Meerschweinchen Krankheiten / Gesundheit

Paula wurde heute operiert..

Umgang mit kranken Schweinchen, Therapien, Medikamente und Heilungsverlauf.

  • Hallo zusammen,


    nach erfolgloser Hormonbehandlung wurde meinem Meeri heute die Gebührmutter entfernt und heraus kamen ziemlich große Tumore, sowie stark vergrößerte Eileiter.


    Die Tierärztin meinte es war eine schwere OP.


    Oh man, was für ein Schock. Jetzt erholt sich die Kleine gerade unter der Wärmelampe. Gegen 16 Uhr kann ich sie wieder abholen und auf trockene Handtücher betten.


    Hoffentlich übersteht sie das alles.


    Liebe Grüße von einer traurigen


    Sarah

  • Hallo Sila,


    dankeschön. Verdacht war auf Tumor. Das Röntgenbild hat nichts gezeigt. Sie hat nur ziemlich an Gewicht verloren und es sind viele Haare ausgefallen und nachdem die Hormone nichts gebracht haben, blieb nur die Entscheidung zur OP. War auch nicht leicht für mich. Aber jetzt hat sich gezeigt, dass es richtig war. Hätte ich noch abgewartet, wäre mit Sicherheit etwas aufgeplatzt.


    Ich berichte Euch wie es weiter geht. Das andere Meerschweinchen vermisst sie schon. Die wundert sich auch was hier los ist.


    Liebe Grüssle


    Sarah

  • Hallo zusammen,


    wollte nur Bescheid geben, meine Kleine ist auf dem Weg der Besserung.


    Bis Freitag saß sie noch ziemlich geknickt im Wäschekorb, auf Handtücher gebettet. Aber dann gings bergauf. Sie ist zwar immer noch sehr dünn, aber wieder mit meinem 2. Meeri in einem Stall. Die beiden vertragen sich auch wunderbar.


    Bin richtig froh, dass ich die OP habe machen lassen.


    Hier noch zwei Fotos von heute beim Wiegen:



  • Schön, dass es ihr so gut geht, war ja schon ein schwerer Eingriff für ein Meeri...


    Ich würde mich freuen, wenn du auch weiter von ihrer Genesung berichtest, es kommen sicher noch mehr Meeribesitzer in so eine Situation, bei der sie solch eine Entscheidung treffen müssen, für oder gegen so eine OP, es ist immer gut, wenn es dann positive Beispiele gibt...


    Ich werde es für mich jedenfalls im Hinterkopf behalten und mich sicher im Zweifelsfall auch für solch eine OP entscheiden,wenn es sein muß...

  • Hallo,


    waren gestern beim Fädenziehen und ich hab schon vorher gesehen, dass da zwei Beulen sind. Die Tierärztin hat es aufgepickst und was kam raus? Jede Menge Eiter.


    Oh weh. jetzt müssen wir jeden Tag zum spühlen und Antibiotika gabs auch.


    Na hoffentlich hilf das :o(


    Da macht man was mit.


    Liebe Grüßle


    Sarah

  • hey....
    meiner queeny geht es auch nicht so gut, der TA meint es wäre etwas an der Gebärmutter, und sie bekommt ab morgen antibiotika....wenn die nichts helfen...eine hormonspritze...und wenn das auch nichts bringt, muss ihr die gebärmutter entfernt werden...aber meine mutter meint, das kann man so einem kleinen tier schon wegen der nakose nicht zutrauen, also müssten wir sie einschläfern lassen, und das will ich nicht!!!!!! wie habt ihr das denn gemacht???
    lg kathi

  • Hallo Kathi,


    oh weh, das hört sich ja gar nicht gut an. Für mich wars auch schwer Paula zur OP zu bringen, vor allem wenn man nicht weiß, wie gut es die Tierchen wegstecken.


    Ich hab mir halt gesagt, ich weiß sie ist krank. Das wird nicht besser werden. Eine OP kann helfen, aber ein Risiko ist natürlich immer da. Also zusehen wie das immer schlimmer wird wollte ich nicht, also hab ich mich für die OP entschieden.


    Klar ist das ein großer Eingriff und sie hat mir danach auch so leid getan, wie sie etwas jämmerlich auf Handtüchern im Wäschekorb saß, aber nach ein paar Tagen wurde sie immer munterer und man hat gemerkt, wie es besser wird.


    Jetzt ist halt noch das mit der eiterigen Narbe passiert, vielleicht hätte ich sie noch länger auf Handtücher setzten sollen und nicht nur 5 Tage.


    Einschläfern hätte ich einfach nicht übers Herz gebracht, denke aber mal wenn es hoffnungslos gewesen wäre, dann hätte die Tierartzin mir das auch gesagt und dann ist es wohl immer noch besser als das Tier leiden zu lassen.


    In jedem Fall eine schwere Entscheidung.


    Ich wünsch Euch viel Glück. Erstmal dass die Medikamente anschlagen.


    Liebe Grüßle Sarah

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