Das Trockenfutter kannst du langsam komplett absetzen einfach alle zwei Tage etwas weniger. Obst solltest du nur einmal die Woche geben. Gemüsefütterung dabei schrittweise immer weiter erhöhen.
Beiträge von Pardona
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Tut mir sehr leid für dich, aber ich denke es war die absolut richtige Entscheidung. Ich denke sie weiß diesen Liebesbeweis zu schätzen. *drück*
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Lebe wohl Flecki. Klingt so, als hättest du dich ohne leiden auf den Weg machen können. Gute Reise!
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Hol dir mal Urinteststreifen. Wenn mehrmals keine Glucose im Urin ist, hat das Schwein keine Diabetes, die Blutwerte sprechen ja auch eindeutig dagegen! Das Schwein dürfte nicht schlapper werden, weil es zuviel Zucker gab, die Erschöpfung kommt bei D. durch die Unterversorgung der Zellen mit verwertbarer Energie. Bitte füttere dein Schwein möglichst energiereich, je mehr sie abnimmt, desto gefährlicher wird es.
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Die eigentlichen Probleme einer Diabetes (fehlende Aufnahme der Körperzellen des Blutzuckers) können durch eine Ernährungsumstellung nicht gelöst werden. Zudem nehmen diabetische Schweinchen zu
weil sie praktisch ununterbrochen fressen. Sie urinieren übermäßig und trinken (bei zu geringem Frischfutterangebot) massiv. Zuckerschweinchen sind sehr träge und haben buchstäblich wenig Energie.
Normale Blutzuckerwerte sind NICHT zu erwarten, selbst bei Insulingabe haben wir hier immer Werte über 250, meist eher knapp über 300!
Ich denke nicht das euer Schwein nach deiner Schilderung Diabetes hat. Eine kalorienarme Kost ist natürlich ziemlich kontraproduktiv bei einem Schwein das ohnehin abnimmt. Wurden die Zähne kontrolliert? Ich nehme mal an, ihr habt die Schilddrüsenwerte nicht testen lassen? -
Zitat von Pippa_Pirella
Zu schön. Ist es ein Lachen, ein Meckern oder singt sie dir was vor?

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Bisher haben die noch alles an tumorösen Gewebe entfernt. Wenns größer ist, muss halt die ganze Milchleiste dran glauben. Glaube ehrlich gesagt nicht, das Biopsien die Metastasenbildung merklich forcieren. Dann müsste man schon Tumorgewebe in die Blutbahn oder die Lymphgefäße verschleppen. Aria wurde glaube ich 4 Mal in ihr Karzinom gepiekt (dreimal falsch negativ) und das hat trotzdem nicht gestreut. Meist sehen die aber bei der OP schon relativ sicher um was es sich handelt.
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Mach dir mal keine Gedanken. So lange ist es auch nicht mehr hin. Einen anderen Termin wirst du nicht bekommen. Du kannst sie allerdings auch früher morgens dort abgeben, vielleicht nochmal telefonisch nachhaken. Habe auch schon Schweine um halb acht gebracht. Ob du den Tumor einschicken willst oder nicht ist letztlich vor allem von Interesse, wenn du willst wie notwendig die OP im Nachhinein war. Mache es mittlerweile meist nicht mehr. Hatte schon harmlose Lipome nach Karzinomen und umgekehrt. Nicht jeder neue Knubbel müsste nach einem bösartigen Tumor ebenfalls bösartig sein. Würde das nicht als Entscheidungshilfe für potentiell weitere Behandlungen nehmen, es sei denn um eine schnellere OP in Betracht zu ziehen.
Die machen die Schweinchen nie nackig für den Ultraschall. Hat auch immer prima so geklappt.
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Wenn ihr das Gefühl habt, sie möchte garnicht mehr, solltet ihr einen guten und einfühlsamen Tierarzt aufsuchen und ihm die Situation genau erklären. Zwangspäppeln würde ich in dieser Situation auch nicht mehr. Bietet ihr solange alles an, was sie gerne mag. Tut mir leid, es klingt schon so als wäre es die richtige Entscheidung sie gehen zu lassen.
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Pelzmilben bleiben wirklich oft sehr lange (bei einigen Haltern ewig) unbemerkt, weil sie nur im Extremfall ernsthafte Probleme verursachen. Kein Haarausfall, keine blutigen Stellen, kein extremes Kratzen, dazu sind sie sehr klein und wenig mobil. Nur auf weißem Fell sieht man sie ganz gut.
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Das Immunsystem hat keinen nennenswerten Einfluss auf Pelzmilben, da sie außerhalb des Körpers leben (wie beispielsweise unser Immunsystem nichts gegen Mücken tun kann).
Pelzmilben sind zwar generell eher "harmlose" Vertreter, ich würde mir jedoch trotzdem vom TA ein Spot-on geben lassen. Es ist unkomlipiziert, bei richtiger Anwendung unbedenklich und das Problem hat sich stressfrei erledigt. Ehrlich gesagt habe ich mit frei verkäuflichen Mitteln keine guten Erfahrungen gemacht. Das oft empfohlene Biomaxan (wenn ich mich recht erinnere) soll wohl gut gewirkt haben, ist aber soviel ich weiß auch nicht mehr frei verkäuflich. -
Herzlichen Glückwunsch an alle Gewinner!
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Das ist ok. Allerdings solltest du das Schweinchen etwas warm halten. Kuschelsack mit in die Transportbox (dann wird Schwein auch nicht so durchgeschüttelt), Handtuch drunter, bei Wind auch ein Tuch drüber. GGf. ein Snugglesafe unter das Handtuch, je nachdem wie kalt es bei euch ist.
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Ich bin absolut sicher. Eine infizierte Hautschuppe auf dem Tisch reicht. Am warscheinlichsten haben wir die Biester auf dem Ultraschalltisch abgeholt, vielleicht auch beim Röntgen. Ein Tierarztbesuch, pünktlich zwei Wochen später hatte ich 20min nach dem TÜV des Schweins diverse Grabgänge in der Haut (die erste Generation war geschlüpft). Bin der perfekte Indikator. :wink: An dem Schwein war noch nichts zu sehen. Wäre immer so ein Befall da, könnte ich meine Schweine und diverse Urlaubsgäste (bisher nur mit Pelzmilben) nurnoch im Schutzanzug TÜVen.
Es gibt keinen "gesunden" "natürlichen" Befall mit Milben, bitte lasst eure Tiere behandeln wenn ihr was entdeckt.
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Und wer entscheidet, dass immer die letzten drei-fünf unbedenklichen befruchteten Milbenweibchen auf dem Meerschweinchen überleben, bis eine plötzliche Immunschwächung auftritt: das Immunsystem oder die Milben? Grabmilben können sich nicht einkapseln und ruhen bis die Bedingungen plötzlich günstig sind. Biologisch ist ein latenter Dauerbefall angeblich aller (oder der meisten) Meerschweinchen unvorstellbar.
Habe glücklicherweise immer die Gewissheit kein trächtiges Mädel zu haben. Allerdings auch ohne Milben, deswegen haben wir hier in all den Jahren auch nur zweimal Milben gehabt (einmal die Ausgangsgruppe von Privat mit Pelzmilben; einmal aus der TK die Grabmilben). Immer wieder Notstation. :wink: