Beiträge von Drea

    Hallo,


    ich kann mir vorstellen wie frustrierend das gerade für dich ist und fühle mich bei deiner Geschichte sehr an meine erinnert, ich hatte schon eine sehr ähnliche Problematik wie bei dir.
    Schlussendlich gab dann nur ein Antibiogramm die Gewissheit, war für meine Maus aber leider zu spät.
    Ist deswegen mittlerweile das erste, was ich mitmachen lasse, wenn mit den Schweinen was ist. Immer ein Abstrich, egal wie sinnlos es sein mag.
    Die jetzige TA klingt in meinen Ohren schon gut. Jetzt kannst du meiner Meinung nach nur noch genau so weiter machen, wie du es grad tust und wirklich das Beste hoffen.
    Der Brei klingt auch ganz gut, aber da hab ich lange nichts mehr selbst machen müssen, da kann vielleicht jemand anderes nochmal was zu sagen oder hat noch einen Geheimtipp.
    Hast du Hafer da? Hab ich immer bei den Krankschweinen als Leckerei gehabt. Solange sie den noch gefressen haben, war ich noch zuversichtlich.


    Ansonsten kann ich dir nur sagen, Kopf hoch und nicht aufgeben und nicht verzweifeln, du gibst alles, was du kannst! Ich drücke alle Daumen, das deine Süße es schafft.


    LG,
    Drea

    Hallo,


    vielen Dank an die weiteren Antworten und Ratschläge, da bin ich wirklich froh drum.


    SusanneC: ok, so lang sind meine Arme auch nicht, aber mit Kehrschaufel als Verlängerung hat das immer sehr gut geklappt :mrgreen: und das bei Gehegen wo die Front nicht rausnehmbar war.
    Meine Gruppe ist alterstechnisch gut gemischt, so das es im Notfall wirklich gut machbar wäre, eine Rentnergruppe zu separieren. Deswegen ist mir auch die Größe der einzelnen Etagen wichtig, das im schlimmsten Fall da immer noch Alternativen machbar sind. Wobei ich es ja jetzt schon mit meiner alten Dame sehe, das sie überwiegend nur noch im linken 2qm Teil ist, der Rest der Truppe aber wild wuselt, das wäre dann ja auch bei mehr Etagen noch kein Trenngrund, zum Glück.
    Zur Kleintiervilla hab ich ja von Top bis Flop schon alles gelesen, auch an deinen Bericht in einem anderen Thread erinnere ich mich, grade die Löcher und Rampenlängen würde ich, wenn ich da bestelle auch vorgeben. Gut das du es hier noch einmal schreibst.
    Wutzenarchitekt habe ich auch mal angefragt, mal schaun.
    Einem Ex-Schreiner-Freund wollte ich es auch mal zeigen und gucken, ob er es mir machen kann bzw. mich unterstützen kann dabei.
    Das sind so meine drei Optionen, aus denen ich dann das insgesamt passendste wählen würde.


    @ Miscellany: das klingt natürlich toll, wie es bei dir läuft! Das würde ich mir bei meinen auch wünschen.


    @ Miscellany + Kleiner Franz: bzgl. des Beklebens der Rampen. Wenn ihr das mit Teppich macht, habt ihr dann Austauschrampen oder wie handhabt ihr das wegen Urin?


    LG,
    Drea

    Hallo,


    vielen Dank für die Antwort. Allzu ungelenk bin ich nicht, ich hab mir starke Probleme mit dem vorn über bis auf den Boden oder allgemein auf dem Boden rum kriechen.
    Fürs Putzen hab ich mir eh überlegt eine Auslassung in den Boden zu machen, so das man da einen Müllsack drunter hängen kann und schön reinschieben kann, Faulheit +10 würd ich sagen. Wie gesagt 1,20 bis 1,30 Höhe schaffe ich noch so Dank langer Arme, für die Oberste gibt es dann einen Tritt.

    Ich hab ne liebe Haremgruppe. Bei reiner Bockhaltung würde ich so ein Gehege nicht in Betracht ziehen, da wäre mir bei 5 auch die Grundfläche zu klein.
    In der Gruppe sind 2 Schweine, die jetzt schon 6 sind. So fies das jetzt klingen mag, da ist es ja leider absehbar.
    Ich glaub, ich werd nächste Woche mal testweise einen Rampenaufstieg bauen, so wie ich ihn mir vorstellen würde und dann testen wie sie die annehmen. So kann ich ja mal schauen, ob sie die überhaupt benutzen würden.


