Beiträge von Pardona

    Ich denke das ist eine gute Entscheidung. Wird sie auch gleich kastriert? Am Besten du hast alles im Haus: Wärmekissen, Heilsalbe (zum Beispiel Mielosan), Päppelspritzen, die sollen dir Schmerzmittel und AB mitgeben, dann Sab Simplex, Benebac... Ich drücke euch die Daumen.

    Ich warte meist bis zum nächsten Tag, bis ich die Gruppe wieder in das normale Gehege setze. Dann konnten alle schonmal friedlich schlafen, ohne Streit um die normalen "Stammplätze".

    Tja, da kommen sie nunmal unter anderem her, die Zooladenschweine vom "liebevollen Privatzüchter"... Bringt da blos kein Geld hin. Wenn sich wer kümmert, lieber rein, umschauen und ggf. Fotos machen. Vielleicht kann das Vet-Amt was machen.

    Wenn die Virusbelastung (die Viren selbst sind ja nie wirklich nachgewiesen worden in Leukoseschweinen) so gering ist, kann das Virus auch nicht übertragen werden. Wie hat der TA denn durch Röntgen Leukose diagnostiziert?
    Geschwisterschweinchen, da ist es allerdings logisch, das beide infiziert (und die ursprünglich erkrankten Tiere) sind. Durch Vergesellschaftungsstress kann ein Ausbruch einer Erkrankung natürlich begünstigt sein.


    Du kannst Leukose nicht ausrotten. Du kannst jederzeit wieder ein Leukoseschwein kriegen. Was dann?
    Vielleicht gleich ALLE Meerschweinchen auf Verdacht einschläfern? Dann ist die Erkrankung auch weg.

    Klar, weil du ja auch mit deinen Röntgenaugen zu 100% ausschließen kannst, das die neuen Tiere Leukose haben, die tritt ja auch immerhin schon im Alter zwischen 3-8 Jahren auf. Oder lässt du gleich bei allen neuen Tieren eine Biopsie machen? Bei dem alten nicht? Ich habe bisher noch von keinem einzigen Fall gehört, in dem sich eine Meerschweinchengruppe bei einem Leukosetier angesteckt hat. Die Gefahr ist also nicht "groß" sondern liegt praktisch bei null.

    Da immernoch nicht klar ist, ob Leukose auschließlich über die Muttertiere übertragen wird, halte ich es für falsch das letzte Tier, das vermutlich gesund ist :!: unnötig einzuschläfern. Ich hoffe auch ehrlich gesagt, das sich kein Tierarzt darauf einlässt!

    Rosetten braucht man nicht Bürsten. Langhaarmeerschweinchen auch nicht, dafür hat Mutter Natur ja die Schere erfunden. :wink:


    Im Auslauf müssen ebenfalls deutlich mehr Verstecke sein. Meerschweinchen mögen keine großen offenen Flächen. In ihrer alten Heimat sind die wilden Verwandten halt Vogelfutter.


    Heu sollte noch grün sein und angenehm nach Wiese und Kräutern riechen. Heu in Plastik zu lagern ist ungünstig, da neigt es dann zum Schimmeln und wird schnell unbekömmlich und muffig. Im Internet oder beim Landwirt um die Ecke bekommt man Heu deutlich günstiger und in besserer Qualität als im Zooladen.


    Meerschweinchen werden dann zahm, wenn sie möglichst wenig hochgehoben werden und sich sicher fühlen. Die Möglichkeit selbst vom Käfig in den Auslauf zu wechseln verschafft den Tieren schonmal mehr Selbstvertrauen. Im Auslauf kann man dann gut Kontakt zu ihnen aufnehmen (Leckerlies wie Salat o.Ä.), Hauptsache sie haben die Wahl, ob sie den Kontakt wollen oder nicht, dann verschwindet die Angst relativ schnell von allein. Der Halter sollte für das Schwein halbwegs berechenbar sein. Einige Meerschweinchen lernen an bestimmte Stellen zu gehen, an denen man sie dann hochheben kann, zum Beispiel in Kuschelsäcke. Insgesamt fühlt sich ein Meerschweinchen aber niemals wohl, wenn es den Boden unter den Füssen verliert (siehe die Vogelsache oben).



    Ja, leider ist die meiste Meerschweinchenliteratur Mist.Kann man leider nicht anders sagen. Und die Menschlein in Zooläden haben leider so gut wie nie auch nur die minimalste Ahnung, wenn es sie denn überhaupt interessiert. Nicht ohne Grund haben schon viele Leute schwangere "Böckchen" im Zoogeschäft gekauft. :wink:


    Nagerinfo ist extrem empfehlenswert. Ein gutes Buch ist das Ihr Hobby Meerschweinchen Christine Wilde


    Falls du mal ein Beispiel für einen Dauerauslauf sehen möchtest: Wie ein Dauerauslauf entsteht