Beiträge von Marie-Luise

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    Vielleicht weißt Du das schon, aber für alle Fälle schreibe ich es trotzdem: Wichtig ist, dass Du sie nicht jagst beim Einfangen. Dazu kann man sie entweder in eine Kuschelrolle o.ä. locken und dann von beiden Seiten zuhalten und sie damit herausnehmen. Ich selbst mag es lieber, ein Schweinchen nicht zu überrumpeln, daher habe ich es anfangs so gemacht: Ich sage ein Schlüsselwort und bewege das Schweinchen dann ruhig in eine Ecke, die ich mit einer Pappe absperre. Dort kann man das Tier dann leichter herausnehmen, ohne dass es eine "Verfolgungsjagd" gibt. Mittlerweile ist es bei meinen Schweinchen längst nicht mehr nötig, eine Pappe zu verwenden. Sie mögen es zwar nicht hochgenommen zu werden, haben aber normalerweise keine Angst mehr.


    Anfangs kann es trotz dieser Methoden passieren, dass das Schweinchen schreit. Das hört sich schlimm an und tut einem weh, ist aber einfach seine Art zu sagen "ich habe Angst, tu mir nichts". Man sollte sich da also nicht zuviel sorgen.


    Was bei unseren Tieren auch geholfen hat, ist sie sich erst einmal beruhigen zu lassen. Wenn man z.B. sie auf dem Arm hält und ein Handtuch leicht über sie legt, fühlen sie sich sicherer. Natürlich redet man während dessen mit ihnen. Schweinchen sind ja sehr kommunikativ. Für sie ist das daher noch wichtiger als für viele andere Tiere.


    Und letztlich wird es schnell besser werden, Wenn Ihr sie ein paar Tage hintereinander herausnehmen müsst, wird sie wahrscheinlich hinterher viel zutraulicher sein.


    Vielleicht habe ich Sachen geschrieben, die Euch ohnehin klar sind. Nur kennen wir uns ja nicht und daher weiß ich nicht, was für Euch neu ist und was nicht. Bitte vergiss einfach dass, was ohnehin für Dich klar ist.

    Noch ein dritter Bock kommt mir nicht ins Gehege, dass gibt nur Mord & Totschlag.

    Es muss zwar nicht so kommen, aber es ging leider schon oft schief, wenn jemand zu 2 Böckchen oder Kastraten einen dritten dazunahm und zwei davon dann in die Rappelphase kommen bzw. ihren Platz in der Rangordnung verbessern wollen. Ich würde es auch nicht riskieren wollen mit einem dritten Männchen. Vier hätte schon eher Aussicht auf Erfolg, aber da muss man als Halter auch mit den möglichen Spannungen und Streitigkeiten zurechtkommen. Davor hätte ich auch Angst, weil mir Frieden und Harmonie wichtig sind.


    Und natürlich ist ein Weibchen wie Du schon schreibst überhaupt keine Option.


    Also ja, bei zwei Mädels würde ich auch zu einem Erzieherschweinchen - einem Kastraten in dem Falle - raten, aber bei zwei Jungs mit rund 4 Monaten ist das riskant.

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    Wenn Du nach einem Leihmeerschweinchen fragst, gehe ich davon aus, dass Du nach dem Tod Eures Mädchen keine Schweinchen mehr halten willst. Ich gebe da zu bedenken, dass das Mädel erst drei Jahre alt ist. Sie kann durchaus noch 5 Jahre als Ausnahmefall auch noch länger leben - auch wenn viele nicht so alt werden.


    Nehmen wir mal an, sie würde noch vier Jahre leben. Dann würdet Ihr jetzt einen Kastraten aufnehmen, der z.B. 2 Jahre alt ist und ihn mit 6 Jahren zurückgeben. Soetwas zu tun, könnte ich mir nicht vorstellen.


    Wenn Ihr die Meerschweinchenhaltung beenden wollt, würde ich vorrangig oder ausschließlich nach einem guten neuen Platz für Euer Mädel suchen. In Deutschland sind dank Corona-Krise die Meerschweinchen vergleichsweise knapp geworden, erst recht natürlich die Weibchen. Falls das auch so ist in Österreich, sollte es jetzt möglich sein, zeitnah einen guten Platz für sie zu finden.