    Bin weiterhin Dankbar für alle Meinungen und Ratschläge.


    LG,
    Drea

    Hallo,


    lang hab ich hier nichts mehr gepostet, aber jetzt bräuchte ich mal tatkräftige Unterstützung und Beratung :)


    Da ich mittlerweile ziemliche Probleme mit dem Rücken und insbesondere meinem Kreuz hab, komm ich mit meinem Bodengehege einfach nicht mehr klar und es muss etwas Erhöhtes her.
    Platztechnisch bin ich da aber leider etwas eingeschränkt.
    Also muss etwas Mehrstöckiges her. Hier mal meine Grundidee:


    Insgesamt sollen es 3 Etagen werden durch Rampen miteinander verbunden, unten soll dann noch eine weitere Etage als Stauraum entstehen.
    Stauraum sollte 2m lang, 1m tief und 50cm hoch sein, in der Mitte unterteilt und jede Hälfte mit zwei Türen versehen.
    Die erste Etage sollte 2m lang, 1m tief und 40 cm hoch sein, darauf dann eine Etage mit 1,7m Länge, 1m Tiefe und 40 cm Höhe und darauf dann noch einmal das selbe Maß oder 2m Länge.
    Die Fronten sollten mit rausnehmbaren Plexischeiben versehen werden ca 20-25cm hoch und dann die restliche Höhe pro Etage mit Volierendrahttüren zum Hochklappen.
    Das Gehege müsste nach oben geschlossen sein. Ich stell mit die hintere Hälfte mit Holz vor, so das man noch Ablagefläche hat und die vordere Hälfte mit Volierendraht.
    Die Seiten der Etagen sollten zwecks Belüftung halbhoch mit Volierendraht ausgestattet sein und die linken Seiten jeweils noch mit Plexi aber fest verbaut.
    Die Rampen würden jeweils immer halbiert, sprich bei je ca 20cm käme eine kleine Ebene, die dann gleichzeitig Unterstand wäre und der restliche Abstieg soll dann eine Mischung aus Rampe und 'Haus' werden, vielleicht nicht bei allen.
    Das unterste Abteil soll vorne noch eine Öffnung bekommen, so das sie über eine Rampe in den Auslauf gelangen können und somit weitere 2x1,20m haben, allerdings nur unter Aufsicht.


    http://abload.de/image.php?img=imag0231x9uxy.jpg


    Anbei mal mein aktuelles Gehege, auf die linke Seite würde das Etagengehege kommen und Mitt eund rechts wären dann der Auslauf. Wegen der Katzen gibt es den auslauf aber nur, wenn ich da bin.
    Man kann vielleicht auch mein Problem erkennen, warum ich das aktuelle Gehege nicht einfach höher Stelle, der Schnitt des Raumes lässt es nicht zu.
    Einen alternativen Aufstellort hab ich leider nicht für die Schweine.


    Ich überlege, die Kleintiervilla bauen zu lassen. Angefragt hab ich schon, der Preis wäre annehmbar, aber bevor ich das jetzt mache, wollte ich nochmal ein paar Eindrücke, Ratschläge etc. sammeln. Wäre ja ne Menge Geld die da den Besitzer wechselt und dann sollte es schon so fehlerfrei wie möglich sein.
    Wohnen müssten in dem Gehege 6 Schweine (noch 5, Nummer 6 darf bald einziehen). Zusätzliche Ebenen in 20cm Höhe kennen fast alle, mein Kastrat springt da aktuell noch so drauf, meine ältere Dame nicht mehr, die hält sich aber auch jetzt mit Vorliebe im 2x1m Teil links auf. Aktuell hab ich auch keine Rampen für die Ebenen, da ich sie nur als Unterstand nutze und Arturo es glaube ich genießt mal 5 Minuten Ruhe vor den Damen zu haben :wink:


    Ich weiß, das Etagengehe nicht das Optimum sind, eine bessere Lösung ist mir aber noch nicht eingefallen. Klar, ich könnte auch alles so lassen, wie es ist, aber mit der aktuellen Variante bin ich halt auch nicht zufrieden. Ich hab wenig Platz zum hantieren, wirklicher zusätzlicher Auslauf ist schwierig und unpraktisch, und ich kann es mir bei den Schweinen auch einfach nicht gemütlich machen. Und mir fehlt einfach auch Stauraum für Streu und Heu, Transportboxen etc.


