Beiträge von Pardona

    Sind alle notwendigen Vorraussetzungen für ein friedliches Zusammenleben gegeben?
    - 24h am Tag mindestens 2m² zusammenhängender Platz (Grundfläche)
    - genug Rennstrecke (mindestens 1,5m, eher 2m aufwärts)
    - mindestens zwei Häuschen mit mindestens zwei Eingängen
    - keine Engstellen im Stall (weniger als 60cm Platz um aneinander vorbeizugehen)
    - zwei oder mehr Futterstellen

    Ich denke das der damalige Altersschnitt erheblich unter statistischen Schwächen leidet. :wink: Jeder zitiert das Alter der 5 Schweine die damals "bei einer Bekannten" 10 Jahre alt geworden sind, die hunderttausend Spielzeugmeeries die kein Jahr "gehalten" haben, nie einen Tierarzt gesehen haben und auch nie wieder erwähnt wurden, fallen aus dieser Statistik raus. Es gibt relativ viele 7-8jährige Schweinchen heutzutage und das trotz massiver Inzuchtproblematik.

    Stubenfliegen sind wenn sie schlüpfen so groß wie Stubenfliegen. :wink: Da sie sich nicht mehr häuten können sobald sie "fertig" sind, können sie auch nicht mehr wachsen.


    Bienchen: nein, die stechen natürlich nicht. Trauermücken leben in mehr oder weniger verrotendem Pflanzenmaterial (gerne Pflanzenwurzeln) deswegen frage ich.

    Meerschweinchen leben seit tausenden Jahren domestiziert vom Menschen in deren Hütten (meist in Tunnelsystemen direkt in der Wohnhütte). Allle Jubeljahre (zu Festtagen) wird eins oder mehrere davon eingesammelt und gegessen. Die Tiere werden dort nicht bespielt, bleiben aber am Haus. Allerdings handelt es sich auch nicht um unsere Rasseschweine sondern um die von der Rasse her schon scheueren Cuys.


    Die domestizierten Meeries hatten Vorfahren aus der Wildnis, diese würden sich niemals vom Menschen anfassen lassen (tun sie auch nicht wenn sie in Gefangenschaft geboren wurden), die Fleischmeerschweinchen wurden wie alle domestizierten Tiere (Schafe, Kühe, Hühner, Kaninchen, Hunde Katzen) auf ein gewisses Grundvertrauen (erheblich verringerte Fluchtdistanz) gezüchtet. Es ist aus Populationssicht vorteilhaft beim Menschen zu leben und Futter zu bekommen und gleichzeitig vor allen anderen Räubern sicher zu sein. Allerdings hat sie niemand darauf gezüchtet nicht mehr vor den allerwichtigsten natürlichen Feinden in den Anden (Raubvögel) Angst zu haben. Da es sich um so ziemlich den essentiellsten Instinkt handelt, den sie haben um in ihrer Heimat zu überleben, könnte das auch noch ein paar hundert Jahre dauern (sollte sich jemand mal die Mühe machen auf dieses unsinnige Merkmal zu selektieren).


    Die Tiere verhalten sich untereinander allerdings absolut natürlich. Ein Meerie das fröhlich auf den Schoß des Halters springt und unbedingt gekrault werden will kann man getrost als schwer verhaltensgestört einstufen (häufig (ehem.) Einzelhaltungstiere).

    Zitat von Yasvindra

    Andererseits ... wenn ich meine Schweine auswildern müsste, hätte Bertus vermutlich höhere Überlebenschancen, als mein überselbstbewusstes Rupert-Schwein.


    Na hoffen wir mal das es soweit nicht kommt. :wink: Lieber garnicht sowas schreiben, sonst denkt noch einer ausgestzte Schweine könnten länger alleine draussen überleben. (ich weiß natürlich wie du es meinst).