spiegel im Blut sein soll und ab wo er kritisch niedrig wäre.


    Daher sind meine Fragen:


    Wie hoch muss der Vitamin D3-Spiegel mindestens sein bei Meerschweinchen?


    Wie oft wird bei Meerschweinchen Blut abgenommen und wie oft dabei der D3-Spiegel bestimmt?


    Erst wenn wir da wüssten, dass bei Tieren, die nie ungefiltertes Sonnenlicht bekommen, Spiegel ausreichend hoch war, wäre ich beruhigt. Solange ich dazu keine Zahlen habe, versuche ich mich dem Thema auf andere Weise zu nähern, wie wir es hier tun.

    Helga Ist das, was Quano schreibt auch Deine Meinung?


    Dann werde ich mir merken, dass ich in Deinen Themen nichts mehr schreibe. Das ist ehrlich nicht böse gemeint, nur ist es für mich nicht möglich, über 300 Beiträge zu lesen, ehe ich etwas schreibe, was über ein reines Lob hinausgeht.


    Sollte ich Dich mit meinen Beiträgen geärgert haben, bedauere ich das. Ich hatte es als konstruktive Kritik zum Wohl der Schweinchen gemeint, so wie es hier in vielen anderen Beiträgen anderen Benutzern gegenüber von vielen praktiziert wird.

    Ich mag dieses Nachgzicke auch nicht, dies alles wurde schon im Laufe des Bauens besprochen, da muss jetzt nicht nachgeklappt werden.

    Ich habe bei meinem ersten Beitrag hier ausdrücklich geschrieben, dass ich hoffe, dass es nicht schon angesprochen wurde. Bei über 300 Beiträgen zu der Zeit, ist es sicher verständlich, dass nicht jeder alles gelesen haben kann. Ich bin durchaus dafür offen, wenn dann jemand antwortet: das hatten wir schon besprochen und es ist bewusst so gemacht worden. Nur das konnte ich nicht herausfinden, ohne einige Stunden allein hier zu lesen.


    Es blieben also zwei Möglichkeiten für mich: Nichts schreiben, obwohl mir etwas auffiel, was man aus meiner Sicht (!) besser machen könnte bzw. sollte oder das tun, was ich getan habe: es offen ansprechen.

    Was Ihr aber auch machen könntet: Kästen mit Grünzeug ziehen und ab und an in das Gehege stellen. Ich hatte neulich Samen für Schildkrötengrünfutter bestellt. Davon ernte ich seit Wochen immer mal etwas aus einem Balkonkasten. Dieser steht allerdings auf der Terasse.


    Ich habe schon Bilder von jemanden gesehen, der eine halbe Gärtnerei auf dem Balkon hatte für die Schweinchen.

    Vielleicht sollte man die Gabe von Trockenfutter doch nicht so verteufeln, zumindest mein Trockenfutter weist immerhin auch 1000 IE/kg Vitamin D auf.

    Wie ich in der Einleitung schon schrieb: Gabe von Vitamin D über die Nahrung kann zu sehr schädlicher Überdosierung führen. Mit natürlicher Nahrung ist ein Überdosierung bei Schweinchen sicherlich nicht möglich, das sie nur Pflanzliches futtern. Mit Sonnenlicht auch nicht, da nur eine bestimmte Menge produziert wird, auch bei längerer Einstrahlung.


    Weißt Du wieviel IE Deine Schweinchen brauchen? Weißt Du wer wieviel von dem betreffenden Futter frisst? Ich wüsste beides nicht. Ganz abgesehen davon, sehe ich es auch so, dass künstliche Vitamine nie gleichzusetzen sind mit natürlichen.

    Nicht Sonnenlicht ist zur Bildung von Vitamin D3 maßgeblich, sondern Tageslicht.

    Ich bin nicht sicher, wie Du das meinst. Nach allem was ich gelesen habe, wird in der Haut unter UVB-Strahlen die Vorstufe zu Vitamin D3 produziert. Es kann noch so hell sein, solange der UVB-Anteil fehlt, geht das nicht. Daher nutzt es auch nichts, wenn ein Tier sich hinter einer Glasscheibe sonnt (zumindest wenn es Mehrfachverglasung ist).


    Darüberhinaus entscheidet auch der Stand der Sonne über den UVB-Anteil. Im Sommer und mittags ist er höher als im Winter und morgens bzw. abends.