    Was haltet ihr von dem Plan? Wo sind die Schwachstellen, was hab ich übersehen? Höhe der einzelnen Etagen ausreichend? Bzgl. der Tiefe ich hab ziemlich lange Arme und hatte schon Eb’s wo ein Abteil auf ca 1,20m Höhe stand und auch 1m Tiefe hatte. Das war kein Problem.


    LG,
    Drea

    Hallo,


    danke dir.


    Ich hab ja auch noch ein paar Jahre hoffentlich, bis die Entscheidung dann wirklich ansteht. Die jüngste Wutz ist ja grad mal ein Jahr alt :wink:
    Seit ich halt mit der Schweinchenhaltung angefangen hab, verfolgt mich einfach das Pech, wies scheint, aber ich geb nicht auf und klopfe ganz fest auf Holz und freu mich jetzt auf den nächsten Sommer, da ich im November umziehe und dann endlich einen Garten hab, der auch von den Wutzen genutzt werden darf. Das haben sie sich verdient.


    LG,
    Drea

    Hallo,


    so, ich wollte jetzt noch mal einen Abschlussbericht posten.


    Tinka hat es leider nicht zur OP geschafft, ich hab sie Montags vorher einschläfern lassen. Trotz päppeln beim TA, hat sie total abgebaut gehabt und hätte eine OP nie im Leben überstanden. Hierbei denk ich, war einfach das Hauptproblem, das die Blasenentzündung und dann die Blasensteine viel zu spät erkannt wurden und durch die ganzen anderen Erreger in den Hintergrund gedrängt wurde. Da hätten wir wahrscheinlich früher handeln müssen....


    Seit gut 3 Wochen, wenn ich mich jetzt nicht verrechnet hab, sind die restlichen 4 Wutzen ohne AB und es leben noch alle 4. Mittlerweile haben 3 der Damen auch wieder Kampfgewicht von knapp einem Kilo, was mich sehr glücklich macht und ungemein beruhigt. Mein Knackschwein hält sich tapfer bei seinen 630 gr. und knackt wild vor sich hin. Ich hoffe und bete weiterhin, das es jetzt endlich überstanden ist und ich und vor allem die Wutzen es hinter sich haben.
    Besonders glücklich macht es mich auch, das ich es jetzt im Schweinezimmer wieder pfeiffen höre, das hatte ich schon sehr vermisst :D


    Die Gruppe läuft zum Glück sehr harmonisch, da ich wirklich liebe Weiber hab. Ich würde ihnen gerne einen Kastrat gönnen, traue mich aber nicht, ein fremdes Tier in die Gruppe zu holen.
    Somit habe ich mich dann auch von meinen Träumen einer Großgruppe verabschiedet und im Moment bin ich nach dieser Krankengeschichte einfach an dem Punkt angelangt, an dem ich sage, nach diesen Schweinen, nie wieder neue.... Ganz kurzfristig hatte ich sogar die Abgabe meiner Wutzen überlegt, aber das bring ich nicht über mich....


    Danke noch einmal an alle fürs Daumen drücken.


    LG,
    Drea

    Hallo,


    danke fürs Daumen drücken. Grad Tinka hat es nötig :-(
    Die blöden Blasensteine machen ihr wirklich zu schaffen. Ich fütter im Moment auch kräftig zu und seit heut morgen ist sie auch von den anderen getrennt. Die haben sie immer halb umgerannt und sie insgesamt auch einfach nur belästigt.
    Hauptgrund fürs Trennen ist aber das zufüttern, da ich ja bis zum OP Termin Mittwoch durcharbeite, musste sie mit, anders krieg ich es nicht hin sie alle zwei Stunden zu füttern. Ich hoffe und bete, das wir ihr Gewicht gehalten kriegen und sie ggf vielleicht auch noch etwas zunimmt. Jedes gefressene Gürkchen betrachte ich als Sieg.
    Man merkt ihr ja an, das sie will, nur halt nicht so viel, wie sie muss *seufz*
    Ich bin gespannt, was die Waage heute Nacht zu sagen hat.


