Beiträge von Marie-Luise

    Gut, dass Letty das anspricht: Bei 120cm Tiefe kommt man nicht mehr von vorne oder den Seiten überall hin. Wir hatten mal 100cm Tiefe. Das war für mich bei 178cm Größe und mit Abstützen im Gehege gut zu erreichen; viel mehr hätte ich aber nicht geschafft.


    Ich würde mir eine Platte nach Wunsch zuschneiden lassen - falls Ihr sie dann transportieren könnt. Das ist dann das einfachste. Bei einer Sieb-Film-Platte könntest Du die Einstreu direkt einfüllen. Die hält auch ohne Folie o.ä. den Urin aus. Wir haben die Kanten mit Aquarien-Silikon abgedichtet, wobei natürlich ohnehin soviel Einstreu im Gehege sein sollte, dass der Boden nicht richtig nass wird.


    Mit einer beschichteten Spanplatte sollte das vermutlich auch gehen, aber da habe ich keine Erfahrung. Beides kann vermutlich weniger ausdünsten, als jede Form von unverschlossener Spanplatte.

    Danke für Eure Antworten. Jetzt kommt gleich noch eine Frage:


    Ich finde, dass er beim Kauen des Breies ungewöhnliche Geräusche macht. Ihr könnt ihn natürlich nicht hören, aber wenn ich es mit den anderem beim Kauen von Frischfutter, Rinde oder Heu vergleiche, kommt es mir lauter oder rauer vor. Ist das anfangs normal?


    Miro wiegt aktuell nur noch 860g. Er ist ohnehin eher klein und zierlich, hat aber deutlich abgenommen. Am 03.01. hatte er noch 1066g.

    Miro bekommt 2x täglich 0,6ml Katzen-Metacam (0,5mg/ml). Das finde ich jetzt nicht sehr viel, aber auch nicht wenig. Oder habt Ihr nach einer Zahnsanierung mehr gegeben?

    ich würde noch max. 2 Tage die Medikation weiterführen (in sofern er den Brei willig nimmt) und dann weitere Diagnostik einleiten

    Ich fürchte entweder muss morgen nochmals geröntgt werden oder erst am Montag. Am Wochenende hat der Arzt nur kurze Sprechzeiten und ob da jemand anwesend ist, der sich mit Zähnen auskennt, weiß ich dann auch nicht.

    Ich fahre ja schon so weit zu dieser Praxis, weil ich hier keinen geeigneten Tierarzt gefunden habe. Zu einem Notdienst möchte ich daher erst recht nicht gehen.


    Bekommen Eure Schweinchen vom Päppelbrei auch weichen Kot?


    Ein Antibiotikum erhält er ja nicht, nur Metacam.


    Mit Huminsäure, die ich dem Brei zufüge, ist es besser, aber trotzdem sindd es noch nicht normale Böhnchen.

    Miro frisst leider immer noch nichts außer dem Brei. Selbst Salat oder in feine Streifen geschnittenes Gemüse kann er nicht bewältigen.


    Bloxaphte wende ich seit gestern an. Schmerzmittel bekommt er zweimal täglich.


    Morgen früh werde ich bei dem Tierarzt anrufen. Es scheint mir wahrscheinlich, dass er eben doch ein zugrundeliegendes Problem hat, das noch nicht gefunden wurde. Und jetzt kommt das Wochenende ...


    Morgen noch mal eine Untersuchung mit Narkose machen zu lassen, finde ich auch nicht attraktiv, aber ich glaube nicht, dass es so von alleine weggeht. Oder würdet Ihr bis Montag warten?

    naja, Fanny hatte das Problem ja schom vorher.

    Mit Emeprid ist es besser.

    Wenn man es zu hoch dosiert, dann fügrt es zu sowas, was du schilderst

    Ich habe zum Glück keine Erfahrungen mit Emeprid gemacht. Aber es gibt durchaus glaubwürdige Seiten, die etwas anderes darüber sagen. Als ein Beispiel zitieren ich aus Ewringmann, Glöckner: Leitsymptome bei Meerschweinchen, Chinchilla und Degu, Seite 352 zu Metoclopramid - Besonderheiten: Nur über 3-4 Tage, sonst Gefahr der Darmatonie nach Absetzen.


