• Hallo erstmal :)


    Da ich neu in diesem Forum bin und auch absoluter Neuling in Sachen Meerschweinchen haltung bin erzähle ich kurz die Vorgeschichte.


    Meine Schwester hat in einer Zoohandlung gesehen wie ein blutendes Meerschweinchen total verschreckt in einer Ecke sitzt und hat es sofort samt Ausstattung gekauft (160er Käfig.. etc). Da sie viel arbeitet, hat Sie aber kaum Zeit gehabt und mich gefragt ob wir es bei uns zuhause aufnehmen können. Natürlich hab ich ja gesagt weil ich jede Art von Tieren liebe.


    Sind sofort damit zum TA gefahren und seine Unterlippe wurde aufgebissen. Mittlerweile aber wieder gut verheilt.


    3 tage nachdem wir es hatten haben wir es kastrieren lassen um schnellst möglich ein weibchen dazusetzen zu können. Das war vor 2 Tagen.


    Wir füttern täglich frisches heu, viel gras löwenzahn, endivien salat, karotten, gurken (1 scheibe täglich), paprika und solche dinge die gut sind wie ich auf dieser Internet Seite gelesen habe.


    Mein Problem ist das unser Meerschweinchen so derartig verschreckt bzw. scheu ist das ich nicht mal versuchen möchte ihn herauszunehmen und in der Wohnung frei laufen zu lassen denn sobald jemand sich nur ein wenig dem Käfig nähert verschwindet er sofort in sein Häuschen und kommt auch nicht mehr raus. Haben auch eine Brücke reingetan das er jederzeit rauskann aber das tut er nicht..


    Wir sitzen oft daneben und reden mit ihm oder versuchen ihn mit einer Gurke o.ä. Zu locken aber keine Chance..


    Jetzt hoffe ich das mir jemand helfen kann denn ich will dem Meerschweinchen ein wirklich schönes Leben bereiten und nehme Kritik gerne an. Ich bin mir sicher nicht alles richtig zu machen aber ich werde alles dafür tun das es ihm und später auch ihr gut gehen wird.


    Wann soll ich am besten ein Weibchen dazusetzen?


    Ich hoffe auf ratschläge und danke euch schonmal für die zeit die ihr in Anspruch genommen habt diesen text zu lesen.


    Mit freundlichen Grüßen
    Armin

  • Hallo und herzlich Willkommen hier.


    Ich find es toll das du dir hier Hilfe suchst.


    1. Der Käfig. Ich weiß es musste alles schnell gehen und für den Übergang ist es sicher ok.
    Du solltest aber versuchen, ihm ca. 2m² ebenerdige Fläche zur Verfügung zu stellen.
    Meerschweinchen sind sehr Bewegungsfreudige Tiere.
    Ist auch ganz einfach zu bauen, 4 Bretter zusammen schrauben, Pvc oder Teichfolie drunter, fertig.
    Wenn du keine anderen Tiere (wie Hunde/Katzen) hast kannst du das Gehege nach oben auch offen lassen.
    2m² ist so das Minimum an Fläche für 2-3 Tiere was ich empfehlen würde. (für jedes weitere Weibchen 0,5m² mehr)
    denn
    2. Er sollte mindestens noch 2 Weibchen bekommen. Die Kastrationsfrist ist 6 Wochen.
    Das Alter spielt eine große Rolle, denn ähnlich wie Menschen leben Meerschweinchen in Familienverbänden und sind hochsoziale Tiere. Ich schätze (ohne dein Tier zu kennen) das er unter einem Jahr alt ist. Hier solltest du ein Weibchen auswählen, welches mindestens 1 Jahr besser wäre sogar 1,5-2 Jahre alt sein.
    denn
    3. Er wird mit mehr Sicherheit von anderen Schweinchen auch zutraulicher. Das nebensetzten und ruhig mit dem Tier reden ist schon ganz gut. Meerschweinchen sind Fluchttiere. Rausheben solltest du dein Tier nur zum Gesundheitscheck einmal die Woche oder wenn irgendwas akutes ist.
    Meerschweinchen mögen es nicht angetatscht und gestreichelt und gekuschelt zu werden, das tun sie untereinander übrigens auch nicht.
    Manche Schweine werden auch nie richtig zutraulich, das muss man einfach so hinnehmen.