    Die anderen 4 halten sich wacker und wirken fit. Es wird sogar wieder nach Essen gebettelt und gepfiffen, wie ich das vermisst hab. Medis werden weiter super vertragen, kein Durchfall, kein nichts. ich bin Dankbar für die kleinen Erfolge.


    LG,
    Drea

    Hallo ihr Lieben,


    ich wollt mal ein kleines Update geben.


    Heute ging es wieder zum TA, vornehmlich wegen erneutem Ultraschall bei Tinka. Natürlich hab ich auch alle anderen zum durchchecken mitgenommen.


    Bis auf Ana (wo das ganze ja chronisch ist) sind alle erstmal wieder ohne Geräusche und Symptome *yay*
    Das Chloromyzetin wird jetzt noch eine ganze Woche weitergegeben, solange sie es gut vertragen.
    Danach werden wir es wahrscheinlich absetzen und sehen, was passiert.


    Es kann sein, das Ana dann alle wieder infiziert, da wir nicht sicher sagen können, ob ihre chronische Erkrankung nun aus 'harmlosen' Erregern besteht, oder aus all denen, die wir gefunden haben und den anderen dann wieder zum Verhängnis werden können.


    Alternativ bliebe nur, Ana zu isolieren, allein sitzen zu lassen, ohne Ab für ca 1 Woche, um dann nochmal einen Abstrich machen zu lassen und das Ergebnis abzuwarten. Neben dem allein sitzen hat das halt noch mehr Probleme. Entweder der Abstrich bleibt ohne Befund (wie es ja schon einmal der Fall war) oder aber er ist mit Befund. Das würde dann ja Einzelhaft für Ana bedeuten und wäre auch nicht schön und keine Dauerlösung. Und auch kein Befund gibt mir keine Sicherheit für die Gruppe, da wir das ja auch schon durch haben.


    Deswegen werde ich es auch nicht tun. Wir vermuten, das wir den ganzen Erregern mit dem Chloromyzetin beigekommen sind und Anas chronische Geschichte die anderen nicht dahinraffen wird. Ob und wie wir der dann beikommen können, das werden wir dann schauen.


    Zu Tinka und ihrer Blasenentzündung:
    Der Schall hat diesmal eindeutig Blasensteine gezeigt und deswegen wird sie nächste Woche operiert. Dabei wird sie auch direkt kastriert, aufgrund ihrer Ovarialzysten.


    Ganz langsam traue ich mich, zu hoffen, das ich meine 5 Damen behalten darf und das doch noch alles wieder gut wird. Jetzt steht vor allem Tinka im Vordergrund bis nächste Woche.


    Alle Schweine haben krankheitsbedingt abgenommen (außer Ana, aber da ist ja auch nichts mehr zum abnehmen), zwischen 100-150 gr. Grad bei Tinka ist das natürlich übel wegen der anstehenden OP. da heißt es jetzt zufüttern und separat füttern. noch jemand Vorschläge für besonders leckeres und Appetit anregendes Futter? Oder Dickmacher?


    Bitte weiterhin die Daumen drücken, das hat bis jetzt gut geklappt.


    LG,
    Drea

    Hallo,


    so, mal ein Update von der Front:


    Es geht mehr schlecht als recht. Tinka bekommt nun auch metacam, da sie jetzt auch Schmerzen hat durch die Blasenentzündung und man merkt, das die ihr ganz schlimm zusetzt.


    Bzgl. der bordetellen sind wir noch nicht weiter. Ich warte auf einen erneuten Anruf vom TA morgen.


    Ab Gabe ist eine Katastrophe, die Schweine haben nämlich die Schnauze gestrichen voll... und das dann auch noch zweimal am Tag und dann noch einmal BBB... Kein Spaß....


    Außerdem hab ich das Gefühl, das sie nicht ordentlich fressen. gewichtstechnisch gibt es zwar keine Abnahme, aber das es mir komisch vorkam, wiege ich seit gestern abend das Futter wieder ab, da es auch sein kann, das ich einfach noch zuviel gefüttert hab, von 8 auf 5 braucht halt auch bei mir etwas Umstellungszeit.
    ich hol jetzt auch vermehrt FriFu, das sie lieben, so gabs gestern Petersilie und salat, der auch weggefressen wurde.
    Trotzdem hab ich einfach insgesamt ein ganz ungutes Gefühl.


