Beiträge von Sila

    Ich finde auch, dass sie auf den Bildern ziemlich schlank wirkt, die Birnenform ist doch eigentlich recht typisch für Schweinchen.


    Trotz blattreicher Frischfutterernährung mit wenig Knollengemüse, nehmen bei mir auch viele Meerschweinchen nach dem Einzug deutlich zu. Ich habe schon 900 Gramm Schweinchen übernommen, die dann auf 1400 Gramm gekommen sind....


    Die waren dann schon recht dick, aber haben sich ausreichend bewegt, ich hatte aber noch kein einziges Schweinchen, das dadurch gesundheitliche Einschränkungen hatte.

    Und wenn sie krank oder alt werden, nehmen sie sowieso schnell ab, da schadet etwas Reserve nicht.


    Bei mir war es auch unabhängig vom Gewicht, ob die Tiere mit irgendetwas erkrankt sind, wobei ich bei den dauerhaften Leichtgewichten oft mehr Probleme hatte, die mussten dann schnell Brei zugefüttert bekommen...


    Von daher wäre ich entspannt bei deinem Schweinchen.

    Danke für Deinen Beitrag, mich hatte jemand gleich per PN angeschrieben und mich so auf eine Notstation bzw. einen Verein hier in der Nähe hingewiesen, die ich sogar kannte.

    Dort gibt es tatsächlich Patengruppen für E.C.-Meerschweinchen, sogar mehrere, das habe ich aber auch erst erfahren, als ich sie angeschrieben habe.


    Sie haben natürlich für einen Kastraten aktuell keinen Platz frei, das ist ja immer schwieriger als bei Weibchen, aber würden ihn erstmal übernehmen.

    Allerdings muß ein positives Testergebnis vorliegen.

    Beim Blutabnehmen hat wohl die Blutmenge nicht gereicht für einen Test und ich weiß nicht, ob die Halterin es jetzt woanders nochmal wiederholt.


    Es ist wohl auch nicht ganz klar, ob das Ergebnis positiv sein wird, weil er sich ja vor der Geburt angesteckt hat, dann kann das Ergebnis wohl auch negativ sein, obwohl er E.C. hätte, ich kenne mich damit nicht so gut aus. Ich habe aber auch gelesen, dass nur 96 % der Tests zutreffend sind, also 4% falsch negativ sind.


    Der Verein würde ihn im Falle eines negativen Ergebnisses zu normalen Schweinchen setzen, das möchte die Halterin aber nicht, weil sie keine anderen Tiere infizieren möchte, bzw. keine Verantwortung dafür übernehmen möchte.


    Die anderen Tiere hatten wohl teils Symptome oder waren positiv getestet, also wirklich alle infiziert.


    Bei Kaninchen ist es ja sehr verbreitet, ich hatte ein Kaninchen, das nicht den klassischen Schiefkopf hatte, aber durch E.C. erblindet war, die Partnerin auch, sie hat es vermutlich mitgebracht.

    Als sie gestorben ist, hatte ich erstmal einen E.C.-Träger gesucht und auch gefunden.

    Die Häsin war über 5 Jahre bei mir und ist erst kurz vor ihrem Tod an E.C. erkrankt mit 12 Jahren, sie hatte neurologische Ausfälle, und ich musste sie dann deshalb einschläfern lassen, weil sie nicht mehr aus dem Schub gekommen ist.

    Vorher war sie kerngesund. Ihr Partner war aus dem Tierheim und hatte dort mit 10 Jahren einen E.C.-Schub gehabt, er ist aber auch mit 12 an etwas anderem gestorben und hatte mit E.C. keine Probleme mehr.


    Weil er sehr getrauert hat, habe ich schnell eine Partnerin finden müssen und ein Kleinanzeigentier aus Einzelhaltung übernommen, sie stammte aus einer Zoohandlung.

    Ich fand, dass man das verantworten konnte, sie hatte bei mir ein besseres Leben als vorher und dafür eben das Risiko, dass sie sich anstecken könnte.


    Sie musste vor kurzem wegen einem Tumor, der schon Metastasen in der Lunge gestreut hatte, eingeschläfert werden, sie ist nur drei Jahre alt geworden. Mit E.C. hatte sie keine Probleme.


    Ihr letzter Partner war aus einer Notstation, dort sahen sie das nicht als Problem an, dass die Häsin evtl. E.C.-Träger gewesen sein könnte.

    Da nicht alle Kaninchen getestet werden (und das Ergebnis ja auch nicht unbedingt korrekt sein muß) und sie dort in einer Großgruppe leben, hätte E.C. ja jederzeit eingeschleppt werden können, das weiß man ja nicht vorher.


    Meiner Ansicht nach macht es schon Sinn sich zu bemühen, ein E.C.-Tier oder einen E.C.-Träger zu finden, bei Kaninchen ist das nicht ganz so schwierig, aber wenn es nicht klappt, halte ich es für vertretbar, ein Tier aus ungewisser Herkunft dazuzusetzen.


