Rechtzeitige Erkennung für rasche Genesung

Meerschweinchen Krankheiten

Identify Guinea Pig diseases and medicate it correctly

Meerschweinchen sind nicht sonderlich anfällig für Krankheiten. Wird ein Meerschweinchen jedoch einmal krank, ist ein Termin beim Tierarzt für das kranke Tier in der Regel unerlässlich! Ein mit Meerschweinchen erfahrener Tierarzt kann Meerschweinchen Krankheiten verlässlich erkennen und behandeln.

Kleintiere wie Nagetiere, also auch Meerschweinchen, werden beim Tierarzt leider mitunter nur rudimentär diagnostiziert.

Zudem ist leider festzustellen, dass die Forschung bzw. die Bereitschaft zur Forschung über Krankheiten bei Meerschweinchen häufig an finanziellen Mitteln scheitert, wodurch die Fachliteratur zu bestimmten Themen wenig sagen kann.

Deshalb ist die Wahl des Tierarztes wichtig. Ein mit Meerschweinchen erfahrener Tierarzt ist unbezahlbar um Meerschweinchen Krankheiten zu erkennen und richtig zu behandeln.

Diagnostiziert nicht selbst an euren Meerschweinchen herum. Geht zum Tierarzt, wenn sich eines der Tiere komisch verhält.

Wenn das Meerschweinchen krank ist

  • Probleme sofort erkennen

    Meerschweinchen Gesundheitscheck

    In regelmäßigen Abständen – am besten einmal wöchentlich – solltet Ihr Euch besonders Zeit für Eure Meerschweinchen nehmen und einen Gesundheitscheck durchführen. Sozusagen einen kleine TÜV. Dabei sind folgende Punkte wichtig:

  • Schnelle Hilfe wenn ein Schweinchen krank ist

    Notfallapotheke für Meerschweinchen

    Wenn ein Meerschweinchen einmal krank wird, sollte man bereits über eine kleine Notfallapotheke verfügen, mit der man schnell Erste Hilfe leisten kann. Natürlich ersetzt dies kein Tierarztbesuch, aber es kann dem Meerschweinchen bei der Gesundung helfen.

  • Behandle die Persönlichkeit und nicht die Krankheit

    Bachblüten für Meerschweinchen

    Bachblüten tragen diesen Namen nicht, weil sie an Bächen wachsen, sondern weil sie vom englischen Arzt Dr. Edward Bach (1886 – 1936) entwickelt wurden um auf die Persönlichkeit eingehend den Organismus zur Heilung zu helfen.

  • Keine Angst vor Spritzen!

    Impfung von Meerschweinchen

    Man kennt das aus der Haltung anderer Haustiere: Sie müssen regelmäßig geimpft und / oder entwurmt werden. Halter von Meerschweinchen dürfen aber aufatmen, denn anders als bei Kaninchen müssen Meerschweinchen nicht geimpft werden. Mehr noch: Es gibt gar keinen zugelassenen Impfschutz für Meerschweinchen.

  • Abszess beim Meerschweinchen

    Abszesse beim Meerschweinchen sind Ansammlungen von Eiter. Sie entstehen durch Eindringen von Bakterien durch die Haut. Die Behandlung eines Abszess beim Meerschweinchen ist oft langwierig. Abszesse fühlen sich am Anfang wie kleine harte Knoten unter der Haut an. In einigen Fällen verkapseln sie sich und wachsen dann nicht weiter.

  • Amputation beim Meerschweinchen

    Ampuationen von Gliedmaßen werden bei Meerschweinchen nur sehr selten vorgenommen. Verliert ein Meerschweinchen ein Gliedmaß, kommt es in den meisten Fällen jedoch sehr gut damit zurecht.

  • Atemwegserkrankung beim Meerschweinchen

    Atmet eines Eurer Meerschweinchen anders als normal, pumpt es stark oder hört ihr Geräusche beim Atmen, sucht bitte umgehend einen Tierarzt auf. Atemwegserkrankungen müssen wie alle Meerschweinchen Krankheiten schnell behandelt werden. Ein Schnupfen kann schnell zu einer Lungenentzündung werden.

  • Atherom (Grützbeutel) bei Meerschweinchen

    Atherome werden oft mit Tumoren verwechselt. Im Gegensatz zu Tumoren treten diese Verstopfungen der Talgdrüsen, auch Grützbeutel genannt, recht häufig auf und sind in der Therapie unkompliziert und für das Meerschweinchen ungefährlich.