    Darüber hinaus hat nun auch noch ein weiteres Schwein ganz eindeutige Atemgeräusche *seufz*


    Im Moment ist es irgendwie mehr ein Hoffen und Beten, als alles andere...


    LG,
    Drea

    Hallo,


    es gibt Neuigkeiten.


    erst mal die guten Nachrichten, die 5 leben alle noch und es gibt endlich endlich Befunde.
    Damit hören die guten Nachrichten dann auch auf.


    Es wurden einige Erreger gefunden *jippie*
    Vorranggig aber Streptococcus Pluranimalium und Pneumoniae, dann Klebsiellen und Bordetella Bronchisepti....


    Wir behandeln jetzt mit Chloromycetin, da das im Antibiogramm am erfolgversprechendes aussah.
    Der Bordetella Bronchisepti wird wohl am schwierigsten zu bekämpfen sein. Da fehlt auch noch das entgültige Ergebniss vom Antibiogramm, das dann am Montag kommt.


    Weder meine TA noch ich können uns erklären, wie ich es geschafft hab, so einen Rundumschlag geschafft zu haben.


    ich glaub jeder der hier im Thread einen Tip abgegeben hat, lag richtig *seufz*


    Und da das ganze so unterhaltsam ist, müssen wir nun ja zweimal am Tag AB geben... mit meinen zwei Fluchtschweinen ein absolutes Spaßereignis....


    LG,
    Drea

    Hallo,


    erst mal vielen lieben Dank fürs Daumen drücken, Ratschläge geben und auch fürs Thread raussuchen.


    Ich berichte mal, nach dem erneuten TA Besuch.


    Es sieht nicht gut aus. Auch die 3 Schweine, die letzte Woche noch nicht auffällig waren, sind jetzt betroffen. Eins hat Atemgeräusche, eins Nasenausfluss Schnupfen und Hustenreiz und das dritte hat bis jetzt nur ganz leichte erste Anzeichen. Es sind jetzt also alle Tiere definitiv betroffen. Ein Trennen ist nun also hinfällig, hatte es sogar schon überlegt....


    TA hat von fast allen Abstriche genommen, außer von Tinka (das Blasenschwein), die zum einen auf AB zum anderen das einzige Schwein ohne Symptome. Aber auch von Ana, die schon auf AB ist haben wir nochmal einen Abstrich gemacht, einfach um des Versuchs willens.
    Darüber hinaus ist wie jetzt auch noch einmal eine Kotprobe mit eingesandt worden. Alle Tiere sind nun auf Baytril, in der Hoffnung, das es hilft oder zumindest erstmal alles heraus zögert bis endlich ein Ergebniss da ist.


    @ Lysanthe: Obduktion ist leider nicht möglich, da das Tier schon in die Kühlung gewandert war (Fehler meinerseits und auch vom NotTA, das wir das nicht bedacht haben und ich nicht auch schon beim zweiten verstorbenen Tier daran gedacht hab).


    Ich hab auch mal im anderen Thread gewühlt und Pasteurellen hat meine TA auch schon in den Raum gestellt, aber leider wie ich schon einmal schrieb, steht ja alles im Raum. Ohne Ergebnisse können wir nichts ausschließen.


    So mal etwas am Rande, da ich ja nun jeden Tag erstmal AB geben muss und zwei wirklich fürchterliche Fluchtschweine in der Gruppe hab und mein Gehege ja nun gut 6 qm hat... meint ihr ich könnte das ganze etwas verkleinern (ca 3qm), das würde mir das tägliche kontrollieren grad erleichtert und die Schweine würden nicht immer einmal quer durchs Gehege gejagt zum rausholen... oder lieber gar nichts ändern im Moment?


    Auf die Darmflora achten wir. BBB hab ich auch noch da. Bis jetzt hatte ich zum Glück aber noch nie Beschwerden bei der Ab Gabe und hoffe, das wenigstens mich da das Glück nicht verlässt....


