Beiträge von ChristianW

    Guten Morgen,


    am Mittwoch fiel mir auf, dass mein Meerschweinchen Mara einen Knubbel am Hals hatte. Im ersten Moment dachte ich an eine Zyste oder ähnliches, jedoch war dieser nicht fest.


    Mara war schon immer ziemlich dick, weshalb ich es erst nicht gesehen habe. Beim Tierarzt stellte sich dann heraus: Es ist kein Auswuchs oder dergleichen, was im ersten Moment natürlich erleichternd war. Allerdings stellte sich heraus, dass Mara massive Wasserablagerungen hat.


    Sie war schon immer sehr dick und hatte entsprechend viel fett, die Tierärztin machte mich aber darauf aufmerksam, dass Mara oben drauf sehr dünn ist und man ihre Knochen spüren kann.


    Die Tierärztin hat ihr ein Mittel gespritzt, was hätte möglicherweise anschlagen können, aber ich glaube das tut es nicht. Sie sagte mir, sie könne sonst nichts für sie tun, wenn es das nicht tut.


    Ich habe heute morgen Mara noch einmal rausgenommen und gefühlt. Gestern konnte ich sie auch im EB anfassen, ohne dass sie weg lief -- das ging normalerweise nie. Nun ja, Maras Beine sind extrem dick. Ich habe ein Foto gemacht:



    Auf dem Bild steht sie. Ihre Vorderpfoten sind gar nicht mehr sichtbar. Unterhalb ihrer Nase kann man auch diesen Knubbel erkennen. Im ersten Moment dachte ich, dass es einfach nur nass sei und deshalb so aussieht, leider geirrt.


    Ich bin gerade ehrlich gesagt etwas hilflos, da wenn es sich so weiter entwickelt, sie vermutlich nicht mehr laufen kann.


    Danke fürs Zuhören/Lesen.

    Zitat von SusanneC

    Hallo!


    Du musst sie auf jeden Fall mit entsprechendem Brei versorgen, weil sie ohne Zähne ja kaum Heu fressen kann, dadurch fehlt die Rohfaser zum Verdauen und sie kann nicht zunehmen. Die Frage ist allerdings, ob das Zumutbar ist, dauerhaft mindestens 6x am Tag zufüttern, sowohl für das Tier als auch für Dich, erst recht mit der dauernden Entzündung. Oder ob da erlösen fast schon besser wäre.


    Sie hat ja Zähne, so ist das ja nicht. Daher hatte ich die Zufütterung über Babybrei und Präparate später weggelassen, so wie der TA das gesagt hatte. Ich nahm aber an, dass Melle dann wieder zunehmen wird, was sie trotz zusätzlichem Futter (sie bekommt am Tag mehrfach einzelnd Möhre, Apfel, Banane usw.) nicht getan hat, leider...


    Zitat von Pardona

    Zufüttern und bei etwas höherem Gewicht die OP machen lassen. Ewig so weiter machen ist keine Option. Das Risiko, das sie stirbt ist da, aber ebenso noch auf ein paar schöne schmerzfreie Jahre. und die sind mehr wert als monatelange Zwangsernährung unter Schmerzen. 5,5Jahre ist an sich kein hohes Alter für eine Zahn-OP, das Gewicht natürlich ein Problem.


    OK. Aber die Frage ist ja, ob die OP etwas bringt. Dass sie da was am Hals hat, scheint sie weder zu stören noch hat sie sichtbar Schmerzen. Das war nur ganz am Anfang, als das entfernt wurde. Da war das ein riesen Knubbel. Und bisher ist das nicht wiedergekommen, sondern nur ganz wenige Mengel an Eiter, was ich natürlich säubere.

    Hallo liebe Meerschweinchenfreunde,


    nachdem mein ältestes Meerschweinchen Max nun nach 7 Jahren und 2 Monaten an Altersschwäche nehme ich an, verstarb, habe ich irgendwie ein Horrorszenario, dass mir die anderen nun nach und nach auch wegsterben.


