Beiträge von Kleine Braunelle

    Es kommt darauf an.

    Die Tiere werden in Labors recht steril gehalten. Dh. ihr Immunsystem ist nicht so gut ausgebildet, wie das unserer Schweinchen.

    Und zur Vermittlung kommen nur die, die nicht die "Volle Ladung" abbekommen haben.

    Die, aus den ganz inneren des Labors, an denen die jeweiligen Versuche gemacht worden sind, verlassen das Labor nicht lebend.

    Zur Zucht, wo das Ziel eher Gesundheit und Langlebigkeit ist, sind sie meiner Meinung nach, sehr wahrscheinlich nicht geeignet.
    Ihr "Verwendungszweck" ist es, Versuchen im Labor Ergebnisse zu liefern: Krebs, Augen, Gehör usw.....


    Es reicht völlig, dass fast alle unserer Heimtierratten ursprünglich von Laborratten abstammen und eine dermaßen große Krebsanfälligkeit haben, dass es einfach nur weh tut.
    Ich hatte eine Zeit lang, als junger Mensch Ratten. Alle haben sie Krebs bekommen und ich habe die Haltung dann aufgegeben, weil es mir so leid getan hat. Ich hätte alles dafür gegeben, eine Ratte zu bekommen, die nicht von Laborratten abstammt.....


    Warum so etwas in die Hausmeerschweinchenzucht unbedingt einbauen wollen?

    Sind unsere Schweinchen nicht so schon von irgendwelchen Zuchtexperimenten gebeutelt?

    Hi,

    ja das gibt es. Ich kenne im Umkreis von mir zumindest eine Notstation, die auch ehemalige Labortiere vermittelt. Mit ihr hatte ich mich auch schon wegen der Laboris unterhalten. Sie sollen längst nicht so scheu sein, weil sie den Umgang mit Menschen kennen.
    Manchmal wird ein "Schwung" aus seiner "Arbeit" im Labor entlassen.

    Wichtig zu wissen ist, dass die Lebens- und Fütterungsumstände im Labor völlig anders sind, als wir es von unseren Tieren zu Hause gewohnt sind. Sie werden auch vollkommen anders gefüttert.


    Ich hatte mich einmal wegen Labories erkundigt und herumtelefoniert und einiges erklärt bekommen.

    Das Thema ist interessant aber auch heikel.

    Ich denke nicht, dass es ein Fluch ist.
    Ich denke, dass es "eingefahren" ist und nicht offen, für neue Meinungen ist, vor allem wenn diese Meinungen den alten eingefahrenen widersprechen. Dann wird gebissen.


    Es hat ein Geschmäckle von Macht für mich.


    Eines der Beispiele: Alleine wenn es um das Thema Octensisept geht, wird nur gegen meine Meinung gegangen, es wurde sich nicht einmal nach der von mir genannten Alternative informiert..., Das hat mir aufgezeigt, um was es hier eigentlich geht:
    Man darf bestimmten Personen nicht widersprechen. Sie sind seit langem hier und alles was sie sagen ist richtig, sonst wären sie ja all die Zeit unglaubwürdig gewesen. Und das kann nicht sein.

    Es werden von jemand Vergesellschaftungstips für Haremsgruppen gegeben, obwohl diese Person kaum Erfahrung in dem Bereich hat, weil sie reine Bockgruppen hält und da alle paar Schaltmonate mal ein neues Böckchen dazu kommt. Alles andere ist verbreitetes "angeeignetes Wissen", was irgendwann jemand mal gesagt hat. Und selbst als ich sage, dass ich hier alles aus eigenen Erfahrungen heraus schreibe, wurde ich wiederholt gefragt, ob dies alles tatsächlich meine Erfahrungen sind....
    Wie oft muss ich mich wiederholen?

    Ich muss mich nicht wiederholen.


    Ich finde das alles auch schade und unnötig. Aber wie schon gesagt, ich kann damit leben. ;)

    Ich bin echt gespannt, was bei einem Tierarztbesuch rauskommt.

    Bis jetzt haben alle Tips nur mäßig bis gar nicht geholfen.

    Wurde in letzter Zeit mal der Kot untersucht?

    Und ich würde tatsächlich dazu raten, den Schweinemann mal röntgen zu lassen. Auch Blasenprobleme können zu Verdauungsproblemen führen, wenn die Tiere unzureichend mit Schmerzmitteln eingedeckt sind.

    Genauso ist es mit den Zähnen, wenn sie nicht anständig kauen.

    Ich würde hier tatsächlich ganz intensiv in die Diagnostik einsteigen.

    Alles Gute für heute und ich drücke die Daumen, dass es heute weiter aufwärtsgeht!

    Ehe du dir Sorgen machst:
    Wichtig ist, dass das Gewicht stabil ist und vor allem nicht konstant weniger wird. Plötzliches und konstantes starkes Ansteigen von Gewicht bei einem erwachsenen Tier, was normalerweise stabil ist, bei gleichbleibender Fütterung, ist auch auffällig und kann auf Wassereinlagerungen hinweisen.
    Deswegen ist es wichtig, die Gewichte nach dem Wiegen immer aufzuschreiben, so dass man den Verlauf verfolgen kann.


    Manchmal schmeckt ihnen ein Salat einfach nicht. Evlt wurde er doof gedüngt. Kaut das Tier ansonsten normal und frisst andere Dinge, würde ich mir nicht allzu große Gedanken machen.

    Und wenn sie schon mit Wiese und Co angefüttert sind, mögen einige Schweinchen am Liebsten nichts anderes mehr fressen. Eigentlich haben sie ja auch recht, denn Wiese und Wildkräuter sind das Beste, was es als Futter für sie gibt.

