Es ist wirklich ein Elend was meine Süße für Schmerzen beim Pinkeln hat, trotz Metacam. Und immer wieder so viel Blut.. Ansonsten verhält sie sich weitestgehend normal. Ich muß unbedingt nochmal in der TK anrufen, ob für Morgen noch ein Termin passt. Vielleicht müssen wir dann nicht bis Donnerstag warten... ![]()
Beiträge von Pardona
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Willkommen. Schön, das du das Böckchen zu dir genommen hast.
Aus Gründen der Hygiene würde ich die Meerschweinchen nicht mit den Wachteln zusammen halten, auch wenn der Platz toll wäre. Für eine ganzjährige Außenhaltung benötigst du mindestens eine 4er-Gruppe Meerschweinchen und eine gut isolierte Schutzhütte. Ein vierjähriges Böckchen kann man bei gutem Gesundheitszustand noch bedenkenlos kastrieren lassen, dann könnten nach 6 Wochen drei Mädels zu ihm ziehen.
Eine Gruppe mit mehreren bockverträglichen Kastraten ist auch möglich, vielleicht fragst du mal in einer Notstation in deiner Nähe, ob sie da Kandidaten haben. -
Ein Mittel gegen eine Pilzinfektion würde vielleicht helfen? Stronghold hilft nur gegen Insekten und Milben.
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Dann sollte der Bock noch die letzten drei Wochen absitzen. Sonst kommt doch noch der nächste Nachwuchs.
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Ist bestimmt eins von den Videos, die ich letztes Jahr schon als Tierquälerei gemeldet habe...
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Biogemüse gibts hier nicht, aber natürlich auch nicht das scheußliche Getreidefutter. Gemüse wird selbstverständlich gewaschen, sonst kommt es garnicht in den Kühlschrank. Mal abgesehen von der Düngung wird das Gemüse im Supermarkt auch von Hinz und Kunz angefasst (und das man sich nach dem Toilettengang die Hände wäscht, ist noch nicht zu jedem durchgedrungen), angehustet, angeniest etc. etc. WIDERLICH!
Wir hatten und haben hier leider sehr viele "Pech-gehabt"-Erkrankungen. Zysten, Uterustumor, Adenokarzinom an der Milchleiste, OD, Augenverknöcherung, SDÜ, Zahnfehlstellung... Der Unterschied zu mies ernährten Meerschweinchen bei schlechter Haltung ist meiner Meinung nach, das meine Meerschweinchen problemlos AB und Schmerzmittel vertragen (sehr gesunde Darmflora), gut Operationen wegstecken, eine klasse Wundheilung haben (auch das SDÜ-Schwein) und auch längere Krankheitsphasen überstehen, ohne schnell abzubauen. Nur weil auch der ein oder andere Raucher und Säufer 90 Jahre alt wird und manch ein sportverrückter Gesundheitsfreak mit 40 an einem Herzinfarkt stirbt, ist das meiner Meinung nach noch lange kein Grund für alle Menschen mit dem exzessiven Saufen und Rauchen anzufangen. -
Ja, die Gegenüberliegenden SZ. Meerschweinchenzähne haben keine richtige "Wurzel". Obwohl der ganze Zahn entfernt wurde, kommt jetzt einer nach. Narkose gibt es hier nicht. Darwin wurden schon diverse Male mit Trennscheibe ohne Narkose die SZ gemacht (Spritze quer ins Mäulchen). Er ist aber auch ungewöhnlich duldsam um ruhig. Jetzt wird es jedes Mal mit Zange gemacht und dann glatt geraspelt. In diesem Fall wäre es nicht so unfassbar wild, wenn auch die oberen SZ splittern. Bisher ist es allerdings jedes Mal gut gegangen.
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Einer von Darwins Schneidezähnen ist Oktober letzten Jahres extrahiert worden (total vergammelt). Mittlerweile ist schon wieder ein Stumpf nachgewachsen, ist aber noch nicht wieder so dolle. Hier gehts ca alle 3-4 Wochen zu SZ-Kürzen (der zweite untere SZ ist ja auch abgebrochen). Wichtig ist hier nur, das auch die oberen SZ seeehr kurz gehalten werden, damit das Futter daran vorbeipasst (das Schwein "greift" dann mit den Lippen).
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Ich vermute der Stein ist zu groß um in die Harnröhre zu rutschen, aber ich will kein Risiko eingehen. Der Stein liegt halt in der Blase, da die Blase so gut wie immer leer ist, füllt der Stein die Blase wohl meist aus... Blasenschlamm habe ich bei ihr (im Gegensatz zu Aria) bisher noch nie bemerkt. Bei der OP wird auch der (Unter-)Bauch geöffnet, aber das wird in keiner Relation zu der Kastrawunde stehen, die Wunde dürfte relativ klein werden. Die OP ist nicht so belastend wie die Kastra, aber das Narkoserisiko bleibt.
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Es gibt mittlerweile fast überall Tiernotdienste. Am besten Mal Tante Google fragen. OrtX Tiernotdienst http://tiernotdienste.de/
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Na, das ist doch schonmal eine beruhigende Pfötchenzahl. Ich weiß nicht, ob der Stein beim letzten Röntgen irgendwie verdeckt war, oder ob er sich wirklich erst gebildet hat. Ich vermute, sie hatte am Anfang eine Blasenentzündung und die hat dann die Steinbildung begünstigt. Wer weiß.
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Tut mir leid, das bei euch die Katastrophen auch nicht abreissen. Ich wünsche euch viel Kraft!
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Kein Brot geben. Mais am besten nur die Pflanze, die Körner nur sehr sparsam.
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Wie niedlich! Aber ich glaube die sind schon entwöhnt und sozialisiert. Oder haben sie bisher Zicken gemacht? :wink:
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Wir sind nach einem Untersuchungsmarathon zurück. Nachdem auf dem letzten Röntgenbild (genau 4 Wochen her) NICHTS zu sehen war, war heute sowohl im Ultraschall als auch im RöBi ein Blasenstein zu sehen. Das Ding hat ungefähr die Größe einer Erbse oder eher größer. Im Ultraschall waren sogar Ablagerungen in den Nieren sichtbar! Am Donnerstag ist OP-Termin, vielleicht schon am Dienstag.
Auch wenn ich jetzt wieder einmal einen heiden Respekt vor der OP habe, ist diese Diagnose doch deutlich besser als "Palliativtherapie wegen Blasentumor". Meinem Schwein kann geholfen werden. Den Eingriff haben sie in der Tierklinik schon sehr oft durchgeführt. Jetzt heißt es durchhalten. Ich bin Morgen zu einer Feier eingeladen (ganzer Tag) und überlege abzusagen. Wenn der Stein in die Harnröhre rutscht ist keine Zeit zu verlieren.
Wir brauchen also wieder eine Weile eure Däumchen.