    Eine weitere Randbemerkung: die Haarlinge...
    Fine scheint die einzige zu sein, denen die Haarlinge zugesetzt haben, schuppige Haut, Fellverlust... seit letzter Woche ist es auch noch etwas mehr Fellverlust meiner Meinung. TA sieht das auch so, allerdings behandeln wir das jetzt als Sekundärerkrankung... schiebe natürlich jetzt Panik, das es ein Indiz ist, das ihr Immunsystem auch schon angegriffen ist und sie gefährdeter ist, als die anderen....


    Ach mensch... jeder Gang ins Schweinezimmer ist bei mir jetzt mit Panik und Angst verbunden....


    LG,
    Drea

    Hallo,


    zu allererst: mein Jungkastrat hat die Nacht leider auch nicht geschafft.


    Hatte grad ein längeres Gespräch mit der TA, aber leider sind wir auch noch nicht weiter. Befunde sind noch keine da.


    Folgendes Vorgehen hat die TA vorgeschlagen, dem ich mich auch anschließe:
    morgen gehen alle Schweine nochmal zum TA und wir versuchen alles an Proben zu entnehmen, was geht (natürlich nur von den Schweinen, die noch nicht auf AB sind) zusätzlich nochmal durchchecken, dann werden alle Tiere auf Verdacht auf Baytril gesetzt, da ja zumindest die zwei Schweine, die es schon bekommen, noch leben.
    Nicht die schönste und beste Lösung, aber alles, was wir bis jetzt haben.
    Darüber hinaus werde ich nochmal Kotproben sammeln und auch die werden wir dann nochmal untersuchen.


    Bevor ich auf alles eingehe, möchte ich mal folgenden Gedanken spinnen.


    Vor knapp einem Monat habe ich ja meine komplette Gruppe zusammengeführt. Auf der einen Seite waren das meine 6 Schweine auf der anderen Ana (das chonische Knackschwein) und der Jungkastrat.
    Das chronische Knackschwein wurde von oben bis unten durchgecheckt, plus Abstrich und Kotprobe, weit bevor ich sie zusammen gelassen hab. Nichts auffälliges.
    Was ist aber, wenn sie doch das Schwein des Anstoßes ist?
    Zuerst hat es Tessa erwischt, die Tumorbedingt wahrscheinlich ein angeschlagenes Immunsystem hat und dann meinen Altkastraten, der altersbedingt vielleicht auch ein schwächeres Immunsystem hat und jetzt hat es das Schwein erwischt, das am längsten mit Ana zusammen sitzt?
    Erklärt aber auch nicht, was die Schweine haben bzw. warum Ana dann noch am leben ist...


    @ Lysanthe: ich wüsste aber gar nicht, wie ich die Gruppe jetzt teilen und trennen soll, ginge ja nur zwei und drei, oder nach meinem Verdacht, Ana komplett isolieren, aber das sind ja alles komplett nur Vermutungen. Von den Symptomen passt halt gar nichts so richtig.


    @ SusanneC: wie gesagt Kot wurde schon einmal untersucht, wird es jetzt nochmal... Ist bei Kokzidien nicht Durchfall immer mit dabei? Den haben meine nämlich nicht.
    Bindehautentzündung gabs auch bei keinem.
    Neuzugang auch nicht, nur die erwähnte Zusammenführung.


    @ Martina A.: ausgeschlossen wurde ja irgendwann mal alles, irgendwie. Seit letzter Woche und dem ersten Todesfall wird noch gar nichts ausgeschlossen, aber wir haben halt auch noch kein einziges Ergebnis... Meine TA hat Sorge, da das Labor so braucht, das sie nichts nachweisen können, deswegen ja morgen nochmal der Versuch mit Abstrichen etc. Werde Streptokokken, Chlamydien aber nochmal ganz speziell ansprechen.


    *Melanie*: aber eine Diagnose wurde da auch nicht gefunden?


    @ angelssend: bin ich auch schon am überlegen und Kopf zerbrechen, könnte es aber nicht mit ja beantworten. Weder habe ich plötzlich komplett das Heu gewechselt, noch hat sich etwas am Futter geändert.


    Ich bin für jeden Denkanstoß sehr dankbar und was euch noch einfällt, was man abklären oder testen sollte.


    LG,
    Drea

    Hallo,


    ich hab ein Problem.
    Wie schon der Titel sagt, sterben bei mir die Schweinchen auf unerklärliche Weise.
    Mein Bestand von 8 ist jetzt auf 6 reduziert. Aber ich fang am Anfang an.