    Daher nutzen m.W. sogenannte Tageslichtlampen für die Vitamin-D-Produktion nichts, da sie kein oder zu wenig UVB enthalten. Das letztgenannte müsste man noch mal verifizieren.

    Schön, dass Leonardo wieder gut zugelegt hat, nach all den Problemen nach der Kastration!!


    Wenn die Perinealtasche wirklich verstopft war, würde ich jetzt häufiger als einmal in der Woche nachschauen und sie ggf. ausräumen. Anderfalls ist das vermutlich unangenehm und weitet sich nur mehr aus. Bei älteren Männchen kann das ja immer wieder vorkommen.

    Guten Tag und willkommen hier im Forum!


    Die Idee ist schön, aber ich geben folgendes u.a. zu bedenken:


    • Zwei Schweinchen würden Gras so eifrig abfressen, dass sie bei Haltung darauf rund um die Uhr sicherlich mindestens 20 bis 30 qm brauchen würden. Das schreibe ich, weil unsere beiden Schweinchen bei Haltung draußen nur an warmen Tagen und von ca. 11 bis 20 Uhr 14 qm Gras im Freien abfressen.
    • Gras wird im Haus nicht ausreichend oder dauerhaft wachsen aus meiner Sicht. Auf einer Fensterbank in einem kühlen Zimmer würde es vielleicht noch funktionieren, aber nicht auf dem Boden.
    • Auch eine Fläche von sagen wir einem Zimmer, mit "natürlichem" Boden, müsste man regelmäßig saubermachen. Sogar in o.g. Außengehege nehme ich abends von den Lieblingsplätzen die Böhnchen weg, da sie sich sonst dort bald "stapeln" würden.
    • Übrigens müsste Gras ja auch gegossen werden. Wie sollte das im Haus praktiziert werden?


    Nach allem was nicht geht, muss ich sagen: Es gibt natürlich trotzdem schöne Lösungen, z.B. :

    • ein großes Bodengehege mit Hanfeinstreu o.a.
    • Natürlichkeit in Form von viel Gras und Wildkräutern, die Ihr pflückt
    • abwechslungsreiches naturnahes anderes Futter
    • Spiele für Schweinchen, s. z.B. bei https://www.sifle.de/Versaute-Spiele.htm
    • gut geeignete Häuschen (zwei Eingänge) und Unterstände
    • ein zweites passendes Schweinchen dazunehmen (hängt von Alter und Geschlecht des ersten Tieres ab, was gut wäre)

    Von dem zweiten Schweinchen hast Du ja auch schon geschrieben.


    Schreib gerne mehr und wenn ich etwas falsch verstanden habe, korrigiere mich bitte.

    Irgendwie weiß ich nicht, ob ich mich über den bisherigen Teilerfolg wirklich freuen soll. Am besten finde ich dass sich mit Heu und saubermachen ein bisschen was bewegt.


    Was mich besonders beunruhigt: Wenn der Vater kastriert wird und dann bei diesen Leuten sitzt (noch dazu alleine), dann kann er wahrscheinlich elendiglich eingehen, an einem Abzess o.a., ohne dass diese Leute das überhaupt merken.


    Wäre vielleicht folgendes eine Idee zum Vorschlagen?

    1. Du übernimmst vorübergehend alle Tiere.
    2. Du untersuchst sie, ggf. mit Tierarzt, und lässt den Vater sofort kastrieren.
    3. Wenn die Kleinen für die Frühkastration alt genug sind, lässt Du diese auch machen und setzt sie dann bald zum Vater, damit der nicht weiter alleine ist.
    4. Wenn seine Frist um ist, musst Du leider, falls sie sie dann immer noch wollen, Vater und Tochter abgeben.
    5. Dann bekäme die andere Dame auch die beiden kleinen Jungs von Dir. Vielleicht könntest Du dadurch versuchen, die neue Halterin "bei der Hand zu nehmen", damit sie es besser macht.

    Selbst wenn dieser Plan Dir und der bisherigen Halterin zusagen würde, wäre er natürlich nicht ideal, aber vielleicht das bestmögliche. Es müsste natürlich auch geklärt werden, wer die Tierarztkosten übernimmt. Wenn sie erst einmal der Kostenübernahme zugestimmt hätten, wäre es einfach: Die Tiere bekommen sie erst, wenn sie bezahlen.


    Und ich möchte dann nicht in Deiner Haut stecken, Vater und Tochter diesen Leuten zurückzugeben. Aber vielleicht kannst Du ja weiteren positiven Einfluss ausüben.