Bitte nicht wieder trennen und neu zusammen setzen. Das schürt immer größere Aggressionen.
Wieviel Platz haben die drei denn jetzt? Engpässe sind alle raus (Häuser mit nur einem Eingang etc.)? Wenn die Tiere sich blutig beissen musst du sie trennen. Kastration kann helfen, wenn sie sich erst richtig zerstritten haben, kann es auch sein das ohnehin letztlich ein oder mehrere der Böcke mit Mädels vergesellschaftet werden müssen (aber erst 6 Wochen nach der Kastration).
Beiträge von Pardona
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Böcke, ohne Zweifel. Unkastriert. :wink: Das rangniederste Tier wird von den Böckchen als Zeichen der Überlegenheit berammelt. Das gehört zum Matcho-Gehabe.
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Atla macht das schon richtig. Keiner meiner Böcke war hier der Chef. Und die sind ja durchaus recht jung hier eingezogen. Selbst Darwin hatte nie wirklich die Hosen an. :wink: Solange der Herr nicht verhauen wird und hin und wieder die Illusion bekommt, was zu sagen zu haben passt das prima. Ist bei Menschen ja auch nicht anders.
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Immer noch ein Mädel. :wink:
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Gute Reise, kleine Bergfee.

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Da sind wir uns mal einig.
Nur lesen hilft aber ohne Verstehen auch nicht.
Was bekommt denn dein Schweinchen (abgesehen von "einem homöopathischen Mittel") geheimnisvolles, was Insulin enthält und dadurch nicht nur das offensichtliche Symptom "Blutzuckerspiegel" behandelt sondern dem Tier hilft das eigentliche Problem im Griff zu behalten (den verminderten Transport der Glukose in die Zellen). -
Oskar hat doch eine schöne Figur. Böcke sollten stattlich sein.

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Habe nichts gegen die Behandlung mit pflanzlichen Inhaltsstoffen, Pflanzen haben sehr wirksame Inhaltsstoffe bis hin zu tödlichen Giften. Hat aber mit Homöopathie null zu tun und ändert nichts an der Tatsache, dass Diabetes-Meerschweinchen Insulin brauchen. Es sei denn, du kannst mir die Pflanze nennen, die Insulin produziert das oral in aufgenommen wird und das körpereigene Insulin ersetzt (allerdings natürlich auch nicht homöopathisch sondern mit Wirkstoffen).
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Freut mich für euch. Das Zwicken und Schubsen gehört zur Erziehung. Die Kleinen müssen halt lernen, dass die Krümel zu weichen haben, wenn der Kuchen irgendwo hin will. :wink:
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Ich glaube nicht, dass du noch etwas tun kannst. Vielleicht geht sie heute Nacht ja alleine. Solange sie keine Schmerzen hat, kann sie sich ja über den Tag ihren Koffer packen. Tut mir leid. Ich denke du solltest abwarten, solange sie nicht offensichtlich schwer leidet.
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Alles Gute für Amelie. *Daumen drück*
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Kenne die Seite. Bis auf den Alternativtherapie-Teil war sie auch relativ hilfreich. Diese "Therapien" helfen wohl Meerschweinchen die kein Diabetes haben, sondern mit unfassbaren Mengen Zucker vollgestopft wurden bis zur Ernährungsumstellung.
Bitte messe regelmäßig den Blutzuckerspiegel. Wenn es soweit ist und die meisten Inselzellen zerstört sind (siehst du ja dann an den Messwerten), beginne die Insulintherapie (wie es ja auch auf der Seite steht). Da das Tier noch so jung ist, habt ihr vielleicht ein bisschen Zeit. Allerdings: je früher die Therapie begonnen wird, desto geringer die Langzeitfolgen.Gebe gerne zu, dass ich keine Tierärztin bin. Die Erstellerin der oben genannten Seite (siehe Impressum) allerdings auch nicht. Und Tierheilpraktiker müssen gar nichts wissen. Wenn ich ein Pappschild mit der Aufschrift "Tierheilpraktiker" an meiner Tür anbringe habe ich ebenfalls alle notwendigen Qualifikationen erfüllt. Im Grunde keine schlechte Geschäftsidee wenn man kein Gewissen hat.
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Zitat von Rosi87
Und Typ 1 kann bei einer Langzeit Behandlung sogar komplett weg gehen.. Typ 2 ist Alters Diabetes da sieht es schon anders aus .
Falsch. Diabetes beim Meerschweinchen ähnelt dem juvenilen Diabetes beim Menschen. Aber es geht nicht wieder weg. Nie wieder. Wenn die Insulin produzierenden Zellen weg sind, sind sie weg. Selbst wenn sich einzelne neu bilden würden, würde das Immunsystem sie sofort wieder zerstören. Wie beim Typ1-Diabetes (übernehme die überholte Klassifizierung jetzt mal).
Edit: ja genau, leben lassen. Deswegen darf so etwas nicht unkorrigiert hier stehen bleiben. Man kann nicht alle Meerschweinchen retten, aber wenigstens versuchen den Schaden in Grenzen zu halten.
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Selbst die allergrößte Panik-Sau wie eine meiner Diabetes-Patientinnen hat sich sehr schnell an die tägliche Prozedur gewöhnt. Da bekommt niemand "Depressionen".
Eine Behandlung ist schlicht notwendig. Muss man nicht schön finden. Würde mein Geld auch lieber in etwas Anderes investieren als in Insulinspritzen und Blutzucker-Messstreifen. -
Das ist doch schön. Weiterhin gute Besserung und eine lange gesunde Zeit für euch.