Beiträge von Pardona

    Generell ist die Dosierung 0,2mg/kg normal. Also rund 0,2-0,3ml bei deinem Schwein (0,14mg). Erhält dein Schwein auch Benebac?

    In meiner TK zahle ich ca 50 Euro für solche Geschichten.
    "Tumor einfach" 20,00, "Inhalationsnarkose beim Heimtier" 15 Euro, Injektionen 5,29 Euro, ggf. Tropfinfusion 6,00 Euro. Zusammenrechnen und + 19% MwSt

    Die Entscheidung zur OP ist richtig. Wenn der Grützbeutes auf der Seite ist, ist Deckenhaltung nicht nötig. Die Tiere sollten (dürfen!) wegen einer solchen Geschichte nicht getrennt werden. Ein Schmerzmittel würde ich mir mitgeben lassen, wird aber vermutlich nicht notwendig sein. Das ganze ist eher als minimaler Eingriff zu werten und die Nachsorge wird sich vermutlich auf eine kurze AB-Gabe, Eincremen mit einer Heilsalbe und beobachten beschränken.

    Hier gibt es auch keine Probleme zwischen kastrierten Mädels und jeweiligen Kastraten. Darf er halt nie ran, muss er mit leben. :wink: Trotzdem ist das Miteinander sehr liebevoll.


    Auslauf ist für Schweinchen vor allem auf freiwilliger Basis (wann und wie sie wollen) interessant und schön. Und es muß was geboten werden, natürlich vor allem Unterstände o.Ä. zum Verstecken und Entdecken. Freie Flächen mögen Meeries nicht. Außerdem braucht es jedes Mal Zeit sich alles in Ruhe anzuschauen, bevor man sich raustraut. Von kurzem, "aufgezwungenen" Auslauf halte ich nichts, da er den Schweinen nur Stress macht.

    Ich würde nicht über das WE warten. Blasenentzündungen sind verteufelt schmerzhaft. Gebärmutterentzündungen müssen schnellstens antibiotisch oder operativ behandelt werden. Da das Schwein weder AB noch Schmerzmittel bekommt und auch keine Diagnose vorliegt kann Abwarten tödlich sein. Blutungen aus dem Genitalbereich müssen IMMER abgeklärt werden.

    Ein Kastrat hat normalerweise keinen Einfluss auf Zysten, ob sie nun mit einem Mädel zusammenlebt oder mit einem Herren. Es kann sein, das die Behandlung nach drei Spritzen (Abstand je 2 Wochen) abgeschlossen ist, bei großen, raumfordernden Zysten wird das allerdings kaum etwas bringen.
    Die Kastration ist ein nicht ungefährlicher Eingriff. Gut durchgeführt stehen die Überlebenschancen aber sehr gut. Das Verhalten ändert sich nach der Kastration nicht, wenn man mal davon absieht, dass das Mädel nicht mehr brünstig wird und alle negativen Effekte durch hormonell aktive Zysten (Dauerbrommseln, Nervosität, Aggression...) verschwinden.


    Ich würde es super finden, wenn du der Dame eine Chance gibst. Für eine Mädelskastra solltest du allerdings 120-200 Euro zurücklegen und einen erfahrenen TA suchen.

    Zitat von Kachri

    Ich würde heute noch zum TA gehen!


    Das könnte z. B. eine Blasenentzündung, Blasensteine oder eine Gebährmutterentzündung sein. Alles schmerzhaft und muss sofort behandelt werden.


    Alles richtig. Ab zum TA!