    Wäre es mein Meerschweinchen, würde ich es auch mit negativem Ergebnis abgeben oder einfach ein älteres, einzelnes Tier bzw. ein Nottier dazusetzen, das so eine Chance auf ein gutes Zuhause hat.

    Ich fände das vertretbar, weil Einzelhaltung für mich auf keinen Fall geht und ich denke, dass es auch andere schlimme Erkrankungen gibt. Ich hatte so viele Tiere, die an Tumoren gestorben sind oder einfach so, das war auch nicht immer schön.


    Ich würde ihn nur nicht in eine größere Gruppe setzen, da er doch sehr sicher infiziert ist.

    Generell denke ich, dass die Ansteckungsgefahr für Meerschweinchen nicht so groß ist wie bei Kaninchen, weil sie sich nicht gegenseitig ablecken. Und es wird ja wohl hauptsächlich über Urin übertragen und vermutlich auch über Speichel.

    Bei entsprechender sauberer Haltung dürfte die Gefahr einer Ansteckung überschaubar sein.


    Ich weiß nicht, wie der aktuelle Stand bei Leukose ist, da wurde mir auch schon gesagt, dass es wohl durch Viren übertragen wird und daher ansteckend ist, trotzdem habe ich betroffene Tiere immer in der Gruppe gelassen, es hat sich nie ein anderes Schweinchen infiziert.


    Ich denke, man kann einfach nicht jedes Risiko ausschließen und die wenigstens Tiere sterben ja leider friedlich in hohem Alter an Altersschwäche...

    Ich hatte mal fürs Pferd German Horse Granulat, das habe ich vom Händler auf einer Palette geliefert bekommen. Ich weiß aber nicht mehr, ob das eher wie Tierwohl super ist oder so weich wie das Plospan.


    Aber jetzt reichen mir ein oder zwei Ballen, von daher hole ich das im Laden ab, ich habe es nicht so weit.


    Das Plospan ist für die Meerschweinchenpfoten sicher angenehmer als Tierwohl super, das hatte ich früher. Normale Späne mag ich nicht, ich finde, die fliegen überall rum und bleiben so im Fell hängen bei Langhaartieren.


    Ich habe auch einen Teilbereich mit Fleece, das ist mit dem Granulat auch einfacher.

    Das Plospan Granulat gibt es bei Equiva, das ist eine Kette von Reitsportläden.

    Ich nutze das auch und finde es toll, es ist auch schön weich und recht sparsam.


    Vielleicht gibt es einen Laden bei euch in der Nähe, sonst hätten sie auch einen Onlineshop:

    https://www.equiva.com/stores


    Falls Du Stroh probieren willst, ich nehme Agrobs Stroh, das finde ich noch recht staubarm und es ist auch gereinigt. Es ist auch kürzer als normales Stroh, dadurch kann man es gut auf der Stroh verteilen.


    Kokos fand ich blöd, das hatte ich auch probiert.


    Tierwohl super hatte ich früher, das ist auch staubarm, aber viel härter als Plospan.

    Ich würde auch Fleece bevorzugen. Es gibt auch Papiereinstreu, das heißt savebed, das kann man auch verwenden.


    Ich habe sowieso einen Teil meines Geheges mit solchen Mikrofaser-Badematten von Ikea ausgelegt, die finde ich sehr gut geeignet dafür. Toftbo heißen die, solche Badematten gibt es aber auch von anderen Marken.

    Mich würde interessieren, ob jemand hier ein (oder mehrere) Meerschweinchen hat, die E. Cuniculi positiv sind.


    Ich habe damit selbst nur bei Kaninchen Erfahrungen, habe aber eine Bekannte, deren letztes Tier E.C. hat, die Mutter hatte es wohl und mehrere Tiere in der Gruppe, in der es gelebt hat, die waren auch positiv getestet.


    Nun ist die Frage, ob man so ein Tier einfach in eine normale Gruppe setzen kann, bzw. zu einem gesunden Meerschweinchen, oder wie man einen Platz bei einem anderen E.C.-Tier findet.


    Bei Kaninchen ist es ja sehr verbreitet, da gibt es zwei unterschiedliche Ansichten bei den Haltern und Pflegestellen. Entweder soll man ein E.C.-Träger-Tier nur mit einem anderen positiven Tier vergesellschaften oder man ist der Meinung, dass die Durchseuchung sowieso so hoch ist, dass es egal ist.


    Vielleicht hat ja jemand hier damit Erfahrungen oder war schon in einer ähnlichen Situation oder hat vielleicht selbst ein positiv getestetes Meerschweinchen?