    Sein Verhalten ist total normal und auch gerechtfertigt.
    Er hat sicher nicht viel gutes Erlebt in seinem Leben.
    Ständig neue Umgebung und neue Gerüche, neue Menschen, und keine anderen Schweine.
    Um ihm etwas Abhilfe zu schaffen kannst du auch eine leichte Decke (Bettlaken oder so) über den Käfig drüber legen, das gibt ihm etwas Sicherheit.
    Setz dich daneben und rede ruhig mit ihm. Du kannst auch leise das Radio anmachen, wenn du zb. das Haus verlässt.


    So ich hoffe ich konnte dir ein bisschen helfen.
    Wenn du Fragen hast nur her damit, es ist noch kein Meister vom Himmel gefallen :)


    Liebe Grüße
    Tina

  • Hallo Armin,


    toll, dass du dir so viele Gedanken machst, wie du deinem Wutz das Leben schöner machen kannst :D


    Man sagt, dass bis 6 Wochen nach Kastration noch scharf geschossen werden kann, sozusagen. Deswegen sollte so lange kein Weibchen zu deinem Bock.


    Wenn er unter 1J. alt ist (was aus der Zoohandlung stammend vermutlich so sein wird, oder?) sollte das Weibchen älter sein, ab 1,5 J., damit er eine Art Erzieherschwein hat, um meerschweinisches Sozialverhalten zu lernen. Je jünger er ist, um so wichtiger ist es.


    Meeris mögen Verstecke/Unterstände. Je mehr Häuschen, besser noch Brücken oder Unterstände sie haben, desto mehr trauen sie sich raus.


    Zu den Käfigen: Selbst die teuren ganz großen Käfige, Doppelstockkäfige, sind von der Grundfläche her zu klein. Zum einen mögen Meeris gar nicht so gerne klettern. Schon gar nicht auf diese sehr steilen Rampen.
    Es gibt ganz tolle Klappgehege uä, die verhältnismäßig kostengünstig sind und besser passen, auch individuell an die jeweiligen Wohnverhältnisse des Menschen anpassbar sind. Guck doch mal in die Fotothreads hier im Forum. Das sind wirklich ausgesprochen tolle Gehege.



    Vielleicht, wer weiß, magst du, wenn du ein Gehege bauen solltest, gleich so bauen, dass da evtl, womöglich, noch ein 2tes Weibchen dazu holen möchtest? Sie sind einfach so süß und ihr Sozialverhalten ist natürlich schöner zu beobachten, je mehr es sind. Nur mal so kurz gesagt, um ein wenig Werbung für die Schweinis zu machen :oops: :P

  • Hallo!


    Kein Wunder, dass er so verschreckt ist, bisher hatte er ja keine so tollen Erfahrungen mit Menschen - Tierarzt, Kastration und so, das kann etwas dauern, und er hat ja auch keine Artgenossen, die ihm zeigen, dass die großen Zweibeiner auch nett sein können.


    Leider muss er sechs Wochen nach der Kastration noch alleine bleiben, und die Zeit würde ich ihm auch lassen. Erst mal nur zum TÜV raus nehmen, also mindestens zwei Wochen täglich Wundkontrolle, danach 2x pro Woche, auch wenn alles supi verheilt aussieht lieber einmal öfter kontrollieren. Nicht starr anschauen, sondern gerne in Sichtweite sein, aber primär was anderes angucken - Handy, TV, Buch, nur nicht starr in den Käfig gucken. Das ist Raubtierverhalten und wirkt daher bedrohlich. Deswegen auch nicht direkt mit dem Tier sprechen, es sei denn, du machst direkt was am Käfig (also zum füttern oder Wasser austauschen immer was sagen, aber nicht einfach so). Du kannst aber gerne mit ein paar Metern Abstand telefonieren oder aus der Zeitung vorlesen, damit er sich an Deine Stimme gewöhnt.


    Käfig ist insgesamt auch ungünstig für die Zutraulichkeit, weil der halt immer scheppert, das ganze Ding wackelt, sobald man was dran macht, es keinen direkten Kontakt ermöglicht. Ein oben offenes Gehege ist da einfacher, und so ein kleiner Pups wie jetzt bleibt das Schweinchen ja auch nicht, das wird ja viel viel größer. Ausgewachsene Böcke erreichen bis zu 1.500g und sind so lange wie mein Unterarm. Also auch die Häuser wo er jetzt bequem rein passt sind dann viel zu klein etc., größere Heuraufe, da geht auch Platz drauf.