    Das wäre auch für Euer Mädel besser, wenn sie z.B. in eine Gruppe mit mehreren Weibchen und einem Kastraten käme.


    Zudem überlege bitte, was Ihr macht, wenn das Leihschweinchen vor Eurem stirbt und sie dann vielleicht 6 Jahre alt ist. Auch das stelle ich mir für das Tier schlimm vor. Bei einer größeren Gruppe, die dauerhaft gehalten werden soll, entsteht auch dieses Problem nicht.


    Kannst Du nachvollziehen, was ich meine?

    Herzlich Willkommen auch von meiner Seite!


    Wenn Du "nur" ein Leihschweinchen nehmen willst, wäre ein erwachsener, verträglicher Kastraten aus meiner Sicht auch eine Option.


    Es gibt immer einen Überschuss an Kastraten, so dass Du einem Tier helfen würdest. Wenn es ein erwachsener Kastrat wäre, wird es voraussichtlich entweder gleich offensichtliche Probleme geben oder auf Dauer gut gehen. Ein männliches Jungtier würde ich nicht nehmen, da es dann passieren kann, dass es nach einige Monaten richtige Probleme gibt, wenn das Jungtier stark genug und unausgelastet ist und den bis dahin Stärkeren angreift. Das kann natürlich auch auf Dauer friedlich sein, nur es ist zumindest bis der Kleine gut 1 Jahr alt ist, ein großes Risiko, dass es kippt.


    Außerdem würde Dein über vierjähriges Tier wahrscheinlich dem Kleine auch nicht gerecht werden können, was Spielen u.s.w. anbelangt. Das gilt natürlich genauso für ein Mädchen.


    An Deiner Stelle würde ich es von den in der Notstation vorhandenen und wirklich passenden Tieren abhängig machen, ob es ein Weibchen oder Männchen sein wird.


    Der Platz ist natürlich knapp, bei zwei Männchen erst recht. Könntest Du eine große Etage einbauen? Ich nehmen an, dass die bisherigen 1,7qm sich auf einer Ebene befinden? Magst Du mal Fotos vom Gehege einstellen?

    Ich habe ehrlich gesagt aus Zeitgründen nur am Ende und selten hier reingeschaut. Das neue Gehege sieht sehr ordentlich aus! Was ich mich allerdings frage:

    • Bekommen sie genug Luftzirkulation?
      Streu (unten) und Urin tun sicherlich ein übriges, das ggf. problematisch zu machen.
    • Wie hälst Du es mit natürlichem Licht?
      Für die Vitamin D-Produktion benötigen Meerschweinchen ja genauso wie wir Menschen ungefiltertes Sonnenlicht. (s. https://meerschweinchenwiese.d…angel-bei-meerschweinchen) Ich weiß von einigen Leuten, die UV-Lampen verwenden, aber das ginge ja bei der geringen Etagenhöhe nicht.

    Ich hoffe, ich schreibe jetzt hier nicht etwas, das schon früher hier angesprochen wurde.

    Ja, halte uns bitte auf dem laufenden! Alles Gute für die neuen Gruppen!


    Ich würde sie in den ersten eins bis zwei Wochen mindestens jeden dritten Tag wiegen (und das natürlich aufschreiben). Sollte einer mit den neuen Situation sehr unglücklich sein, würde sich das wahrscheinlich im Gewicht niederschlagen.

    Man findet bzgl. Sumpfschachtelhalm unterschiedliche Angaben. Speziell für Rinder und Pferde scheint er wirklich schädlich zu sein. Für Meerschweinchen habe ich explizit Aussagen gelesen, dass er in Maßen unschädlich ist oder eben die allgemeine Aussage von wegen giftig. Zur Sicherheit kann man ja Schachtelhalm nur von trockenen Standorten pflücken.

    Zur Sicherheit würde ich auch draußen, wenn sie den ganzen Tag dort sein sollten, Gemüse und Heu und ggf. Zweige anbieten. Unsere Schweinchen bekommen immer viel Gras und Wildkräuter. Trotzdem haben sie, wenn sie bei schönem Wetter einen Tag im Freigehege verbringen einen dickeren Bauch. Dabei füttere ich schon immer zusätzlich Gemüse und Zweige.


