Beiträge von Werschweinchen

    Genau, eure beiden Beiträge fassen meine Überlegungen ganz gut zusammen 😅

    Plötze (die Chefin) erholt sich gut gerade, sie hat keine Schmerzen (oder kaum - sie zeigt keine Anzeichen, aber wir wissen alle, dass das nicht unbedingt was heißen muss). Sie ist in Behandlung natürlich, allerdings pausiere ich zur Zeit ihre ganzen Medikamente, weil es ihr vom Antibiotikum etc sehr schlecht ging. Jetzt im Moment ist sie fit.

    Der potentielle neue Mitbewohner war in seiner alten Gruppe Chef, hat allerdings nie Aggressionen gezeigt und war nie aufdringlich.

    Hey zusammen, mein Kastrat ist leider vor drei Wochen verstorben. Jetzt sind meine fünf Weiber (2-5j.) alleine und ich suche wieder einen Kastraten. Eine Bekannte sucht für ihren Senior (7j) einen Platz, der ist "übrig geblieben" vor einer Woche, als sein letztes Weibchen verstarb. Klingt alles ganz gut, ich bin aber unsicher, weil eines meiner Weibchen, die Gruppenchefin, eine chronische Blasenentzündung hat, die grade wieder eher nicht so gut ist. Ich mache mir Sorgen, ob die Vergesellschaftung zu viel Stress für sie ist. Andererseits sind die Mädels ja bereits zwei Wochen ohne Kastrat und sollten das ja nicht zu lange sein.

    Der potentielle neue Mitbewohner hatte Wurmeier im Kot, die behandelt wurden, ansonsten ist er wohl negativ.

    Was denkt ihr?

    Danke für alle Antworten!

    Evtl hat sie trotzdem Zysten, die müssen nicht immer groß und deutlich zu sehen sein... Hier gibt es Leute im Forum, die solche Zysten schon mal bei einem Schweinchen hatten und sie zum Teil auch homöopathisch oder pflanzlich behandelt haben. Das wäre dann als Versuch vertretbar, selbst wenn man die Zysten nicht eindeutig nachweisen kann. Vielleicht meldet sich ja dahingehend noch jemand hier. Bei meinen Schweinchen kamen hormonell aktive Zysten (zum Glück) noch nicht vor. Du findest hier im Forum aber auch einige Beiträge dazu über die Suchfunktion.

    Hallo Swag, Willkommen bei uns.

    Kann es sein, dass du mit den Geräuschen "zwitschern" meinst? Du kannst das mal googlen, gibt einige Audios dazu. Wenn es das wäre , wäre es ein starkes Schmerz- oder Stresszeichen. Gemeinsam mit dem Haarausfall würde ich auf hormonell aktive Zysten an den Eierstöcken tippen. Das würde auch zu Stress führen, und zu Haarausfall meist an den Flanken. Das kann zum Beispiel vorkommen, wenn man ausschließlich Weibchen hält, ohne Kastrat in der Gruppe. Da übernimmt dann ein Weibchen die "Männerrolle", was zu hormonellen Veränderungen führen kann. Wie ist es denn bei dir? Was für Schweinchen hast du und wie leben sie?

    Du brauchst einen Tierarzt, der sich gut mit Meerschweinchen auskennt. Dein jetziger ist vielleicht auch nicht schlecht, aber besonders wenn er nicht drauf kommt, was los sein könnte, solltest du dir einen Tierarzt suchen, der die Bezeichnung "Heimtierarzt" führt. Damit sind Kleinsäuger gemeint, wie Meerschweinchen und Kaninchen. Du kannst uns die ersten paar Ziffern deiner Postleitzahl nennen, vielleicht kennt jemand hier einen guten Tierarzt. Oder du schaust im Internet in der Tierarztliste der AG Kleinsäuger der deutschen Veterinärgesellschaft. Da sind auch welche aufgelistet nach PLZ.

    Viel Erfolg und gute Besserung!