    Ideal wären zwei Weibchen für ihn, und wenigstens eines davon ab 1,5 Jahre. Einfach damit er Sozialverhalten erlernen kann, die Zooladentiere waren oft nur 3 Wochen bei ihrer Mutter, bevor sie vom Züchter zum Großhändler kommen, und ab da nur noch mit anderen Babys zusammen. Je zutraulicher die Weibchen sind, desto besser können sie ihm das weiter geben, und auch die Akzeptanz von Futter schauen sich Schweinchen von Artgenossen ab.


    Den Käfig selbst verlassen ist oft keine so gute Sache. Einerseits muss das Tier dafür klettern, was einfach nicht gut zu Schweinchen passt und nicht so gut für ihre Gelenke ist, erst recht nicht über wackelige Konstruktionen. Andererseits sind es Fuchttiere, ein Hindernisfreier Zugang zu ihrem Versteck ist eben im Notfall Überlebenswichtig, da können sie nicht irgendwo hoch balancieren. Daher verlassen sie Käfige einfach nur sehr ungern, es sei denn man greift da wirklich zur Säge und macht einen ebenerdigen Zugang, der auch entsprechend groß werden muss. Und Außen sollte es dann auch wirklich attraktiv gestaltet sein, mit Verstecken, Heu, Gemüse... sonst bleiben sie sicherheitshalber lieber drinnen.


    Daher ist ein selbstgebautes Gehege das gleich entsprechend groß wird sehr wichtig, eben weil Freilauf oft nicht gut angenommen wird. Und das dann eben so groß, dass es auch für den dauerhaften Aufenthalt gut geeignet ist. und wie gesagt, er wächst noch, die Einrichtung muss auch größer werden etc. und das alles mehrfach, für drei Schweinchen 3-4 Verstecke Minimum...

  • Hallo Armin,


    toll, dass ihr euch bemüht, dass Beste für den kleinen Mann zu erreichen! Ihr seid genau auf dem richtigen Weg, ihr informiert euch und dass ihr ihn sofort habt kastrieren lassen war genau richtig. :D


    Meine Vorschreiber haben schon jede Menge gute Infos gegeben, da hab ich gar nicht mehr viel zu ergänzen.


    Ich kann euch aber auf jeden Fall Mut machen, dass er bestimmt nicht für immer so ängstlich bleibt. Ich habe selbst letzten Sommer ein unkastriertes Böckchen aufgenommen, das dann alleine seine Kastrationsfrist absitzen musste. Er hatte jetzt nicht besonders viele unangenehme Erfahungen gemacht, war aber trotzdem sehr schüchtern und vorsichtig, ist eigentlich nur zum Fressen rausgekommen.
    Ich habe ihn während der Kastrationsfrist nicht zum Laufen aus dem Käfig geholt, bei so einem kleinen Schwein und auf begrenzte Zeit finde ich den Stress durchs Rausholen viel schlimmer als weniger Bewegung zu haben, zumal das Tier sich draußen wahrscheinlich noch unwohler fühlt. Zum saubermachen habe ich ihm beigebracht, selbst in die Transportbox zu klettern, damit ich ihn nicht jedes Mal fangen muss.


    Mein Kleiner fand es immer toll, wenn ich Besuch hatte, dann war Leben in der Bude ohne dass er groß beachtet wurde, dann kam er als mal raus.
    Ansonsten hat er nach seiner Frist ein erwachsenes, selbstbewusstes Mädchen bekommen und ist inzwischen super entspannt und zutraulich.


    Ich bin optimistisch, euer Schweinemann wird sich ähnlich positiv verändern, wenn er dann eine erwachsene Freundin hat, an der er sich orientieren kann. In welcher Gegend wohnt ihr denn? Schweinedamen sind bei Notstationen meistens recht shcnell weg, vielleicht kann euch jemand einen guten Tipp geben, wo ihr das passende Tier findet.


