Beiträge von Pardona

    Wenn es ein Tumor ist, hilft nur die OP. Ich kann nur sagen die Entscheidung war bei uns letztlich richtig, mein Schwein hat seitdem noch einige lebenswerte, fröhliche Monate verbracht und auch jetzt geht es ihr noch verhältnismäßig gut. Ich hätte nur früher operieren lassen sollen.

    Haferflocken, Dill, Fenchel, Sonnenblumenkerne, Gras (mit Saat), Erbsenflocken, Heu, Möhre, auch mal Banane falls sie es mag... Nicht als Brei, das Tier hat ja nichts mit den Zähnen. Päppelbrei wie Herbicare kann man zusätzlich anbieten. Hast du einen TA der sich mit Mädels-Kastras auskennt?

    Ich hoffe ihr habt nicht unbenutztes Streu und Heu weggeworfen? Dann habt ihr nur unnötig Geld vernichtet. :wink:
    Ich weiß ich bin pingelig, aber ein Tierarzt sollte schon in der Lage sein ein Mikroskop oder wenigstens eine Lupe zu benutzen. :? Naja, was es auch ist, mit Stronghold ist bald Ruhe.

    Die ersten zwei Zellproben waren negativ auf bösartiges Gewebe, die dritte ergab erst den Befund, ich würde mich nicht mehr darauf verlassen.


    Gefressen hat sie gut. Ich hatte sie in einer ruhigen Ecke des Auslaufs positioniert (auf kuschligen Tüchern) und ihr alles vor die Nase gelegt. Am Anfang fällt es den Schweinen sehr schwer sich fortzubewegen. Die ersten Tage ging kaum etwas.

    Hatten hier im letzten Jahr eine Beinamputation wegen einem bösartigen Tumor. Nach einer Eingewöhnungsphase kommen Meerschweinchen mit drei Beinen sehr gut zurecht. Hier mal ein Video meines Dreibeins


    Man sollte etwas behindertengerecht umbauen (flache Rampen statt Treppen). Ansonsten muss man nach der OP durchhalten, die ersten Tage fragt man sich schon, ob man das Richtige getan hat. Die OP selbst war nicht sehr gefährlich. Es dauert bis Schwein das Gleichgewicht findet und sich die Muskeln im Vorderkörper angepasst haben. Das Ohr, an dem sich Schwein naturgemäß dann nicht mehr selbst kratzen kann muss regelmäßig kontrolliert und ggf. gereinigt werden.


    Ich kann dir nur raten es bald zu machen. Wir waren leider etwas zu spät, der Tumor hat schon gestreut. Derzeit geht es der Patientin allerdings noch ganz gut.

    Zitat von angelssend

    Wenn ihr Tierchen im Fell gesichtet habt würde ich eher auf Haarline tippen, statt auf Milben. Milben sieht man nämlich eigentlich mit blößem Auge nicht.


    Pelzmilben kann man sehen, sie sind nur nicht sonderlich bewegungsfreudig.


    Wenn man Meerschweinchen hat, gewöhnt man es sich schnell an den meisten Tierärzten zu sagen wie sie behandeln sollen, sonst kommt schnell teurer, überflüssiger, stressiger Murks raus, der nicht hilft. Der Trick ist, den TA glauben zu lassen, das es seine Idee war. Leichtes Dirigieren reicht oft. Bei ganz Beratungsresistenten kann man seine Tiere nur wieder einpacken und gehen.


    Bei vier Tieren reicht bei Pelzmilben oder Haarlingen eine Tube Stronghold oder Advocate.

    Das sind doch gute Neuigkeiten. Tendenziell gebe ich in dem Fall nichts gegen Schmerzen, dann wird das Bein eher geschont und heilt besser.

    Ich sage oben Mädchen, unten Bock, da wirst du aber von anderen usern weitere Antworten bekommen. Sehr süß.


    Bitte beschäftige dich mit der Artgerechten Fütterung von Meerschweinchen, das Futter im Hintergrund ist nicht geeignet für die Tiere und kann sie krank machen. Haben die Tiere täglich mehrstündigen Auslauf? Die Häuschen und das Heu hast du sicher nur für das Foto aus dem Käfig genommen, oder?


    Infos zur Haltung und Fütterung findest du hier: https://www.diebrain.de/I-index.html

    Einmal Stronghold (auf alle), Problem erledigt. Als Sicherheit oder bei starkem Befall kann man nach 3 Wochen nachbehandeln (wieder alle). Die Milben leben nur auf den Tieren und können gelegentlich latent (in geringen Mengen) auf den anderen Tieren sitzen, wenn ein befallenes Tier dabei ist. Da Meerschweinchen gegen Grabmilben Antikörper bilden, können sie im gesunden Zustand dabei symptomfrei bleiben, bei Krankheit wirds dann oft übel. Da die Grabmilben (gehe jetzt mal davon aus, das diese hier gemeint sind) nur von Tier zu Tier übertragen werden, bzw. durch infizierte Hautschuppen, kann man sich das Problem durch Behandlung der gesamten Gruppe langfristig vom Hals schaffen.