    Hast du eigentlich mit ihm noch einmal inhaliert?

    Laut deiner Aussage von vor ein paar Tagen, ging es ihm nach dem Inhalieren ja besser.
    Und was genau sind das für "Geräusche beim Fressen"?

    Kannst du die mal beschreiben?

    Ist es ein Schnauben?

    Ist es ein Klacken?

    Ist es ein Knacksen?

    Was genau ist mit "Geräuschen beim Fressen" gemeint?

    Okili. Sind es Geschwister?
    Und leben noch andere Schweinchen bei dir, oder nur diese beiden?

    Ich sage dir auch gleich warum. Dir sagt der Begriff, Erzieherschweinchen etwas?

    Dies sind ältere Tiere, die junge Meerschweinchen, belgeiten, erziehen. Von ihnen lernen die jungen Tiere, was sie essen können und was nicht. Schweinchen die mit Erzieherschweinchen aufwachsen (und das nicht nur die ersten 2-3 Lebensmonate), lernen auch mehr an Futtermöglichkeiten kennen, was man am Fressverhalten beobachten kann.
    Was genau gibt dir denn am Fressverhalten deiner Beiden Anlass zur Sorge?
    Was fressen sie z.B. nicht so gerne?

    Ein Mittel zu empfehlen, welches man falsch anwenden kann und was dann gesundheitliche Folgen für ein Tier hat, soll also in Ordnung sein.
    Es gibt wunderbare Alternativen, die nicht falsch angewendet werden können und somit das Tier nicht in Gefahr bringen.

    Aber das scheint hier keine Rolle zu spielen.

    Dann aber sagen, dass das Tier im Fokus steht, finde ich sehr widersprüchlich.
    Hier steht etwas anderes im Fokus, meiner Meinung nach.

    @Marie- Luise, du hast dich hier als Moderatorin zurück gezogen, hast deinen Schwerpunkt in ein anderes Forum gelegt. Jetzt, wo hier wieder mehr los ist und du bemerk hast, dass hier jemand Neues gerne schreibt und teilweise eine andere Meinung als du hast, bist du auf einmal wieder super aktiv geworden, gehst sogar offen in den Threads auf Konfrontation.

    Es geht nicht wirklich um die Tiere, habe ich das Gefühl.
    Es geht um etwas ganz anderes. Ach, und das ist mein ganz persönliches Gefühl. ;)

    Hi,

    ich hab meine immer an einem festen Wochentag, zu einer festen Uhrzeit gewogen. Wichtig war auch: Vor oder nach dem Füttern.
    Dann hast du nutzbare Vergleichswerte.

    Einmal Urin- und Kotabsetzten, kann jeh nach Tier bis zu 50g oder mehr an Gewichtsunterschied ausmachen.
    Erwachsene Tiere sollten nicht täglich zunehmen, sondern einigermaßen stabil in ihrem Gewicht sein.
    Wenn ein Tier einmal 70g weniger wiegt, kann das ein Zeichen sein, dass du es in den Fokus nehmen solltest. Bei solchen Gewichtsabnahmen habe ich am nächsten Tag noch einmal zur Kontrolle gewogen. Geht das Gewicht weiter nach unten, war es für mich ein Alarmzeichen. Ging das Gewicht wieder nach oben, habe ich erst einmal durchgeatmet und die Sorgen nach hinten geschoben.

    Wichtig ist halt, sich die Gewicht immer zu notieren, damit du über die Wochen, Monate und Jahre einen Verlauf hast.


    Bei gesunden Tieren:

    Es gibt Tiere die sind fast aufs Gramm wochenlang stabil.

    Es gibt Tiere, die haben ein reges, wöchentliches Auf und Ab.

    Dafür verhalten sie sich ja auch unterschiedlich: Die einen bewegen sich mehr, die anderen "hängen lieber herum".

    Die einen haben einen langsameren Stoffwechsel, die anderen einen schnelleren.

    Es ist genauso wie bei uns Menschen auch.


    Wenn du dann über einen längeren Zeitraum die Gewichte beobachtest, siehst du am Verlauf, wenn etwas nicht ins Muster passt.

    Ich kenne ein paar Notstationen und ich bin, obwohl ich sehr für den Tierschutz bin und auch dort aktiv bin, auch nicht mit allen "grün".....


    Und ich habe selbst auch schon Tiere bei einem Züchter gekauft, wobei die meisten meiner Schweinchen tatsächlich Nottiere waren.


    Bei dir liegt der Fokus allerdings, ein passendes Tier für Bob zu finden, eines womit er und auch ihr gut klar kommt. Wenn sich die beiden dann aufeinander eingespielt haben und gefestigt sind, dann kannst du dich wieder umschauen.

    Hinzu kommt, dass gerade bei jemand mit nicht so viel Erfahrung, es wichtig ist, dass das Schweinchen aus einer seriösen Quelle stammt. So wie du deinen Kontakt mit der Notstation beschrieben hast, wäre sie für mich keinesfalls seriös.

    Genauso würde für mich ein Züchter auch durchs Raster fallen, wenn ich die Haltung nicht sehen darf und er schnippisch oder abwertend auf meine Fragen reagieren würde.
    Als "Kunde" sollte man sich ernstgenommen fühlen. Und nach den letzten Erlebnissen mit den beiden Tierheimmädels, braucht ihr auch erst einmal wieder Sicherheit.

    Evtl kann auch Plurb bei ihrer /ihrem Züchter einmal nachfragen, ob es da gute Kontakte in deine Gegend gibt. Manche Züchter sind gut vernetzt.