  • Augenerkrankung beim Meerschweinchen

    Es gibt eine Vielzahl Erkrankungen der Augen bei Meerschweinchen. Fettaugen, Bindehautentzündung und Rollider sind nur einige Augenerkrankungen bei Meerschweinchen. Mehr zu Krankheiten der Augen findet ihr hier.

  • Augenverletzungen bei Meerschweinchen

    Durch Heuhalme, Äste oder auch bei Streitigkeiten kann es zu Augenverletzungen bei Meerschweinchen kommen. Verletzungen am Auge kommen leider häufig vor. In den meisten Fällen ist die Hornhaut betroffen.

  • Blähungen beim Meerschweinchen

    Jedes neue Futter muss erstmal in geringer Menge angeboten werden, damit der Darm der Meerschweinchen sich auf die ungewohnte Nahrung einstellen und sich nicht ungewollt eine Krankheit entwickeln kann. Blähungen werden zumeist von ungewohntem Futter in zu großen Mengen, die den Darm überfordern, hervorgerufen. Dadurch kommt es zu starken Fehlgärungen im Magen-Darm-Trakt des Meerschweinchen, welche Aufgasungen auslöst.

  • Durchfall bei Meerschweinchen

    Durchfall bei Meerschweinchen hat ähnliche Ursachen wie Blähungen. Es ist zumeist eine Überforderung des Darms durch ungewohntes Frischfutter oder Trockenfutter. Es gilt: Meerschweinchen immer langsam und in kleinen Mengen an jedes neues Futter gewöhnen, dann sind diese Krankheiten meist auszuschließen.

  • Eierstockzysten bei Meerschweinchen

    Eierstock- oder auch Ovarialzysten, meist nur Zysten genannt, treten natürlich nur bei weiblichen Meerschweinchen auf. Auffallend oft wird diese Krankheit bei einzeln gehaltenen Meerschweinchen diagnostiziert. Eierstockzysten entwickeln sich aus nicht ovulierenden Eiern am Eierstock, sie entstehen also nach einer Brunst, wenn kein Eisprung erfolgt.

  • Einschläfern von Meerschweinchen

    Ist ein Meerschweinchen so schwer krank oder verletzt, dass ihm nicht mehr geholfen werden kann, sollte man es erlösen lassen, in dem man es vom Tierarzt einschläfern lässt. Die Entscheidung zur Einschläferung ist immer sehr schwer, doch sollte man immer das Wohl des Tieres im Auge haben.

  • Fraktur beim Meerschweinchen (Bruch Knochenbruch)

    Frakturen, also Knochenbrüche, sind im eigentlichen Sinne keine Krankheiten und selten bei Meerschweinchen. Die häufigste Ursache sind Stürze, oft vom Arm von Kindern, allerdings auch von waghalsigen Käfigbauten. Bitte achtet darauf, dass Kinder die Meerschweinchen richtig festhalten – ohne sie zu erdrücken. Am besten halten jüngere Kinder die Meerschweinchen nur im Sitzen.

  • Haarausfall beim Meerschweinchen

    Nicht immer ist Haarausfall auf Parasiten zurückzuführen. Vor allem sind andere Ursachen daran schuld, wenn der Haarausfall und kahle Stellen ohne Juckreiz beim Meerschweinchen auftreten.

  • Haarlinge beim Meerschweinchen

    Haarlinge sind wirklich lästige Parasiten beim Meerschweinchen. Sie befinden sich, je nach Schwere des Befalls, überall auf dem Körper im Fell der Meerschweinchen und verbreiten sich rasch. Haut- und Fellprobleme sind die Folge. Im weiteren Verlauf greifen die Haarlinge auch den Allgemeinzustand des Tieres an.

  • Hitzschlag beim Meerschweinchen

    Hitze im Sommer: Hyperthermie­syndrom
    Meerschweinchen Hitzschlag

    Meerschweinchen sind empfindlich gegen Temperaturen von dauerhaft über 20°C. Deshalb ist es vor allem im Sommer bei großer oder längerer Hitze wichtig, ihnen Abkühlung zu verschaffen, damit sie keinen Hitzschlag bekommen. Dieser kann für das Meerschweinchen tödlich sein. Auch die Fütterung muss entsprechend den Temperaturen verändert werden. Da sich die Meerschweinchen bei Hitze weniger bewegen, sollte energiereiches Futter weniger bis gar nicht gefüttert werden.

