Meerschweinchen Krankheiten / Gesundheit

OP?

Umgang mit kranken Schweinchen, Therapien, Medikamente und Heilungsverlauf.

  • Ich habe zwei Böckchen, Whisky und Shorty. Bei Whisky wurden gestern drei Tumore am Bauch festgestellt. Laut Tierärztin handelt es sich um eine sehr bösartige Tumorart. Zwei der Tumore sind warscheinlich an den Lymphknoten hinter den Vorderbeinen und ein Gesäugetumor. Ich weiß nicht ob ich ihm eine so große OP zumuten soll da die Tierärztin gesagt hat das auch mit der OP in ein paar Monaten wieder der nächste Tumor da sein kann. Hat irgendjemand vielleicht einen Rat für mich?? Danke

  • Hallo!


    Wie alt ist er denn? Wie groß schätzt sie seine Überlebenschancen mit OP ein? Und wie lange gibt sie ihm ohne?


    Kannst du dir noch eine Meinung von einem anderen Tierarzt einholen?

  • Ich war in einer Tierklinik und er wurden schon von zwei Tierärztinen angeschaut. Das die Tumore bösartig sind ist zwar nur eine vermutung aber sie sagte das ich mich schnell entscheiden sollte weil wenn der Tumor in die Lunge streut kann man nichts mehr machen. Aber vielleicht sollte ich erst mal seine Lunge Röntgen lassen um abzuklären ob das nicht schon der fall ist.

  • Ich habe den gleichen Fall bei meinem Teddy, der im September 3 Jahre wird. Teddy hat auch Tumore und der Gesäugetumor ist sehr schnell gewachsen. Ein zweiter Tumor ist nahe den Hinterbeinen, eher am Po. Da Teddy vergangenen September putzmunter war, aber der Gesäugetumos schon am Boden schleifte, haben wir mit der Tierärztin entschieden, ihn zu operieren. Der große Gesäugetumor wurde entfernt, an den anderen wollte sie nicht rangehen, dazu hätte sie einen zweiten großen Schnitt machen müssen. Es war uns klar, dass wir dadurch nur eine gewisse Zeit gewinnen. Teddy hat lange gebraucht sich zu erholen, die OP hat ihn arg mitgenommen. Jetzt ist er wieder der alte, ABER der zweite Tumor wächst langsam weiter und es wächst auch ein neuer Tumor am vorderen Gesäuge. Er ist erst so groß wie ein Daumennagel. Noch so eine schwere OP wird er wohl nicht überleben. ABER ich bereue die OP trotz aller Kosten und trotz der Tatsache, dass er wohl doch in ein paar Monaten sterben wird, nicht. Wir haben seit Sepzember 2013 jetzt schon wieder ein halbes Jahr mit ihm gewonnen und er ist voller Lebenslust. Die Tumore stören ihn nicht, er hat keine Schmerzen und futtert ohne Ende. Ich wiege ihn jede Woche, beobachte ihn und wenn es ihm einmal schlecht gehen sollte, dann wird weiter entschieden. Wenn er leidet, werde ich ihn gehen lassen müssen, aber bis dahin soll er ein tolles Schweineleben haben.
    LG Magret

  • Whisky geht es im moment auch noch super. Er flitzt rum und frisst auch ganz normal. Deshalb weiß ich nich ob ich ihn noch Operiren lassen soll. Aber es besteht eben immer noch das Risiko das er bald nach der OP wieder einen Tumor bekommt.

  • Das Risiko hast du auch bei einem Schwein, das noch nie einen Tumor hatte. Die Entfernung von Gesäugetumoren ist normalerweise ein minimaler Eingriff, solange man nicht wartet, bis das Teil riesig ist. Haben wir hier 5 oder 6 Mal bei unterschiedlichen Schweinen machen lassen. Solange das Schwein nicht schlecht auf die Narkose reagiert, ist die OP problemlos, die Heilung unproblematisch.

  • Die Lymphknoten sind befallen, weil dass Schweinchen den Gesäugetumor hat. Wenn du Halsweh oder Angina hast, sind deine Lymphkonoten auch geschwollen - meine jedenfalls. ich würde ihn operieren lassen, denn er wird wachsen; irgendwann und dann ganz schnell. So war es bei Teddy und dann wurde es eine recht große OP.
    LG Magret