Das ist der richtige Weg, solange Köttelchen kommen und die gut aussehen, ist es auch nicht so schlimm wenn der Patient im Zweifel etwas abnimmt.
Und selber fressen ist immer das Beste.
Beiträge von Pardona
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Sollte sie wirklich mit Schmerzen in der Ecke hocken (was ja jetzt nicht der Fall ist) gib ihr eine kleine Dosis. Was genau bekommt sie? Wenn alles alle sein sollte: habe noch 0,5ml Novalgin im Haus. Sag bescheid.
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Von der Homepage von Dr. Lazarz (Zahnheilkunde für Heimtiere):
VERHALTEN bei SCHMERZ
Wie bei allen Beutetieren, ist auch beim Meerschweinchen das frühzeitige Wahrnehmen von Schmerz sehr wichtig, da Schmerz weitere physiologische Änderungen bewirken kann, die tödlich für die Tiere sein können. Diese Veränderungen sind eine Verminderung der peripheren Blutzirkulation, ein Absinken der Körpertemperatur, ein Sistieren der Weiterbeförderung des Magen-Darm-Breies, Schock und sogar Tod.
Schmerzanzeichen beim Meerschweinchen können von unterschwelligen bis offensichtlichen Verhaltensänderungen geprägt sein. Das ist leichter zu beurteilen, wenn man die Tiere unter ähnlichen Lebensumständen ohne Schmerz kennt.
Die Augen von Meerschweinchen mit Schmerzen können trübe, ungerichtet mit teils geschlossenen Lidern blicken oder starr und extrem angespannt aussehen. Oft stehen die Tiere still mit ausgestrecktem Kopf und atmen schnell und flach oder sitzen vermehrt und legen sich nicht mehr zum Schlafen hin.
Häufig wird auch übermäßiges Trinken bei Meerschweinchen mit Magen-Darm- oder Bauchhöhlenschmerz beobachtet.
Meerschweinchen mit Schmerzen beißen sich am Bauch oder anderen betroffenen Körperteilen, was zu haarlosen Stellen oder sogar Wunden durch Selbstverstümmelung führen kann.
Manchmal stellen sie das Fressen und Koten ein und bewegen sich nur widerwillig. Tumorschmerzen hingegen können durch massiven Stress und die damit erhöhte Cortisolausschüttung zu erhöhtem Appetit führen. Diese Tiere magern trotz vermehrter Futteraufnahme ab.
Ein normalerweise friedliches Meerschweinchen kann unter Schmerzen plötzlich beißen, springen, schreien oder wegrennen, wenn es berührt wird.
Dagegen kann ein nervöses zappeliges Meerschweinchen plötzlich lethargisch werden, und Berührungen ohne Probleme zulassen.Für Meerschweinchen und andere Beutetiere, die leicht durch Schmerz begleitenden Stress erkranken, kann nicht deutlich genug eine Schmerzbehandlung gefordert werden.
Wie auch andere Tierarten, so genesen Meerschweinchen, die von einer Schmerztherapie begleitet werden, schneller von Trauma, Krankheiten oder Operationen, beginnen früher wieder zu fressen und sind weniger anfällig gegenüber einem Magen - Darm Futterstau, der tödlich enden kann.
KLINISCHE ANZEICHEN von SCHMERZ bei MEERSCHWEINCHEN
Abmagerung
Weniger, kleinere oder gar keine Kotbällchen
Vermehrtes Trinkbedürfnis (besonders bei Magen-Darm Schmerz)
Untertemperatur
Kalte Ohren und Gliedmassen
Hochfrequente flache Atmung
Anpressen des Bauches an den Boden
Benagen über dem befallenen Gebiet
Angespannter Gesichtsausdruck mit hervorquellenden Augen
Trübe ungerichtete Augen und/oder halbgeschlossene Lider
Stehen mit ausgestrecktem Kopf
Schreien während der Berührung der befallenen Gegend
Aggression von zuvor friedlichen Tieren
Festliegen
Lethargie und Wiederstandsverlust beim Umgang mit den Meerschweinchen
Bleiche SchleimhäutePhotos: 1, 4, 6 Dr. Bernhard Lazarz; 2, 3 Arndt Berchem; 5 Helga Kasnitz
Copyright Dr. Bernhard Lazarz 4/2008
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Wenn sie prinzipiell frisst würde ich nicht mehr zufüttern, damit sie selbst wieder entscheiden kann wieviel und wann sie futtert. Der Gewichtsverlust ist nicht bedenklich.
Hab Darwin immer zusätzlich was zugesteckt, die anderen haben trotzdem ordentlich zugenommen. Macht nix, nachdem Möhre und Fenchel nun strikt rationiert sind, haben alle wieder Normalgewicht.
Wegen Schmerzen: http://www.vet-dent-lazarz.de/index3.htm -
Phöni hat in allen drei Punkten absolut recht:
Nicht kämmen.
Schneiden.
Kein dritter Bock. -
wenn sie nach dem pennen das allerliebste Futter nicht mag, gehe ich davon aus, das sie Schmerzen hat. Darwin hatte allerdings schnell raus, das ich ihm solange alles bringe was ich zur Verfügung habe bis er endlich was isst. Er hat immer noch ein bisschen Schwierigkeiten damit zurechtzukommen, das er nicht immer eine Extrawurst bekommt. Du mußt auch etwas darauf achten, das die Anderen jetzt nicht fett werden.

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Wiegen. Mehr fällt mir auch nicht ein. Und schauen das die Verdauung läuft, also schöne Böhnchen auftauchen. Ansonsten ruhig viel schlafen lassen und Schmerzmittel geben wenn die Kleine Schmerzen hat.
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Als Päppelfutter würde ich dir sonst Herbicare empfeheln, das kam hier deutlich besser an als Rodicare und Darwin hatte es gern auch selbst genommen. Hol ruhig gras, solange es nicht vergährt, ist es nicht schlimm wenns naß ist.
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Meine haben sofort als den Dauerauslauf aufgebaut hatte die Umgebung erkundet.
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Ich habe erst fast alle Möbel rübergebracht, dann die Wutzis in den Ausaluf gepackt (geklebte Spanplatten), Wachsdecke drunter, Fleecedecke drauf. Darin haben sie dann die Zeit verbracht bis ich den EB in der neuen Wohnung wieder aufgebaut hatte.
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Ich würde dir auch zu einer Notstation raten, ich havbe hier schon oft von schlechten Züchtern gelesen (auch wenn die Käufer das meist nicht begreifen, bis das Chaos komplett ist). Als Anfänger ist es nahezu unmöglich eine vernünftigen Züchter zu erkennen und eine "Das-Tier-ist-gesund"-Garantie gibts auch beim Züchter nicht. Notstationen findest du imVermittlungsforum, alles zu Haltung und Verhalten hier im Forum, vor allem aber unter https://www.diebrain.de
Gruß
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"Die nimmst du uns nicht mehr so schnell weg!" 
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Am wichtigsten ist jetzt das Schmerzmittel denke ich. Und dann versuch ihr allerlei Leckerlies (Dill, Fenchel, Löwnzahn, Sonnenblumenkerne) anzubieten. Lass sie lieber wieder zusammen.
Gute Besserung -
Letzteres würd ich auch empfehlen. Einfach das Klebeban AUSSEN anbringen.
Was ist ein EG, ein Erdgeschoß? Nur für die Meeries? :wink: