Beiträge von Pardona

    Versuche einigermaßen ruhig zu bleiben. Es klingt nicht so, als gäbe es eine sinnvolle Alternative zu dem Eingriff. Der anzunehmende Gewinn an Lebensqualität überwiegt in jedem Fall das Risiko durch die OP. Es kann immer Komplikationen geben, aber ein erfahrener Tierarzt bekommt die OP in der Regel prima hin. So wie es jetzt ist kann es nicht bleiben. Optimistisch an die Sache rangehen. Zu Hause Päppelbrei für den Notfall bereitstellen und Schmerzmittel vom TA mitnehmen.

    Nach der OP zuhause das Schweinchen nicht sofort päppeln, aber allerlei Leckereien zur Verfügung stellen. Das Schweinchen einige Stunden in Ruhe lassen. Wird schon alles.

    Die OP wird gern überdramatisiert. Im Gegensatz zu Blasenstein-OPs ist die Mädelskastra ein Spaziergang.


    Alles Gute für euch.

    Ich persönlich halte gar nichts von Ungezieferspray, dass auf die Tiere gesprüht wird. Die Mittel können inhaliert werden und ggf die Lunge reizen. Die Wirkstoffmenge die von den Tieren über die Haut oder durch ablecken aufgenommen wird kann nicht abgeschätzt werden.

    Das Spot-on wird seine Aufgabe erfüllen. Einfach nach 2-3Wochen die zweite Gabe abholen und gut ist.


    Cavia Complete ist ok. Es ist nicht hart und sehr faserig. Wird gerne genommen. Ist aber ein Leckerchen, das es nur in kleinen Mengen gibt.

    Die Milben sind in ein paar Tagen tot. Sie müssen den Wirkstoff erst mal aufnehmen. Vereinzelt werden noch einige Milben tot im Fell hängen bleiben. Hatte dieselben Kosten für das letzte Spot-on. Mach dich deswegen nicht fertig. Pelzmilben sind in der Regel eher lästig als gefährlich. Alles desinfizieren musst du nicht. Die einzigen Wirte sind lange genug giftig für die Milben, dass sich keine weitere Generation bilden kann.


    Zu dem Abszess und dem Durchfall kann ich grad nichts sagen, hast du da einen anderen Beitrag mit den relevanten Details?

    Wenn gereizt ist, könnte man das ab und an tun. Ich würde es ansonsten lassen. Viele Schweinchen finden Bepanthene richtig widerlich. Ich benutze die Salbe daher auch manchmal gern um sie davon abzuhalten an Wundnähte zu gehen. Man möchte ja aber nicht vermeiden, dass die Schweinchen sich selber sauber halten und Blinddarmköttel müssen sie auch noch aufnehmen.

    Verkrustete Zitzen sind typisch bei Hormonproblemen. Man kann hin und wieder vorsichtig Vaseline oder Bepanthene drauf machen, damit die Krusten sich leicht lösen lassen.


    Die Krusten um die Scheide sehen eher wie Blasengries aus. Hin und wieder fallen ganze Fellplättchen ab, wenn es länger verklebt ist. Man kann gelegentlich den Po vorsichtig waschen. So wenig am Schweinchen nass machen wie möglich und gut abtrocknen.

    Bei Hormonproblemen würde ich zunächst Ovogest ausprobieren. Bei einer Gebärmutterentzündung würde ich die OP machen lassen, sofern ein erfahrener Tierarzt es empfiehlt. Um den Blutzucker kann man sich nach Genesung kümmern (immer erst über Bestimmung des Langzeitzuckers).

    Zwei Uterustumore. Rai war zwei Jahre alt und in guter allgemeiner Verfassung. Die anderen zwei waren zwischen drei und vier Jahre alt wenn ich mich nicht irre, und vor der OP in einem suboptimalen Gesundheitszustand.

    Yuki hatte eine sehr lange und komplexe OP, da auch sie Zysten hatte, die zum Teil mit den umliegenden Organen verklebt waren.

    Tribbels Zysten waren nicht groß, aber hormonell hoch aktiv. Da sie nur noch dabei war alle anderen zu besteigen, kam sie nicht mehr wirklich zum Fressen oder ausruhen. Sie hatte reichlich Fell und Gewicht verloren.


    Die OP ist nicht unbedingt eine Kleinigkeit, bei einem erfahrenen Tierarzt aber gut durchführbar. Und ich würde es immer wieder machen lassen, wenn nötig. Die Lebensqualität vor allem von Yuki und Tribble waren vor und nach der OP ein Unterschied zwischen Tag und Nacht. Rai hätte mir schlicht verbluten können, wären noch mehr Adern am Tumor geplatzt.

    Hin und wieder liegen sie auch in oder auf den Kuschelsäcken. Aber das Handtuch ist besser. Ist immer lustig anzuschauen. Das Handtuch ist vorher dreifach gefaltet. Die Schweinchen stecken den Kopf in eine Falte und laufen damit dann los.