Beiträge von Pardona

    Nein, natürlich führt der Link zu den "Arzneimittelprüfungen" nicht zu einer seriösen Untersuchung sondern nur zu den Original"studien", wie die Wirksamkeit/ Anwendungsbereiche aller hom. Substanzen "bestimmt" werden und wurden (von den Herstellern). Es gibt tatsächlich einige Studien zur Wirksamkeit. Alle seriösen Metastudien (Auswertung einer Vielzahl von Studien) zeigen keine Wirkung über den Placebo-Effekt hinaus (ja, den gibts auch bei Tieren). Homöopathen sind allerdings nicht (mehr) bereit ernsthafte Doppelblindstudien durchzuführen, grobes, immer wiederkehrendes "Argument" ist "weil das der Homöopathie nicht gerecht wird und die Wirksamkeit damit nicht belegt werden kann". Richtig, seit 200 Jahren nicht. :wink: http://www.scilogs.de/detritus…-studien-zur-hom-opathie/


    http://www.profil.at/articles/…studien-wirkungslosigkeit
    Leider kann aber jeder behaupten was er möchte, wenn ich jetzt behaupte ein pinkes, aber dennoch unsichtbares fliegendes Mini-Einhorn hätte Aria geheilt, kann mir auch in 1000 Jahren keiner das Gegenteil beweisen. Man kann nicht widerlegen was nicht existiert.
    In 200 Jahren kaum einen nennenswerten Nachweis zu haben (rein theoretisch müssten ja schon aufgrund der 5% Messfehler mal deutlich positive Studien existieren, jede 20te seriöse Studie müsste falsch positiv sein!) trotz UNSUMMEN an Forschungsgeldern ist schon arm und spricht eine deutliche Sprache. Selbst wenn man davon absieht, das die gesamte Theorie in sich absolut unschlüssig ist, aus einem Beobachtungsfehler des Begründers hervorgeht und allen Naturgesetzen widerspricht.


    Bin auch froh, das die Zyste weg ist. Auch heute ist Ruhe. :D

    Bei extrem dichten Fell (Teddy und Rex) kommt hier auch schonmal der trimmer zum Einsatz. Allein schon, weil es hier nicht jeder so mit dem Putzen hat. Die Verfilzte Matte muss dann ab und an runtern.

    Habe jetzt nochmal nachgeschaut. Der gespaltene Teil ist jetzt abgebrochen, der Zahn wird sich also wohl nicht weiter spalten. Habe ihm eben mal meinen kleinen Finger ins Maus geschoben, ich denke er hat Spitzen an den Backenzähnen. Werde wohl Montag mal in die TK fahren und die TA drauschauen lassen. Vielleicht nehme ich gleich Vivi mit.


    Yuki kann nicht geholfen werden, da können wir uns den Besuch sparen. :(

    Richtig bestiegen wurden die Kastraten hier nur wenn die Mädels Zysten hatten (oder bei der Vergesellschaftung).


    Yuki läuft schon etwas schwerfälliger. :(


    Nein, hatte nur gewartet. Montag hätte ich die Möglichkeit gut zur TK zu kommen und wollte so lange schauen wie es sich entwickelt.


    Vielleicht fahre ich mit Mio hin. Er verrenkt sich das Mäulchen und hat sich ein Stück von den unteren SZ abgesplittert. Der Zahn scheint gespalten zu sein, hoffentlich nicht bis ganz unten. Möchte wirklich nicht wieder ein Zahnschwein, schon garkein so junges....

    Es gibt auch 1,6m lange Käfige. Sind zwar Schweineteuer, aber immerhin. Bitte nicht in einen Zooldaden gehen um Tiere zu kaufen, weil Notstationen Mindestanforderungen an die Haltung fordern. Die NS machen das nicht aus Gehässigkeit, sondern damit die Tiere artgerecht leben. Zooladenschweine haben es genauso wenig verdient schlecht zu leben. Wenn es derzeit nicht geht, dann warte lieber ab, bis sich die Situation verbessert. Ich weiß ja nicht warum du eine Betreuerin hast und nicht selbst entscheiden kannst, aber in einem Jahr sieht es vielleicht schon alles ganz anders aus? Den Vermieter geht es einen sch**ß an wie du das Gehege gestaltest solange keine Belästigungen für andere Mieter entstehen und kein "Schaden an der Mietsache" entsteht (den müsste man dann halt bei Auszug reparieren lassen).

    Die TA ist wirklich arg Teuer. Unsere Blasenstein-OP hat auch rund 150 Euro gekostet. Ob der Stein von allein abgeht, hängt von der Größe ab. Ist ein zweischneidiges Schwert, wenn sie klein genug sind in die Harnröhre zu rutschen, können sie diese verschließen. Bei enem Weibchen gehen Steine gut auch mal alleine raus (wenn man gaaaaaaanz viel Flüssigkeit ins Schwein bekommt: Nasser Salat, Tee, Frischfutter, Frischfutter, Frischfutter) und zusätzlich ein Schmerzmittel gibt. Nach der OP hatten sich bei meinem Tribbelchen nach 4Wochen zwei weitere Steine mit einer Größe von 0,8cm gebildet. Die sind beide von alleine rausgekommen.