    Ich weiß aus eigener Erfahrung, dass man bei der ganzen Sorge um die Tiere, nicht mehr alle Einzelheiten parat hat. Vielleicht wäre es hilfreich, wenn Du mal die Symptome bei Fanny mit jeweiligem Datum und den Behandlungen auflisten würdest.


    Darmprobleme können sehr langwierig sein. Ich denke da an Lotta von Letty , bei der auch m.W. nie ein ursächliches Problem gefunden wurde. Nach verschiedensten Versuchen hat Letty eine Futterzusammenstellung gefunden, mit der Lotta jetzt schon lange gut leben kann und das m.W. ohne Medikamente. Letty, Du kannst über Dein Tier sicherlich selbst berichten, ich will hier nur ein ermutigendes Beispiel nennen, wie es auch nach langer ergebnisloser Suche eine gute Lösung geben kann.


    Bei einem anderen Schweinchen, kann es etwas anderes sein, was zum Durchbruch führt, aber es ist nicht unmöglich.

    Blut kann auch im Urin sein, ohne dass man es sieht. Für solche Fälle ist es sehr gut und einfach, selbst den Urin zu testen. Hier findest Du eine ausführliche Erläuterung: Urintest Die Combur 5-Teststreifen reichen in den meisten Fällen. Die sollte die Apotheke vor Ort verfügbar haben. Wenn bei dem Test kein Blut mehr im Urin ist, dann sollte das Antibiotikum geholfen haben.


    Viele Probleme kann man leider alleine mit Abtasten und Abhören (und Urinuntersuchung) nicht feststellen. Selbst eine Aufgasung kann man nur durch Röntgen ausschließen. Das gleiche gilt für Probleme mit den Zahnwurzeln u.a.

    Ich weiß, dass Du Dich sehr um Fanny bemühst! Keiner will Dir unterstellen, dass Du ihr nicht helfen willst o.ä.


    Was ich nur sagen will: Es muss nicht so hoffnungslos oder schlecht sein, wie diese Ärztin behauptet. Es kann sein, dass Du mit passenden harmlosen Hilfsmitteln und mit der für sie geeigneten Ernährung ihr deutlich helfen kannst.


    Und etwas will ich noch offen ansprechen: Bei der Gabe von Emeprid haben wir gewarnt, dass es zu lange gegeben, den Darm lähmen kann. Der Tierarzt meint, das hätte er noch nie erlebt und Du solltest es länger geben. Jetzt hat sie nach dem, was Du schreibst, genau das: Probleme mit der Darmmotorik. Da ist doch die Frage, ob eine unerforschte Krankheit oder das Emeprid das Problem verursacht haben.


    Ich meine das nicht nur rhetorisch, dass es eine Frage ist, sondern als etwas, dem man nachgehen sollte zum Wohl von Fanny.

    Es freut mich sehr, dass Du das Gehege vergrößern willst. Da werden Deine Schweinchen sich erst recht freuen.


    Platten im Zuschnitt im Baumarkt sind deutlich größer. Du kannst also eine beschichtete Spanplatte oder z.B. auch eine Sieb-Film-Platte nehmen. Wenn Du bei Bauhaus kaufen willst, schau mal in der Suche bei "Zuschnitt".

    Paula, es geht hier um das Wohl Deines Tieres, nicht darum, Dich anzugreifen oder schlecht dastehen zu lassen. Du hast ja nicht die Diagnose gestellt sondern der Tierarzt. Schon deswegen und weil ich Dir bestimmt nichts böses will, greife ich Dich nicht an.


    Wie kann man eine nicht gut erforschte Krankheit, die nicht nachgewiesen werden kann, mit 99% Wahrscheinlichkeit diagnostizieren?


    Das macht aus meiner Sicht keinen Sinn. Und dagegen wehre ich mich, weil es - falls es falsch sein sollte- eine sinnvolle Behandlung erschweren oder verhindern würde.