Beiträge von Pardona

    Was für ein AB gab es denn vorher? Wozu sollte das Caniviton dienen? Wenn ein erstes AB nach 3-4 Tagen keine Besserung bringt muss gewechselt werden und ein Antibiogramm gemacht werden, damit möglichst schnell ein wirksames Mittel gefunden wird.


    Durch das Ultraschallgel kann man auch unrasierte Meerschweinchen schallen. Ist der Uterus zu sehen, dann ist er krankhaft verändert. Selbst meine Plüschbälle wurden ohne Rasur immer sicher geschallt.

    Die Metacam-Dosierung bei erscheint sehr niedrig. Hast das für Katzen (0,5mg/ml) oder das für Hunde (1,5mg/ml)? Schon bei "durchschnittlichen" Problemen ist eine Dosierung von 0,2mg/kg Körpergewicht einmal am Tag angemessen. Für Lilli (Satin) gab es dann im Laufe der Zeit auch deutlich mehr. Novalgin gab es zusätzlich 0,05ml, später dann 0,1ml zweimal am Tag. Lilli war auch immer sehr zierlich (max. 950g und dann auch pummelig für eine so winzige Maus). Ich musste sie gehen lassen, als sie nicht mehr fressen konnte.


    Ich denke, jedem, der das hier liest sollte klar sein, dass es sich bei OD-Schweinchen um das Äquivalent eines menschlichen Morphium-Patienten handelt und daraus keine normale Schmerzbehandlung ableitet.

    Fahre immer nur mit einem Schwein. Handtuch in die Box, im Idealfall einen Kuschelsack rein. Heu und Frischfutter für die kleine Reise, dann passt das schon. Ein paar besondere Leckerchen helfen gegen die Angst.

    Zunächst einmal: Ruhe bewahren. Vielleicht ist es nur eine entzündete Talgdrüse. Selbst wenn es ein Tumor ist, ist das noch kein Weltuntergang, in dem Bereich sind Tumore zumeist gutartig. Normalerweise streuen auch bösartige Tumore nicht spontan durch einmaliges punktieren. Es ist immer ganz gut zu wissen was es ist, aber im Zweifel würde ich es schlicht entfernen lassen. Das Teil scheint ja noch recht klein zu sein, die OP dauert nur wenige Minuten und ist abgesehen von der Narkose ein Klacks.
    Gib erstmal noch ein paar Tage Metacam (als entzündungshemmer) und Baytril. Nach zwei Tagen ist da noch keine Spontanheilung zu erwarten.

    Kommt drauf an, wo sie hinziehen. Wenn sie in eine gut sozialisierte Gruppe mit entsprechender Altersstruktur ziehen, können sie auch mit 6 Wochen ausziehen. Dort würden sie dann auch weiter lernen. Ansonsten sind die ersten 12 Lebenswochen entscheidend für die soziale Bildung.

    Ich weiß ja, ein bisschen mehr Arbeit macht dir nichts aus, aber... 2 Diabetiker, eine Dauer-Patientin in Sachen Bindehautentzündung, 1x schweres Asthma, gern mal zu den unpassendsten Momenten unerklärliche Aufgasungen und Matscheknödel zusätzlich zu deinen bereits vorhandenen Baustellen? Hast du wirklich so wenig zu tun? :wink:


    Soll ich dir vielleicht einfach mal ein paar unserer Tierarztrechnungen zusenden? Ich will nicht, dass du unterfordert bist. :lol:

    Kann alles passieren. Ist wenigstens das neue Mädel vernünftig sozialisiert und nicht aus dem Zooladen?


    Alles was du tun kannst, ist die besten Voraussetzungen schaffen. Genug Platz, also rund 2m² auf einer Ebene (kein Etagenkäfig; dauerhaft, nicht nur für die Vergesellschaftung), keine Sackgassen und Engpässe (Häuser mit nur einem Eingang, verstellte Ecken, Rampen), genug Unterschlupfmöglichkeiten (mindestens 3 eher mehr Verstecke) und Futterplätze. Insgesamt wäre eine Vergesellschaftung mit einem Kastraten sicherlich einfacher gewesen. Auch später wäre es für beide Mädels schöner noch einen Kastraten dabei zu haben.


    Wenn du sie (wie oben beschrieben) zusammensetzt, nicht Trennen! Es sei denn es gibt üble Bisswunden, eine kleine Schramme ist kein Trennungsgrund. Nicht dazwischen gehen, nicht stören. Jagen, Rennen, Klappern, Aufreiten und auch mal Schnappen sind völlig normal und gehören dazu.