Hallo liebe Meerschweinfreunde,
Ich stehe vor einer schwierigen Entscheidung. Meine Meerschweindame, 4,5 Jahre alt, hat Ovarialzysten. Auf dem Ultraschall sah man, dass sie ca. 2-4cm groß und gekammert sind. Von Hormontherapie hält unsere Tierärztin nichts, da es keinen langfristigen Nutzen habe. Man könne entweder palliativ behandeln (Schmerzen lindern, Zysten wachsen weiter, wenn es soweit ist einschläfern) oder die Zysten durch Kastration entfernen. Beides sind keine schönen Optionen. Bei der OP wäre ein Bauch oder seitlicher Flankenschnitt möglich. Das Narkoserisiko ist aber gewaltig hoch, besonders da sie schon ein älteres Schweinchen ist. Unsere Tierärztin schätzt es auf 30-40%, was mir persönlich arg viel vorkommt.
Ich möchte nur das Beste für mein Meerschweinchen und dass sie auf keinen Fall leidet. Leider bin ich was dieses Thema angeht noch recht unerfahren und möchte daher hier um Rat fragen. Stand jetzt zeigt mein Meerschweinchen keine Schmerzen, aber das wird sich ändern und Meeris sind bekanntlich gut darin, Schmerzen bis zum Ende zu verstecken. Ich habe Angst, dass das Narkoserisiko durch Warten steigt und sich ihr (noch guter) Allgemeinzustand verschlechtert. Ich möchte jedoch auch keine voreilige Entscheidung treffen und ihr womöglich durch diese (im schlimmsten Fall) vorzeitig das Leben nehmen.
Ich bin dankbar für JEDEN Ratschlag und gerne auch Tierarztempfehlungen mit gutem Narkosemanagement in Hessen.
Liebe Grüße![]()