  • Kokzidien beim Meerschweinchen

    Kokzidien sind Parasiten die das Meerschweinchen befallen und ansteckend für die ganze Gruppe sind. Will ein Meerschweinchen nicht fressen und bekommt trotz mehrere Behandlungen immer wieder Durchfall, können Kokzidien die Ursache sein. Kokzidien sind Einzeller die im Kot von Meerschweinchen festzustellen sind. Kokzidien gehören zu den ernsten Meerschweinchen Krankheiten!

  • Leukämie beim Meerschweinchen

    Meerschweinchen, die an Leukämie erkrankt sind, können häufig noch mehrere Jahre fast beschwerdefrei damit leben. Verschlechtert sich der Zustand jedoch, bleibt leider nur die Einschläferung des Meerschweinchens.

  • Lippengrind beim Meerschweinchen

    Lippengrind ist eine der häufigsten Hautkrankheiten bei Meerschweinchen. Lippengrind ist aber auch gut zu behandeln und eine wenig gefährliche Erkrankung für das Meerschweinchen.

  • Lähmung beim Meerschweinchen

    Lähmungen können bei Meerschweinchen verschiedenste Ursachen haben. Wichtig ist zunächst die Ursachenforschung. Eine Lähmung ist abzugrenden von der Meerschweinchenlähme als eigenständige Erkrankung, welche immer tödlich verläuft.

  • Meerschweinchenlähme

    Die Meerschweinchenlähme ist eine meist tödlich verlaufende Virusinfektion und muss unterschieden werden von temporärer Lähmung beim Meerschweinchen als eigenständige Krankheit – vergleichbar mir der durch den Poliovirus verursachten Kinderlähmung beim Menschen.

  • Milben bei Meerschweinchen

    Milben sind die häufigsten auf den Meerschweinchen anzutreffenden Parasiten. Eine Behandlung ist relativ problemlos möglich und sollte unbedingt getätigt werden, stellt man einen Milbenbefall fest.

  • Narkose beim Meerschweinchen

    Meerschweinchen sind in Bezug auf Narkosen bedingt durch ihren empfindlichen Kreislauf Risikopatient! Ältere, durch Krankheit o.ä. geschwächte Tiere sowie die individuelle Narkoseempfindlichkeit sind Faktoren, die das Risiko der Narkose für Meerschweinchen noch erhöhen. Solange man Narkosen vermeiden kann, sollte man es tun. Manchmal führt jedoch zur Bekämpfung bzw. der Therapie von Meerschweinchen Krankheiten kein Weg an einer Narkose vorbei.

  • Nekrose beim Meerschweinchen

    Bei einer Nekrose handelt es sich um das Absterben von Gewebe in einem lokalen Bereich. Nekrosen entstehen bei Meerschweinchen in der Regel durch Spritzen beim Tierarzt (auch Spritzennekrosen genannt). Daher werden in diesem Artikel nur diese Nekrosen behandelt.

  • Ohrentzündung beim Meerschweinchen

    Schüttelt ein Meerschweinchen vermehrt seinen Kopf und kratzt sich an den Ohren, steckt oft eine Entzündung der Ohren dahinter. Die Erkrankung ist nicht dramatisch und gut behandelbar.

  • Operation bei Meerschweinchen

    Lange Zeit galten Meerschweinchen bei Operationen und den damit einhergehenden notwendigen Narkosen als Risikopatienten. Die verbesserten Narkosetechniken und die Spezialisierung der Tierärzte auf Kleintiere lassen das Risiko jedoch immer kleiner werden.

  • Osteodystrophie bei Meerschweinchen

    Unter Osteodystrophie („OD“) versteht man eine Stoffwechselkrankheit der Knochen. Bei dieser Meerschweinchen Krankheit wird den Knochen Kalzium entzogen, jedoch kein neues mehr eingelagert. Das entzogene Kalzium wird durch Bindegewebe ersetzt, so dass die Meerschweinchen Knochen weich und instabil werden.

  • Parasiten bei Meerschweinchen

    Bei Parasiten welche Meerschweinchen befallen unterscheidet man zwischen Milben, Haarlingen und Flöhen. Die Anzeichen sind bei allen Parasiten dieselben, die Behandlungsmethoden unterscheiden sich jedoch voneinander. Parasiten sind nicht untypisch für Meerschweinchen Krankheiten.