    Hey, Kastrat ist eine gute Idee. Wenn Weibchen zusammen gehalten werden, gibt es oft Zickereien, die mit Kastrat nicht auftauchen, weil der in einer Gruppenstruktur eine wichtige Rolle einnimmt. Manchmal nimmt in einer reinen Weibergruppe dann auch ein Weibchen die Rolle des Kastraten ein, was oft zu Stress bei allen Beteiligten fühlt, hormonelle Imbalance und so. Ich habe vor einigen Jahren auch meine beiden fünfjährigen Weibchen mit einem Kastraten vergesellschaftet und obwohl sie sich vorher ganz gut verstanden haben, hat die Vergesellschaftung ihnen trotzdem sehr sehr gut getan. Hast du in der Nähe ein gutes Tierheim oder eine gute Notstation? Die können dich beraten und haben vielleicht einen Kastraten, der charakterlich passt. Außerdem nehmen seriöse Anlaufstellen ihre Schweine wieder zurück, falls es im neuen Zuhause dann doch nicht klappt.

    Wo wohnst du etwa? Evtl kennt hier jemand eine gute Anlaufstelle :)

    Ich habe vor ein paar Jahren meine beiden Damen auch mit einem Männchen vergesellschaftet, als sie schon fünf Jahre alt waren. Das ging problemlos - ich glaub, wenn er ein freundliches Schwein ist, kann das schon funktionieren und er würde sich sicher sehr freuen.

    Was ist das denn für eine Stelle? Haben die kastrierte Weibchen? Oder würdest du ihn dann kastrieren lassen?

    Zu deiner Frage mit den Tierärzten: ich hänge dir die Liste der AG Kleinsäuger an, da sind einige im deiner Nähe drauf. Man muss für einen guten Tierarzt leider manchmal ein Stück fahren, aber es lohnt sich eigentlich immer, weil einem halt auch fachkundig geholfen werden kann, nicht nur "joa, muss man mal beobachten". Einzelhaltung kann übrigens auch über die Zeit zu allen möglichen Krankheitsbildern führen. Das würde dir ein guter Tierarzt auch näher erklären können.

    Er lebt seit etwa einem Jahr alleine. Mir ist klar, dass das für Meerschweinchen nicht optimal ist, aber bisher war das nie ein Problem. Er hat einen großen Innenstall und darf, je nach Wetter, auch raus.

    Das ist nicht nur "nicht optimal", sondern tatsächlich ziemlich scheiße. Sorry dass ich da so deutlich werde, ich kann's einfach nicht fassen, dass es immer noch Leute gibt, die das machen. Da ist es echt schwer, guten Rat zu geben, wenn nicht mal das 1x1 klappt.

    Vielleicht ein anderes Schmerzmittel probieren? Ist keine Ursachenbekämpfung, aber hilft euch vielleicht. Meiner Schweinedame wird von Metacam auch irhendwann übel. Oder ein Magenschutz (Sucrabest zum Beispiel)?


    Wegen übersehen: Ohren hattet ihr gecheckt?

    Ich drück ihr die Daumen!

    Hey, unabhängig davon, was noch für Ratschläge hier kommen: du brauchst dringend einen Tierarzt, der sich mit Meerschweinchen auskennt. Deiner scheint das nicht zu tun. "Zum Tierarzt zu gehen, hilft nicht", das ist Quatsch, wenn du nicht mal weißt, was der Grund dafür ist, dass es deinem Tier so schlecht geht. Nicht fressen hat IMMER eine Ursache und Milben (falls es tatsächlich welche sind - wie wurde das untersucht?) sind auch immer ein schlechtes Zeichen, meist von Stress.

    - wo wohnst du denn? (Die ersten drei Ziffern deiner PLZ genügen) Dann können wir dir vielleicht einen guten Tierarzt empfehlen

    - wie ist deine Haltung so? Also Gruppengröße, Innen oder Außen, Fütterung etc. Manchmal findet man da schon was raus, was dem Schweinchen hilft.

    Alle Gute für dein Tier!

    Hey! Könnte es ein Pilz sein? Wurde darauf getestet?

    Ist euer Böckchen neu in der Gruppe, oder noch jung? Und wie ist die Gruppenzusammensetzung? Sollte es ein Pilz sein, könnte der stressbedingt sein, also zum Beispiel durch Streitereien oder ein Absetzerpilz.

    Alles Gute für dein Schweinchen!