    Hat er eigentlich schon einen Namen? :)

  • Hallo,


    meine Vorrednerinnen haben schon viel wichtiges gesagt. :D
    Deshalb nur noch ein paar Sachen: Ein größerer Eigenbau ist immer gut. Für zwei Tiere finde ich 1x2 m gut. Größer geht natürlich immer. :wink:
    Ansonsten ist es wichtig, die Kastrafrist von 6 Wochen zu beachten, bis du ein Weibchen bei dir aufnimmst. Gut wäre, wenn du in Notstationen oder Tierheimen in deiner Nähe schaust. Dort gibt es meistens ein passendes Tier. In deinem Fall ab mindestens 1 1/2 Jahren. Außerdem können dir die Leute dort auch später noch mit guten Ratschlägen weiterhelfen.
    Zu den Häusschen: Es muss für jedes Tier mindestens ein Häusschen da sein und du musst beachten, dass es zwei Eingänge haben sollte. Denn wenn das ranghöhere Schweinchen da rein will, wenn schon eins drinsitzt, muss dieses eine Möglichkeit haben aus dem Häusschen zu gehen. Im Zooladen sind auch meistens Häuser mit Fenstern. Die sind ziemlich gefährlich, denn wenn das rangniedrige Meerie dann rauswill und probiert, sich da durchzuquetschen, kann es sein, dass es stecken bleibt. Gerade, wenn sie dann mal älter und größer sind. Einfacher (und billiger) ist, wenn du dir selber ein Häusschen zusammenzimmerst. Das sieht zwar vielleicht nicht so schön aus, aber das stört das Meerie eh nicht.


    Das waren jetzt alles schon ziemlich viele Ratschläge, aber wenn du sie beachtest, kannst du deinen Meeries ein schönes Leben bei dir geben. :)


    LG, Libra

  • Wow, erstmal vielen vielen dank für eure ausführlichen antworten. Freut mich bzw. und wirklich sehr :)


    Haben uns eure Ratschläge zu Herzen genommen und werden morgen mit dem Ausbau beginnen. Habe mir gedacht den unteren teil wo die Käfigklappe ist weg zu sägen und die Klappe auch zu entfernen so hat er freien Ausgang und ca 5qm mehr platz :)


    Der Tierarzt schätzt sein Alter auf ca 1 Monat.


    Mich hat heute beim saubermachen etwas ziemlich verwundert. Er hat in seinem Käfig ein Haus, eine größere Stroh Rolle und so eine Art Versteck. In diesem Versteck hat er das komplette Einsteu rausgetan das der blanke käfigboden zu sehen ist aber er liegt eher selten drin. Was kann das für einen Grund haben?


    In seinem Häuschen sind am Boden zwei kleine weisse flecken gewesen was kann das sein? Aber an ihm ist nichts auffälliges oder sonst was.


    Wir werden die 6 Wochen abwarten auch wenn er uns total leid tut so alleine :(


    Und jetzt noch eine dumme Frage :) es heisst man soll und kann viel gras verfüttern wenn man ihn daran langsam gewöhnt hat. Kann ich denn da einfach etwas von einer Wiese abreissen und reintun weil waschen soll man es ja nicht da es sich sonst erwärmt und gärt wenn ich das richtig verstanden habe?


    Übrigens hat Ihm meine Freundin Murphy getauft :)


    P.s. Nochmal vielen Dank das Ihr euch Zeit nehmt für uns :)

  • Zitat von Armin1989

    In diesem Versteck hat er das komplette Einsteu rausgetan das der blanke käfigboden zu sehen ist aber er liegt eher selten drin. Was kann das für einen Grund haben?


    In seinem Häuschen sind am Boden zwei kleine weisse flecken gewesen was kann das sein? Aber an ihm ist nichts auffälliges oder sonst was.


    Hallo!


    Wenn er die Einstreu so einfach da raus bekommt war es zu wenig Streu, also darf ein paar Zentimeter dicker sein. Ich nehme an, dass ihm vor allem langweilig ist so alleine und er deswegen Beschäftigung sucht. Oft gibt es im Zooladen ja auch Körnerfutter, da fällt oft was in die Streu und die Schweinchen scharren danach.


    Weiße Flecken sind meistens Harngries. Meerschweinchen fressen ja viel Heu, das ist sehr Kalziumhaltig und daher gibt es bei Urinpfützen solche Rückstände. Das ist an sich normal, aber man sollte ein wenig im Auge behalten, dass es nicht noch mehr Kalziumreiche Nahrung gibt - vor allem Trockenkräuter oder Luzernehaltige Sachen.


    Wenn Du "saubere" Wiesen hast, die weder Hundewiesen noch nahe an großen Straßen sind kannst Du da gerne eine kleine Hand voll Gras holen. Bitte weiter als eine Hundeleinenlänge vom Weg weg. und dann langsam die Menge erhöhen.