    Letzte Woche Montag bin ich mit Tessa zum NotTA. Sie war ganz apathisch und anteilnahmslos, dazu noch großer Gewichtsverlust.
    Der TA konnte sie nur noch erlösen. Folgende Symptome: Lungengeräusche, Untertemperatur, Gewichtsverlust.
    Dienstag ging es wieder zum NotTa, mit meinem 7jährigen Kastrat. Gleiche Symptomatik, aber keine Untertemperatur. Dafür komplett abgemagert, wirklich Haut und Knochen, merkte ich ja direkt beim Rausheben, keine Woche vorher beim TÜV noch Normalgewicht. Er verstarb in der Nacht beim TA. Bei meinem Kastrat wurden noch Abstriche gemacht, noch kein Ergebniss.
    Mittwoch war dann mein gesamter Bestand beim TA, ein Schwein hat eine Blasenentzünung, und ich hatte leichten Haarlingsbefall. Alle wurden gespottet. Das Schwein mit der Blasenentzündung bekommt AB.
    Alle Schweine Normalgewicht und ok.
    Bis heute... ich wollte gegen acht noch füttern, da saß mein Jungkastrat apathisch im Gehege, flache Atmung, Atemgeräusche und ebenfalls Gewichtsverlust, gut 150 gr. und Untertemperatur. Er ist jetzt in der Tierklinik und ich hoffe, das er die Nacht überlebt.


    Ich weiß einfach nicht mehr weiter und fürchte um meinen ganzen Bestand... Kein Schwein war oder ist auffällig und verhält sich krank. Auch die verstorbenen Tiere haben bis zum apathisch in der Ecke sitzen, keine Auffälligkeiten gezeigt. Bis zum letzten Tag gefressen und aktiv unterwegs. Grad bei Tessa, dem ersten Schwein, konnte ich das gut beobachten, da sie eine der zutraulichsten war und auch immer ankam, wenn ich Futter brachte und das auch noch letzten Montag.


    Die Gruppe wurde vor knapp einem Monat zusammengeführt. Es lief alles harmonisch kein Streit kein nichts. Mit dem Jungkastrat und dessen Weibchen hatte ich vorher leichte Krankheitsprobleme, bei ihm Pilz bei ihr chronisches Knacken, hielt ich erst für Erkältung, Vorbesitzerin meinte aber es wäre chronisch, seit dieser Aussage hab ich aber nichts mehr von ihr gehört. ABER sie (Ana) wurde durchgecheckt, Abstriche, Kotprobe, etc. alles ohne Befund, sonst hätte ich sie nie zu meinen anderen gesetzt.


    Ich bin mit meinem Latein am Ende.


    LG,
    Drea

    Hallo,


    Ist ja schon was länger her das ich geschrieben hab, gab aber auch nicht viel zu berichten.


    Gestern war es dann aber endlich soweit, und ich hab die zwei Gruppen zusammen geführt. Bis jetzt läuft es sehr sehr gut. Der junge kastrat hat natürlich versucht bei meinen weibern aufzureiten, die älteren Damen haben sich das nicht gefallen lassen, aber es lief alles ohne größeren stress ab. Bei meinem altkastrat wollte er es auch mal versuchen, läßt aber direkt ab, wenn er merkt das es kein weib ist :roll: ein zwei mal wird der Kopf hoch gerissen, wenn sich die zwei Kastraten über den weg laufen, das wäre es dann aber auch. Es wurde auch schon gemeinsam geschlafen.


    Ich bin mega froh und erleichtet das es geklappt zu haben scheint. Ich denke es liegt auch mit daran, das mein altkastrat bei den weibern garnicht aufreitet und es sozusagen jetzt dem jungen überläßt, so das es da gar nicht so streitigkeiten kommen kann.


    Allerdings hätte ich mir die ganze mühe bzgl. des vergrößern des Geheges sparen können. Der permanent Auslauf wurde gestern kaum genutzt und alle haben sich nur auf den 4 qm Bodengehege aufgehalten...


    @ cornelia: ach mensch, ich habs grad auch im anderen thread gelesen. Das tut mir so leid, das dein Kleiner ausgegrenzt wird. Ich drück die daumen das er ein neues schönes plätzchen findet.


    Lg,
    Drea