• Ich möchte unseren Meeris gerne etwas gutes Tuen und für sie Pflanzen sammeln gehen. Nur leider kenne ich mich in der Botanik nun so gar nicht aus.
    Ich habe jetzt mal in der Umgebung Pflanzen fotografiert, die bei uns sehr häufig auf der Wiese nebenan und im Wald wachsen. Bitte helft mir, diese zu bestimmen und sagt mir, ob meine Meeris das fressen dürfen.


    Ich hatte schon 5 Bilder in einem anderen Thread (es ist für mich aber alles in einem übersichtlicher) daher habe ich da schon mal Namen dran geschrieben. Falls aber jemand andere Meinung sein sollte, dann gebt mir bitte auch Bescheid.


    Pflanze 1: Kompass-lattich, fressbar


    Pflanze 2: Knoblauchrauke, fressbar


    Pflanze 3: Aronstab, giftig


    Pflanze 4: Springkraut, wahrscheinlich das kleine Springkraut, fressbar in kleinen Mengen


    Pflanze 5: Springkraut, wahrscheinlich das kleine Springkraut, fressbar in kleinen Mengen


    Pflanze 6: Hahnenfuß bedenklich; getrocknet unbedenklich oder Busch-Windröschen, nicht fressbar


    Pflanze 7: Beifuß, fressbar, aber nicht zu viel


    Pflanze 8: Gänstedistel?


    Pflanze 9: Hirtentäschelkraut, fressbar


    Pflanze 10: Kamille, fressbar


    Pflanze 11: Silberblättrige Gold- oder Taubnessel, fressbar


    Pflanze 12: Hecken-Kälberkropf, nicht fressbar


    Pflanze 13: Giersch, fressbar und hier auch tooootal beliebt, eine echte Vit.C-Bombe


    Pflanze 14: Echte Nelkenwurz, fressbar


    Pflanze 15: Knoblauchrauke?


    Vielen lieben Dank für Eure Hilfe!


    LG Adina und die Meeris

  • Vielen Dank für die ersten Antworten. Ich schreibe gleich die Namen mit zu den Bildern, dann wird es für alle, die noch antworten etwas übersichtlicher.


    Ist 11 wirklich Taubnessel? Es sind ja keine einzelnen Pflanzen, die in die Höhe wachsen mit Blüten. Es ist eher so ein flacher "Bodendecker", der hier einen großen Teil des Waldbodens bedeckt.

  • Pflanze 4 + 5: Springkraut, wahrscheinlich das kleine Springkraut, fressbar in kleinen Mengen im Gemisch, meistens wird es verschäht.


    Alle drei Arten sind Verwandte des in unseren Gärten und Blumenkästen vorkommenden "Fleißigen Lieschens".
    http://de.wikipedia.org/wiki/Kleines_Springkraut


    http://de.wikipedia.org/wiki/Gro%C3%9Fes_Springkraut -> http://www.nagerforum.com/futter/einzelausgabe.php?id=848


    http://de.wikipedia.org/wiki/Dr%C3%BCsiges_Springkraut


    Familie: Balsaminengewächse (Balsaminaceae)

    Inhaltsstoffe:
    Bitterstoffe, Gerbstoffe (Tannine), Glykoside, p-Hydroxybenzoesäure, Gentisin-Ferula-, p-Cumar-, Sinapin-und Kaffeesäure, Scopoletin und ein bisher unbekanntes Phenol


    Alle Arten der Springkrautpflanzen sind in frischem Zustand leicht giftig. In der Volksmedizin hat diese Pflanze keinen besonderen Stellenwert. In manchen Regionen verwendet man diese Pflanzenart in hoher Dosierung als Brechmittel, in geringer Dosierung als harntreibenden Tee. Es wird jedoch in Bachblütenessenzen gegen Unruhe, Stress und zur Herstellung des seelischen Gleichgewichts verwendet. In der Tierheilkunde gibt man das Bachblütenmittel gegen Aggressionen.

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