  • 5m² ist super viel Platz :D (wäre mir schon fast wieder Zuviel, weil Zuviel auch viel Arbeit macht ;)) da kannst du ihm nicht nur 2 Mädels dazu packen sondern gleich noch 4-5
    Was ist denn das für ein Bodenbelag? Bedenke das Laminat oder Fliesen zu rutschig sind und Teppich höchstwahrscheinlich voll gestrullert wird. Meerschweinchen sind leider nicht wirklich Stubenrein. Man kann ein bissel Tricksen und es ein wenig Steuern wo sie hinpullern aber es geht auch viel zu oft noch was "daneben".


    1 Monat erst, so ein kleiner armer Schnups, aber er wird das schon überleben. Er soll ja Gesellschaft bekommen :)
    und das ist viel wichtiger, als jetzt mal 6 Wochen zu warten.


    Zu dem freischarren kann ich nichts sagen, ich schätze es gilt der Langeweile (weil alleine) oder er wollte schauen ob er sich aus dem Käfig graben kann.
    Du kannst ihm zur Beschäftigung Heu in leere Klorollen stopfen oder ein paar Erbsenflocken in der Streu verteilen.


    Die weißen Flecke. Ist das eher sandig oder grießig? Das könnte auf Zuviel Kalzium im Urin hindeuten, es ist gut das es mit rauskommt beim pullern, dann bildet sich zumindest kein Blasenstein. Da müsstest du eine Kalziumärmere Ernährung und etwas mehr wasserreiche Sorten geben. (aber vorsichtig sonst gibt's Durchfall)
    Wenn der Fleck flach und eingetrocknet ist, ist es normaler Harnstein, den bekommst du mit Essigessenz weg.


    Gras bitte nur ganz vorsichtig anfüttern, am Anfang in der 1. Woche max. 10 Halme.
    Ich wasche mein Gras immer ab mit kaltem Wasser. Ich sammel auch immer für 2-3 Tage, der Rest wird in ein nasses Zewa gewickelt und im Kühlschrank verwahrt.
    Ich habe eine Grasschneideschere damit ich das Gras möglichst sanft abschneiden kann (auch damit es nachwachsen kann)
    Du musst ein bisschen aufpassen nicht nur wegen Hundepipi sondern auch wegen Mäuse.
    Auch kann man nicht einfach irgendwo hingehen und einfach das Gras abschneiden. Genauso an den Bäumen, die gehören ja schließlich alle irgendwem ;) aber wenn du mal hier und den anderen Tag mal da was sammelst hat da sicher keiner was gegen.
    (Ich habe da natürlich ein Vorteil, ich weiß wem hier in der Gegend welche Fläche gehört, notfalls kann ich bei den Eigentümern auch anrufen und fragen ob sie was dagegen hätten.)


    Murphy ist süß. (Murphys Law :D) Wenn du willst kannst du auch mal ein Bild von ihm machen und hier posten ;)


    Gerne, ich bin immer Glücklich, wenn sich Halter unserer Ratschläge annehmen. Es wird leider immer noch soviel falsch gemacht und das obwohl man sich im Internet wirklich alles erlesen kann :?

  • Hallo,


    Wiese musst du nicht kalt abbrausen.. du kannst es machen, musst danach dann sicher stellen, das es gut ab und durch trocknet.. sprich das sich keine Fehlgärungen entstehen oder Pilze breit machen.


    Ich sammel Wiese immer im Jutesack, da kann die Wiese noch atmen. In Plastiksäcken staut sich die enthaltene Feuchtigkeit, sie kann nicht weichen, Gärungen und Pilze können entstehen.


    Dann ist der Standort wichtig, wo du sammelst.. bitte nicht aufm Hundeklo und nicht neben einer Straße. Die Abgase der Autos lagern sich im Grün daneben an.


    In den ersten Tagen vom anfüttern neuer Sorten, gibst du eine halbe Hand voll ins Gehege, dann wieder Heu.. und schaust dir erst mal die Verdauung an. Gibst du zu schnell zuviel kann die Futterumstellung zu schnell von sich gehen und es stellen sich zb. Blähungen ein.
    Bei Blähungen gibst du Lefax oder Sab Simplex, flüssig.


    Ältere Abgabetiere findest du zb. im Tierheim oder in Notstationen.


    lg Sue

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