Meerschweinchen Krankheiten / Gesundheit

Meerschweinchen gelähmt, was tun?

Umgang mit kranken Schweinchen, Therapien, Medikamente und Heilungsverlauf.

  • Hallo,


    ich hoffe ihr könnt mir helfen.


    Mein altes Meerli hatte nun zum 2. Mal eine Op wegen einem Atherom.
    Leider hat es seit der OP einen Schaden an der Wirbelsäule und kann nicht mehr laufen. Sie robbt nur noch mir den Vorderpfoten vorwärts.


    Sie kann theoretisch noch laufen, da sie die Beine bei starken Reiz noch unterzieht, aber sie tut es nicht mehr. Sie liegt auch immer stark gebogen.
    Mittlerweile wird das eine Bein auf dem sie immer liegt steif und ich habe Angst, dass sich die Wirbelsäule für immer verändert. Sie liegt leider immer auf der rechten Seite.


    Ich mache jeden Tag mehrmals Übungen mir ihr, eine Art Physiotherapie.
    Der TA sagte mir es bestehe noch Hoffnung, dass es sich wieder verwächst.


    Hatte irgendjemand von euch schon mal so ein Problem oder hat in einem Forum schon davon gelesen?


    Wisst ihr was ich noch machen kann?
    Ich meine besondere Übungen oder Medikamente?


    Hat jemand von euch Erfahrungen mit homöopathischen Mitteln?



    Ich wäre euch sehr dankbar!!!

  • leider habe ich damit keiner erfahrungen, wohl aber mit einem schwein was auch gelähmt war und es nicht reparabel war. das schweinchen lebte bei einem ehepaar was es weiterhin versorgte und fütterte. allerdings war es schon total wund unterm bauch..es eiterte und blutete schon weil es immer in seinem urin lag und rumrobbte..wenn überhaupt.


    wir haben es nur noch einschläfern lassen, denn da grenzte ja schon an tierquälerei.


    ich will damit sagen, dass ein gelähmtes schwein, sofern es wirklich nicht weg geht, keinerlei lebensqualität mehr hat und du dich mit dem gedanken befassen mußt, auch wenns weh tut.


    ich drücke aber alle daumen, das dein schwein sich erholt.

  • Traumeel oder kurweise Zeel, hilft den Gelenken, Knochen etc.


    Massagen und Physiotherapie sind schon gut. Am besten nicht den Mut verlieren. Wenn es noch munter ist und am Leben teilnimmt besteht kein Grund das Ganze zu beenden. Wenn Du aber das Gefühl hast, dass es nicht mehr geht oder sie sich quält, dann kann man weitersehen...

  • Wir haben mit unserer Twix ähnliches erlebt...sie konnte allerdings von einem Tag auf den anderen nicht mehr laufen...


    Die Tierärzte (3 verschiedene) wussten sich auch keinen Rat und so haben wir sie gepäppelt, da sie von selbst kaum noch Futter aufgenommen hat und nur im Käfig gelegen ist.
    Auch die Gesellschaft von Baby-Mädels hat nicht geholfen..Ihre Hinterbeine waren auch schon ganz steif.


    Meine Mutter hat sie dann einfach geschnappt und zu den anderen 25 Mädels ins große Gehege gelegt auf ein Tuch.


    Scheinbar hat sie das gebraucht, denn sie begann wirklich wieder zu laufen!! Langsam zunächst natürlich, es hat seine Zeit gedauert, bis sie wieder mit in der Gruppe laufen konnte. Wir haben sie auch nur für ein paar Stunden jeweils ins Gehege gelassen.


    Heute ist sie ein munteres Schweinchen mit 3,5 Jahren und rennt mit ihrem etwas eigenen Gang im Gehege rum, zickt als wäre nie was gewesen und erfreut sich bester Gesundheit!
    Wir tippen bei Twix allerdings auf Rheuma, da immer wenn ein Wetterwechsel bevorsteht, man ihr anmerkt, dass ihr das Laufen Mühe macht.


    Ich wünsche dem Schweinchen viel Glück!!

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