    Der Text ist voller Quellen, jedes blaue Wort ist mit Quellen verlinkt, vor allem Links zu den offiziellen Herstellerseiten. Einschließlich der "wissenschaftlichen Studien", mit denen die Wirksamkeit hom. Mittel erraten wird (ebenfalls sehr unterhaltsam / gruselig).


    Edit: Mal gute Nachrichten (für mich und mein Schwein), Arias Zyste scheint gestern von allein abgegangen zu sein, wie es häufiger mal vorkommt. Ihr Verhalten ist heute wieder normal. Vielleicht sparen wir uns also das Geld und den kleinen Pieks. :)

    Muss das mit den Links hier noch rausfinden, in der Vorschau funktionieren sie noch. :?
    Oft werden manche Mädels zu "Dauerpatienten", mein Tribbelchen ja damals auch. Dann wäre eine Nachbehandlung notwendig, sonst nicht.


    Jetzt funktionieren die Links (bei mir wenigstens).


    Dein Schwein hat damals Delvosteron bekommen.

    Das "harte Hormon" (was auch immer da bedeuten soll), löst lediglich den Eisprung aus, also die Abstoßung einer unbefruchteten Eizelle. Also genau, das was erreicht werden soll. Dem Mittel wird also vorgeworfen, das es wirksam ist. Wir haben hier zwar erst rund 20 Ovogest-Spritzen verabreicht, ich konnte dabei allerdings bisher keine negativen psychischen Auswirkungen festgestellen. Weder das Tribbelchen noch Aria und auch nicht Yuki zeigten Anzeichen einer plötzlichen Depression, Aggression, Angstzustände oder sonstiger Wesensveränderungen, außer das sie endlich wieder zur Ruhe kamen.
    Diese ständige Verteufelung eines wirksamen Arzneimittels ist extrem kontraproduktiv und führt dazu das viele Tiere schlicht nicht behandelt werden, bis es viel zu spät ist.


    Oft wird dann auch noch der verquere Hinweis benutzt, andere Mittelchen seien ja schließlich pflanzlich und deswegen generell ungefährlich und besser verträglich. Nur mal zum Nachdenken, bekannte pflanzliche Inhalts- /Wirkstoffe sind unter Anderem Strychnin, Solanin, Nikotin, Hederin, Digitoxin, Cholcichin, Atropin, Rizin etc. Davon ist nichts "gut verträglich".
    Nun sind ja in hom. Mittelchen (im gegensatz zu pflanzlichen Medikamenten) unter anderem laut dem "Verband klassischer Homöopathen" die Ursubstanzen sowieso nicht mehr in den Mitteln Nachweisbar. Stimmt zum Glück, mussten sie auch drauf bestehen, da sonst eine Kennzeichnungspflicht bestünde. Bei den Inhaltsstoffen die doch etwas eigenartig anmuten, nicht pflanzlich sind und auf Deutsch auch nicht mehr so lecker klingen wie auf Latein ist das natürlich nicht gewünscht: Leoparden-Urin, das Herz einer Amsel, Blut von Ratte, Igel oder Fledermaus, Hundekot, Arsen, Meißner Porzellan (nein, kein Witz), Uran, Plutonium, Pesterreger, die Gemeine Küchenschabe, Heroin, Antimaterie (?), Feuer (??), Magnetische Nordpole (?????) etc. Es lohnt sich im untenstehenden Link auch die Liste der "Nosoden" *brrrr* anzuschauen. Ob man das ausprobieren muss ist jedem selbst überlassen solange die notwenige Behandlung nicht zu lange verschleppt wird.


    http://scienceblogs.de/astrodi…medikamente-aus-hundekot/
    (vor allem dieser Artikel lohnt sich sehr, ich habe seit Jahren nicht mehr so gelacht, einfach ganz lesen :lol: )


    http://www.deutsche-apotheker-…e-statt-blatta/12379.html
    Ja, die OP ist gefährlich und anstrengend, glücklicherweise steht sie ja hier noch längst nicht zur Debatte (außer bei den etwas verwirrten Tierärzten). Eine fitte 6-jährige Dame dürfte sie genauso gut vertragen wie eine fitte 4-jährige. Die Wundheilung ist relativ unproblematisch. Inhalationsnarkosen werden dabei meist nicht mehr gemacht, da es deutlich besser verträgliche Kombinationen von Injektionsnarkosen gibt und das Schwein dabei auch weniger Stress ausgesetzt wird.


    Edit: Links sollten jetzt gehen (hoffe ich)

    Habe bisher noch keine "heftigen Nebenwirkungen" durch Hormonspritzen bemerkt. Im Gegenteil, die wirklich, wirklich heftigen Symptome durch die Zysten sind verschwunden. Das war alles. Nicht mehr und nicht weniger. Ich wüsste wirklich gern warum immer so eine Panikmache deswegen herrscht. Habe mal gelesen, das es angeblich (nach Monaten/ Jahren) zu Entartungen im Uterus gekommen wäre und die dann selbstverständlich ausschließlich durch die lange zurückliegende Hormonbehandlung kamen (und nicht durch die oft monatelange Hormon-Überproduktion der Zysten oder sogar vor den Zysten vorlagen). Eine vernünftige Studie ist mir da nicht bekannt.


    Ich werde wohl Montag mit meiner Aria in die TK fahren (sofern ihre Symptome bis dahin nicht einfach verschwinden), da bekommt sie dann ihre erste Ovogest-Spritze seit ich glaube 1 1/2 Jahren, dann ist wieder Ruhe.