    Besonders Melle habe ich unter Verdacht und hätte nie erwartet, dass sie Max überlebt... Sie hatte vor etwa 2 Monaten absolut kaputte Zähne, die dann vom TA gestutzt wurden -- ich hätte nie erwartet, dass die Zähne kaputtgehen, zumal ich das gar nicht erkannt habe und das macht mich als Besitzer echt traurig... Die zwei Wochen danach waren schon echt schlimm für sie, denn sie hatte zuvor kaum etwas gegessen und ist auf 600 Gram abgemagert. Also habe ich sie Zwangsernährt, sonst wäre sie schon lange verhungert. Als die Zähne dann wieder lang genug waren, kam das nächste Unglück, denn sie hatte ein Abszess am Hals der sowohl außerhalb als auch innerhalb, also im Mund war. Der Abszess wurde so groß, dass er die Zähne löste; also noch mal zum TA der das dann entfernt hat.
    Seitdem hat Melle unten nur noch einen Zahn. :/ Sie isst dafür aber erstaunlich gut und auch in relativ großen Mengen. Doch leider geht der Abzess nicht vollständig weg und es ist immer ganz klein wenig Eiter noch da... Das Entfernen zu lassen ist keine Option, denn mit ihrem geringen Gewicht und ihrem Alter von 5,5 Jahren würde sie das vermutlich nicht überleben...


    Seit diesen zwei Monaten wiegt sie nur etwa 600 Gramm und nimmt nicht wirklich zu. Nun bin ich am überlegen, ob Zwangsernährung nicht eine (gute) Option wäre?


    Was meint ihr? :\ Ich will sie auch nicht unnötig quälen, aber zuschauen wie sie langsam dahinrafft kann ich auch nicht... Ich mein, ich habe Angst davor sie anzufassen, weil sie so knochig ist und so zerbrechlich wirkt...


    Danke und herzliche Grüße

    OK, danke.


    Ich habe nun Gras und Löwenzahn in großen Mengen besorgt und sie isst nun fröhlich vor sich hin. :-) Sie möchte gar nicht mehr aufhören. Ich werde sie heute auch noch mal wiegen um zu schauen, ob sie Gewicht verloren hat.

    OK gut. Hier ist es gerade noch nass, aber wenn ich Glück habe wird es heute Nachmittag trocken, dann besorge ich Gras und Löwenzahn. Petersiele und Dill probiere ich auch mal aus; ersteres müsste ich sogar noch da haben!


    Danke

    Guten Morgen,


    letzten Monat bekam Melle ihre Zähne gestutzt weil sie einfach kaputt und krumm waren und sie nicht mehr richtig aß. (Ich habe es schlichtweg nicht erkannt! :()
    Nun hatte ich bei ihr diesen Sonntag einen dicken Knubbel von rund 2cm am Hals entdeckt und bin dann natürlich zum TA gefahren. Scheinbar hat sie ein Abzess, der auch in den Mundbereich kommt und fauligen Geruch (vermutlich auch Geschmack?) auslöst. Am Dienstag war ich noch einmal beim TA und der Abzess wurde erneut sauber gemacht.
    Seit gestern isst sie aber wieder nur bedingt gut. Sie isst viel Heu und wiegt nach wie vor rund 800 Gramm. (Sie wog am Sonntag etwas über 720 Gramm :/)
    Allerdings isst sie zurzeit keine Gurke, keine Möhren, Äpfel, Paprika und was ich nicht sonst noch probiert habe. Nur Heu und Salat. Ich mache das Futter für sie auch extra klein, damit sie es auch in den Mund bekommt -- am Sonntag wurden die unteren Zähne wieder gestutzt, da sie locker und krumm waren. :/


    Habt ihr Ideen was ich noch ausprobieren kann? Ich will sie wirklich nicht quälen. Hmm...

    Naja, es scheint Max ja soweit gut zu gehen, oder? Für mich wirkt es einfach so, dass dieser Verhaltensänderung aufgrund seines Alters zustande kommt. Er rennt, er frisst, er klettert. Er ist nur halt träger geworden und wiegt weniger, aber nimmt auch nicht weiter ab. :roll:

    Meine Tiere hatten schon ein paar mal Milben. Die anderen Tiere im EB verhalten sich nicht ungewöhnlich und das Fell ist sauber, daher denke ich nicht, dass die Milben haben.