    Diese Vorsichtsmaßnahme ist vielleicht bei Deinen Schweinchen überflüssig, aber schaden kann es ja nicht.


    Wahrscheinlich denkst Du ohnehin darin, aber nur zur Sicherheit: Sie brauchen mehrere Unterstände und Sonnenschutz sowie natürlich Wasser im Freigehege.

    Das hört sich schon mal schön vielfältig an. Von Lavendel für Schweinchen habe ich noch nie etwas gehört, aber deshalb muss es ja nicht falsch sein. Es gibt sicherlich noch einiges andere, was Du mal unterwegs finden könntest, wie z.B. Schachtelhalm und weitere Zweige von Laub- und Nadelbäumen (außer Eibe).


    Auch wenn es nicht Deine Frage war: Es muss ja einen Grund für die Blähungen oder die Neigung dazu geben. Hatte das Tier vielleicht mal Antibiotika bekommen und dadurch eine gestörte Darmflora?


    Ich würde mal versuchen, etwas gezielt für den Darm zu tun mit aromatischen Saaten (Kümmel, Fenchel, Anis, Schwarzkümmel u.ä.), falls sie die essen wollen. Unsere tun das nicht. Außerdem könntest Du einige Wochen Apfelpektin (reines) und Huminsäure geben. Zum Hersteller von Sobamin findest Du hier https://www.pharmawerk-weinboe…iologischerBodenstoff.pdf.


    Du könntest pro Tag jeweils 1 gehäufte Messerspitze mit etwas reinem Apfelsaft verrühren und in einer Spritze (natürlich ohne Nadel) ins Mäulchen geben. Durch den Apfelsaft wird sie es hoffentlich gerne nehmen. Da Pektin klumpft, würde ich es mit dem Sobamin verrühren und dann erst den Saft hinzufügen. Das dickt dann nach ein paar Minuten ein, geht dann ggf. nicht mehr gut durch die Spritze.


    Sobamin kann die Apotheke für Dich schnell besorgen. Apfelpektin bekommst Du z.B. bei Amazon von Natura 100 Apfelpektin 200 g.


    Da das Sobamin entgiftet, sollten mindestens 2 Stunden Abstand zu einer möglichen Medikamentengabe liegen, besser wäre es deutlich länger.


    Das Apfelpektin ernährt die "guten" Darmbakterien.

    Vielleicht kannst Du ihn auch mal ablenken oder beschäftigen. Wenn Du Hibbi ohnehin auf dem Arm oder sonst draußen hast, wäre es ja ideal, die beiden anderen in einen Auslauf zu setzen. Vielleicht ist ihm zum Teil auch einfach langweilig. Mit zusätzlicher Bewegung und neuen Eindrücken wäre er vielleicht weniger hinter HIbbi her.

    Ich hatte überlegt, wenn Du 4 Tiere hättest, notfalls kurzzeitig 2 und 2 getrennt zu setzen. Das ist bei 3 Tieren natürlich nicht möglich. Du müsstest dann ja Teddy allein setzen und das würde ich einem so jungen Tier nicht zumuten, solange es nicht für Hippi deutlich zuviel wird. Hippi würde ich auf keinen Fall alleine setzen. Das könnte sie komplett herunterziehen.

    Herzlich Willkommen, Isabelle, auch von meiner Seite!


    Das mit dem Tumor ist ja traurig! Ich würde hier und anderswo noch nach Erfahrungen bei einem relativ alten Tier mit Tumor suchen. Es werden hier sicher auch noch andere antworten.


    Zuerst würde ich mir jedoch eine Zweitmeinung von einem mit Meerschweinchen erfahrenen Tierarzt einholen. Ein Tumor, der innerhalb von vermutlich weniger als 2 Wochen von nicht fühlbar auf Walnussgröße anwächst, ist ja ziemlich heftig. Und dann soll sie trotzdem noch etwa ein halbes Jahr leben können? Dann müsste sich ja das Wachstum extrem verlangsamen.


    Ich habe da keine Erfahrung, kann mir aber irgendwie nicht vorstellen, dass das zusammenpasst. Meine Überlegung ist daher: vielleicht ist es ja gar kein Tumor, sondern ein Abzess o.a. Sollte das der Fall sein, gäbe es ja ganz andere Behandlungsmöglichkeiten.