Beiträge von Pardona

    Wenn die Tumore noch operabel sind, würde ich die OP wagen. Zu verlieren habt ihr ja nichts. Hat die TA die Tumore punktiert, oder woher weiß sie, das sie bösartig sind?

    Mit was spült ihr?
    Ihr müsst eiskalt weiterspülen, gut funktioniert eine Rivanol-Lsg., unbedingt eine Spülkanüle besorgen und auch in der Wunde in alle Ecken Spülen. Solange bis nichts eitriges mehr rauskommt, notfalls mehrmals am Tag. Ja, das tut weh, geht aber. Nach der Spülung sollte ein lokales AB in die Wunde gegeben werden. Tierärzte können dafür eine Paste erstellen. Danach die Wunde mit Betaisadonna abdecken. Es zahlt sich aus hartnäckig zu sein, auch wenn es einige Überwindung kostet. Mit Zurückhaltung dauert es nur länger.


    Hatte hier auch einen Fall (in Pflege), auch mit Öffnung ins Maul. Der Abszess ist letztlich sehr gut abgeheilt und nie wieder aufgetreten. Aufwärts ging es erst merklich mit mehrmaligen Spülen und dem lokalen AB.

    Das klingt alles sehr gut. Ich hatte bei meinen Mädels ein paar Versuche mit Verbänden, Socken, Stretchstoffen etc. gestartet, aber das Schwein dreht sich einmal um und alles ist wieder ab. Yuki hat sich am zweiten Tag die Fäden gezogen. Dann sind wir halt los zum Klammern. Die Klammern hatte sie dann am nächsten Tag raus, dann wieder los... Das letzte Stück haben wir offen abheilen lassen. Ist ja nur die äußere Naht und nicht so wild, wenn sie die zieht. Manche Schweine kann man mit ekliger Heil-Salbe abschrecken. Bei Aria funktioniert Bepanthene. Einfach probeweise was auf den Finger machen und dem Schwei hinhalten. Wenn es einen Satz rückwärts macht, wird es vermutlich nicht drangehen.

    Hm. Da kann ich dir auch nur wenig zu sagen. Darwin hatte ja ewig überhaupt keine unteren SZ mehr. Habe die letzten Monate die oberen SZ selbst mit der Hohlmeißelzange gekürzt, weil es schlicht wurscht war, obs die oberen auch erwischt.
    Wurde wegen dem Auge mal geröntgt? Nicht das ein Abszess dahinter steckt. Auch verändertes Zahnwachstum (wie ein übergroßer Zahn) kann auf ein entzündliches Geschehen hinweisen.

    Die Fachfrau sagt, es ist ein Problem mit der Harnröhre. Am Mittwoch wird sie in Narkose gelegt und ein Katheter durch die Harnröhre geschoben, um zu sehen ob sie überhaupt noch durchgängig ist und vielleicht etwas die Harnröhre verstopft und reizt. Die Wand der Harnröhre ist verdickt, schwer zu sagen warum. Eventuell wird die TA sie am Mittwoch aufmachen und nachschauen. Wir brauchen wirklich eine definitive Antwort, noch besser natürlich eine konkrete Lösung. Ich gehe davon aus, das danach wenigstens eine klare Richtung absehbar ist

    Das klingt doch schonmal super! Füttere sie nicht mit Zwang, wenn sie alleine Päppelbrei nimmt, ist ok, aber solange sie selbst etwas frisst ist alles in Ordnung. Sie muss sich jetzt erstmal ausschlafen. Würde mich freuen, wenn du uns weiter auf dem Laufenden hälst.

    Es ist irgendwie alles immernoch ziemlich kryptisch.


    Bei Yuki sind wohl keine malignen Zellen in der Probe gewesen, dafür aber Blut und Fett. Vielleicht ist es ja nichts bösartiges, mit Biopsie-Ergebnissen hatten wir ja beim ersten Mal fast nie das richtige Ergebnis.
    Habe mir heute Morgen eingebildet, das es kleiner geworden ist, ist vielleicht aber Wunschdenken.


    Bei Aria sind bisher keine Keime zu sehen gewesen aber Entzündungszellen, die Untersuchung im Fremdlabor steht noch aus. Dafür haben sie sich das RöBi nochmal angeschaut und wissen jetzt nicht, ob sie vielleicht einen Blasenstein am Harnröhrenausgang ist, oder nur ein Röntgen-Artefakt. Morgen sollten die restlichen Ergebnisse da sein.
    Werde heute trotzdem noch mit ihr zu Frau Kasper fahren, sollte diese zugegen sein.


    Kann doch nicht so schwer sein eine Diagnose zu erstellen. Oder mein Schwein hat wirklich ALLES (Blasenstein, Blasentumor, veränderte Gebärmutter und weiß der Himmel was sonst noch...).