    Max hat das Verhalten bestimmt schon etwa ein halbes Jahr, vielleicht auch etwa ein ganzes Jahr. Nur dass er sich gestern Abend gar nicht mehr bewegte hat mich dann doch erschrocken! :)

    Zitat von Grindi

    Ich verteile bei älteren Tieren das Futter etwas großräumiger im Gehege, denn sie nehmen oft nicht mehr so gern am Gedrängel teil oder können sich nicht mehr so durchsetzen und bekommen dann zu wenig ab.


    Ja, so mache ich das auch. Er kann sich aber schon durchsetzen, es sind sonst nur noch 4 Mädels mit drin, mit jeweils 2 und 3 Jahren Altersunterschied. Aber ich glaube, dass er selbst einfach zu langsam isst.


    Zitat von Grindi

    Auch achte ich bei solchen Langschläfern immer darauf, daß sie zum Futter erscheinen, pfeife bei der Fütterung und/ oder wecke die Tiere so sanft wie möglich auf, damit sie eben nicht verschlafen und ihnen wegen Frischfuttermangel der Kreislauf absackt.


    OK, gute Idee.


    Zitat von Grindi

    Achte bitte darauf, ob Max in den wachen Phasen normal wirkt, eben nicht die Augen zusammen kneift oder irgendwie lahm oder geplustert wirkt, ob seine Hinterbeine noch elastisch mitlaufen, ob er gut frißt (wiege ihn zweimal die Woche) und ob die Köttel normal aussehen. Das ist bei alternden Schweinchen meiner Erfahrung nach nötig und verhindert gesundheitliche Eskalationen. Ansonsten brauchen sie einen Tierarztbesuch wie jüngere Schweinchen auch.


    Das ist bei ihm soweit alles in Ordnung.


    Zitat von Grindi

    Zur Gewichtsabnahme: wieviel wiegt Max denn jetzt, und wie viel hat er zu seinen besten Zeiten gewogen? Abnahme auf ein Altersgewicht vom Lebenshöchstgewicht um 200 g ist zwar normal, aber nur nach und nach über Monate, -das solltest Du kritisch beobachten. Eine rapide Gewichtsabnahme ab 50 Gramm ist unter Umständen ein Krankheitsanzeichen. Alte Schweinchen neigen dazu, zu wenig Wasser im Körper zu haben (Dehydrieren), weil sie langsamer essen, beim Essen schneller müde werden und insgesamt dann weniger zu sich nehmen.


    Er wog zu seinen besten Zeiten zwischen 1000-1100 Gramm. Jetzt wiegt er rund 800 Gramm, jedoch ist sein Gewicht über einen längeren Zeitraum gefallen, also nicht ruckartig.


    Zitat von Grindi

    Noch was: Schweinchen schließen die Augen nicht unbedingt, wenn sie schlafen. Das heißt, daß Max nicht sieht, daß Du etwas rein legst, auch wenn die Augen offen sind. Er bekommt es trotzdem nicht mit, weil er eben schläft.


    Nagut. Er macht das recht oft, daher irritierte mich das ein wenig.


    Danke und beste Grüße
    Christian

    Hallo Schweinchenfreunde!


    Mein ältestes Meerschweinchen Max ist nun etwas älter als 6 Jahre. Er hat in letzter Zeit abgenommen und bekommt deshalb einmal täglich zusätzlich Apfel, Möhre oder andere Leckerein. Sein Verhalten hat sich aber auch stark geändert. Er ist deutlich träger, schläft mehr und häufig scheint er auch nichts zu hören.


    Wenn die Tüte raschelt kommen normalerweise alle hergerannt, nur er überhört das häufiger. Selbst beim Frischfutter kam es schon dazu, dass erst kam, als ich ihn angestupst habe und er merkte, dass ich da bin.


    Gestern Abend habe ich noch etwas Heu reingetan. Er lag fast davor in einer Hütte, regunglos, Augen halbgeschlossen. Er hat es also gesehen, dass ich da was reingetan habe und alle anderen 4 Tiere sind dorthin gelaufen. Dann habe ich ihn einmal angestupst. Keine Reaktion. Ein zweites und drittes mal. Keine Reaktion.
    Ich bin schon vom schlimmsten ausgegangen und wollte ihn rausholen, doch in dem Moment steht er auf, rennt rum, quiekt und tut so, als ob nichts war...


    Ist das Verhalten in dem Alter normal? Sollte ich auf gewisse Sachen achten, damit er auch noch länger durchhält?


    Danke!