    Am Wichtigsten ist, dass das Gehege wirklich mardersicher ist, schau mal hier, da gibt es sehr viele Tips, auch zum Draht:


    https://meerschweinchenwiese.d…altung/gartengehege-bauen


    Das Gehege sollte im Sommer schon schattig sein, falls es nicht abgedeckt ist, gibt es ja viele Möglichkeit, vom Sonnensegel bis zu diversen Unterschlüpfen, z.B. Pflanzsteine oder aus Steinen und Brettern gebaut.


    Ich denke, dass das mi dem Gras nicht funktionieren wird, weil sie es zu stark abfressen, alternativ könntest Du Gräser, Kräuter und Salat in Blumenkästen anpflanzen und immer im Wechsel ins Gehege stellen.

    Ich habe bisher nur bei Kaninchen Erfahrungen mit E.C.
    Hauptsächlich wird es ja über den Urin und den Kot übertragen, solange die Tiere nicht zusammensitzen, ist die Ansteckungsgefahr nicht so hoch.


    Ich würde so ein Tier auch nicht in meine Gruppe setzen, ehrlich gesagt, gerade wenn es so eine große Anzahl an Tieren ist, ist die Gefahr, dass sich welche anstecken und auch Symptome zeigen (sie können auch Träger sein, ohne dass die Krankheit jemals ausbricht).


    Falls sie überlebt, würde ich wohl über diverse Foren oder auch eBay-Kleinanzeigen jemanden suchen, der vielleicht schon ein E.C.-Tier hat oder mehrere.


    Es kann aber dauern, bis es ihr besser geht, Panacur, Vitamin-B-Komplex und evtl. ein gehirngängiges Antibiotikum sind die Dinge, die man geben kann, heilen kann man es sowieso nicht.


    Vielleicht wäre es auch sinnvoll, noch eine Zweitmeinung einzuholen. Es gibt sicher noch mehr Erkrankungen, die ähnliche Symptome haben können. Eine Blutentnahme ist ja auch ohne Narkose möglich.
    Schau doch mal in Kaninchenforen nach Tierärzten mit E.C.-Erfahrung, da findet man ja auch oft Tierarztlisten.


    Gute Besserung für Dein Schweinchen!

    Was für ein hübsches Schweinchen sie war!
    Ich habe auch schon zwei Mädels mit Leukose gehabt, ebenfalls der schnelle Verlauf, es ist eine blöde Krankheit und kommt so aus dem Nichts....


    Aber Ronja ist jetzt hoffentlich mit ihrem Zwerg zusammen auf der immergrünen Wiese und es geht ihr gut...

    Ich vermute mal, dass es keine Osteoporose ist, sondern Ostheodystrophie, auch Satinkrankheit genannt.
    Google das doch mal, da würde das Schmerzmittel, Metacam, helfen.


    Das Spenglersan Kolloid R wird dafür empfohlen, davon habe ich schon gelesen, Kolloid G nimmt man bei Erkältungskrankheiten, ich vermute, Du hast Dich verschrieben?


    Es ist ja möglich, dass sie zusätzlich noch ein Zahnproblem hat, ist die Wurzel des Schneidezahns verdickt, ein sogenannter Elefanten- oder Mammutzahn? Dann müsste regelmässiges Kürzen (nur abschleifen, nicht knipsen!) helfen, ich habe selbst gerade so einen Kandidaten, bei dem beide unteren Schneidezähne verdickt sind, sie werden alle drei bis vier Wochen gekürzt, damit kommt er zurecht.


    Ich glaube, Schneidezähne lassen sich noch recht gut entfernen, ich hatte das aber noch nie. Ihr könntet einen Zahnspezialisten ja auch für einen Beratungstermin aufsuchen. Dann wisst ihr wenigstens, was noch möglich ist.

    Ich habe selbst keine Erfahrung mit der Krankheit, aber könnte es Ostheodystrophie sein? Das könnte sich dann auch auf den Kiefer auswirken, und eben auch auf andere Teile des Skeletts..


    Evtl. wäre auch eine Zweitmeinung gut. Und ich würde auch nochmal ein Röntgenbild des Kopfes machen, meist macht man das aus zwei Perspektiven. Sinn macht das aber auch nur bei einem Zahnspezialisten, nicht bei einem normalen Tierarzt, die erkennen da meist nicht so viel...


    Metacam macht Sinn, wenn es Arthrose oder etwas Ähnliches ist, was die Knochen betrifft.

    Und Schmerzmittel könnte man evtl. noch versuchen.


    Ich hatte auch mal ein Schweinchen, der frass, aber irgendwie doch zu wenig. Er bekam lebenslang drei Mal täglich Brei, damit hat er sein Gewicht gehalten.


    Er wurde auch von Kopf bis Fuß untersucht, aber nichts Konkretes gefunden, was die Probleme ausgelöst haben könnte, nur eine Halsentzündung, die aber behandelt wurde.
    Trotzdem wurde es danach nicht viel besser.