  • Pilzbefall beim Meerschweinchen

    Hautpilze gehören zu den Zoonosen und können für Menschen ansteckend sein. Deshalb ist bei jeder Form eines Pilzbefalls auf besondere Hygiene zu achten. Nach jedem Hautkontakt mit dem kranken Meerschweinchen müssen sich gründlich die Hände gewaschen werden. Pilzbefall beim Meerschweinchen deutet immer auch ein geschwächtes Immunsystem hin!

  • Pseudotuberkulose bei Meerschweinchen

    Die Pseudotuberkulose ist eine Infektionskrankheit die das Meerschweinchen befallen kann und zeigt sich in einem akuten oder chronischen Krankheitsverlauf. Sie gehört zu den Zoonosen und ist für Menschen gefährlich.

  • Rachitis bei Meerschweinchen

    Eine Rachitis ist bei Meerschweinchen eine sehr seltene Erkrankung, die so gut wie nie auftritt. Meist sind junge Meerschweinchen im Wachstum davon betroffen.

  • Schlaganfall bei Meerschweinchen

    Meist sind ältere Meerschweinchen von Schlaganfällen betroffen, so wie auch beim Menschen in der Regel Schlaganfälle in höherem Alter auftreten. Die Ursachen, die Symptome sowie die Behandlung von Schlaganfällen ist ebenfalls ähnlich wie beim Menschen.

  • Schnupfen bei Meerschweinchen

    Wenn ein Meerschweinchen auffällig häufig niest und Ausfluss aus der Nase festzustellen ist, kann es sein dass das es sich einen Schnupfen eingefangen hat. Hier sollte unbedingt gehandelt werden, denn ein einfacher Schnupfen kann für Meerschweinchen eine ernste Erkrankung sein bzw. zu einer werden.

  • Tumor beim Meerschweinchen

    Tumorerkrankungen kommen bei Meerschweinchen selten vor. Auf Grund des Aussehens und der Größe ist es nicht möglich zu bestimmen, ob der Tumor gut- oder bösartig ist. Besteht daher nach einer Tumoroperation immer auf eine histologische Untersuchung (Gewebeprobe). Grundsätzlich kann jedes Körperteil tumorös befallen werden.

  • Vergiftung bei Meerschweinchen

    Vergiftungen kommen bei Meerschweinchen recht selten vor, wenn die Besitzer alles außer Reichweite bringen, was den Meerschweinchen gefährlich werden könnte. Trotzdem sollte man Symptome einer Vergiftung beim Meerschweinchen kennen um im Ernstfall handeln zu können. Denn nicht immer kann vollständige Kontrolle über die Nahrungsgabe ausgeübt werden.

  • Verstopfung bei Meerschweinchen

    Hat ein Meerschweinchen Verstopfung muss es grundsätzlich umgehend dem Tierarzt vorgestellt werden. Hier gilt es keine Zeit zu verlieren, denn Verstopfung kann schnell zu einem Darmverschluss führen, der nicht selten leider tödlich für das Meerschweinchen endet.

  • Vielzehigkeit bei Meerschweinchen

    Die Vielzehigkeit bei Meerschweinchen ist erblich bedingt. Sie tritt oft in südamerikanischen Zuchtlinien auf. Meerschweinchen werden dort als Nahrungsmittel gezüchtet und Tiere mit vielen Zehen gelten als besonders schmackhaft.

  • Wurmbefall bei Meerschweinchen

    Ein Wurmbefall ist bei Meerschweinchen zwar selten, aber möglich. Eine Ansteckung erfolgt meist bei in Außenhaltung gehaltenen Meerschweinchen. Aber auch Meerschweinchen in reiner Innenhaltung / Käfighaltung können sich durch Grünfutter von draußen mit Würmer infizieren.

  • Zahnfehlstellung beim Meerschweinchen

    Die Zähne der Meerschweinchen haben offene Wurzeln und wachsen deshalb zeitlebens. Wichtig ist, den Meerschweinchen stets ausreichend Nahrung anzubieten, an denen sie sich die Zähne abnutzen können, um Zahnprobleme / Zahnfehlstellungen vorzubeugen. Knabberstangen sind hierbei ungeeignet für den Zahnabrieb.

  • Zecke beim Meerschweinchen

    Plagegeister im Fell
    Zecken bei Meerschweinchen

    Der Biss einer Zecke macht auch vor Meerschweinchen nicht halt und gehört beim Menschen zu den gefährlichen Parasiten. Außerdem finden viele Zecken schlicht ekelig. Die gute Nachricht ist, dass die von der Zecke auf den Menschen übertragenen, gefährlichen Krankheiten wie FSME oder Borreliose für die Tiere keine Gefahr darstellen.

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