• ich finde die Aussage witzig:


    "Eine Untersuchung in den USA ergab, dass Öko-Produkte achtmal so häufig bakteriell verunreinigt waren wie herkömmliche. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Freilandgeflügel häufiger mit Salmonellen und anderen Mikroben belastet sei. Auch bei Rohmilch und daraus hergestelltem Käse besteht die Gefahr einer Verunreinigung durch Bakterien oder Viren"


    Ist doch klar, die wurden ja nicht "totgespritzt". Willkommen in der Sagrotan-Generation :roll: :lol:

  • Zitat von la fata

    Auch bei Rohmilch und daraus hergestelltem Käse besteht die Gefahr einer Verunreinigung durch Bakterien oder Viren


    Milch sollte immer pasteurisiert oder ultrahocherhitzt werden. Ich halte es für Quatsch, wenn die Leute meinen, dass dabei Vitamine verloren gehen. Es ist nur ein ganz kleiner Teil. Wenn Leute auf Vorzugsmilch schwören, dann tun sie's nur wegen des Geschmacks - oder weil sie's lieber "natürlich" mögen. Das Risiko ist natürlich nicht so hoch, dass man von jedem Glas Vorzugsmilch krank wird. Aber das Risiko ist da, und wer es ignoriert, ist selber Schuld.
    http://www.baby-und-familie.de…e-A050805ANOND005378.html
    Ach ja, und es steht nicht im Gegensatz zu Bio-Milch.


    Hmm, jetzt habe ich das Thema des Threads doch ganz schön verfehlt... :roll:

  • Zitat von Holly_und_Edgar


    zwischen dem "soll" und den Tatsachen liegen aber trotzdem Unterschiede. Nicht umsonst gibts immer wieder schlechte Meldungen in der Richtung.


    zur Milch:


    Zitat

    Ultrahocherhitzte Milch


    Die Milch wird für 3 bis 10 Sekunden auf 150 Grad erhitzt. Dabei gehen bis zu 20 Prozent der Vitamine verloren, bis zu 90 Prozent des Eiweißes werden denaturiert. Sie bleibt ungekühlt bis zu sechs Wochen haltbar.


    Sie ist ernährungsphysiologisch von geringem Wert.

  • Zitat von Nebelhexe

    @ la fata
    also wikipedia-artike würde ich nicht als quelle für wissenschaftlich fundierte Aussagen zitieren :wink:


    Wieso das denn? Ich mein, mir ist schon klar, dass theoretisch jeder dort einen artikel verfassen kann, aber der Typ/ die Frau hat zu allem Quellenangaben hinterlassen und so... Ob ich das jetzt von der HP einer Universität kopiere oder von Wiki...


    Na ja, wie auch immer, ich kaufe halt kein BIO weil ich keinen Unterschied feststelle und weil mir das Geld ehrlich gesagt zu schade ist.


    Wenn ich jetzt noch einen deutlich besseren Geschmack feststellen könnte - okay. Aber ganz ehrlich, ich wette, dass die meisten Leute BIO und konventionell mit verbundenen Augen am Geschmack nicht unterscheiden können. Das ist genauso wie mit Marken- und NoName-Produkten. Mein Freund war auch so ein Fetischist - Wurst, die nicht von "Herta" ist?! Billig-Cornflakes? Niemals! Nach dem "Test" sieht er nun endlich ein, dass das Schwachsinn ist, weil er oft das billige für das Markenprodukt gehalten hat. Das war für mich der beste Beweis, dass das irgendwi psychologisch bedingt sein muss. Ähnlich stell ich mir das auch mit BIO vor.

  • sorry wenns schon da war, ich habe jetzt nicht alles gelesen.


    BIO ist als solches schon ein verfälschender Ausdruck, da bei der Produktion immerhin noch 1% "Chemie" verwendet werden darf.


    Ich selber sehe dem Gemüse aus Spanien auch nicht unbedingt Glücklich entgegen. Als ehrenamtlich engagierter Gewerkschafter natürlich zum einen wegen den Arbeitsbedingungen, aber vor allem auch wegen dem hohen Einsatz von Pestiziden.
    Ich wasche mein Obst und Gemüse daher gründlich ab, egal woher es kommt.


    Wenn ich meinen Meerlies Apfelviertel /oder -achtel gebe, lassen sie die Schale übrig. (bei kleineren Stückchen aber nicht) ich überlege daher, wie Sinnvoll es ist, manche Sachen, z. B. eben Äpfel oder Möhren zu schälen.

  • Zitat von Betty-u-Toni

    Wenn ich meinen Meerlies Apfelviertel /oder -achtel gebe, lassen sie die Schale übrig. (bei kleineren Stückchen aber nicht) ich überlege daher, wie Sinnvoll es ist, manche Sachen, z. B. eben Äpfel oder Möhren zu schälen.


    Allerdings sind die Schalen meistens besonders nahrhaft. Klar, wenn man Bedenken wegen der Pestiziden hat, muss man dann abwägen. Aber es wäre schon schade wegen der Nährstoffe.

  • Zitat von Mäusle

    zwischen dem "soll" und den Tatsachen liegen aber trotzdem Unterschiede. Nicht umsonst gibts immer wieder schlechte Meldungen in der Richtung.


    Natürlich gibts auch schlechte Meldungen in diese Richtung. Manche auch sicherlich begründet, denn schwarze Schafe gibts überall - aber das sind Einzelfälle, die sicher nicht repräsentativ für die ganze Branche stehen.


    In den Biosupermarkt geh ich nicht, ist mir einfach zu teuer. Ich greife aber im "normalen" Supermarkt nach den Alibi-Billig-Biomarken, auch für meine Schweinchen, obwohl ich weiß, dass die grad mal die Mindeststandards für Bio erfüllen und man sichs deshalb eigentlich sparen kann :roll: .....ich fühl mich aber subjektiv einfach besser dadurch :lol:

  • Zitat von la fata

    Wieso das denn? Ich mein, mir ist schon klar, dass theoretisch jeder dort einen artikel verfassen kann, aber der Typ/ die Frau hat zu allem Quellenangaben hinterlassen und so... Ob ich das jetzt von der HP einer Universität kopiere oder von Wiki...


    Da du den Artikel in deinem Beitrag nicht verlinkt hast, war auch nicht ersichtlich, wie und ob der Autor/die Autorin wissenschaftliche Quellen zitiert hat. Meine Aussage war daher prinzipiell gemeint.


    "Weitere Studien verweisen jedoch auch auf den höheren Gehalt gesundtheitsschädlicher Pflanzenstoffe in ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln. Andere Studien konnten keine Unterschiede im Nährstoffgehalt zwischen konventionell und ökologisch erzeugten Lebensmitteln finden."


    Schlag eine Fachzeitschrift für Bioartikel auf und die bombadieren dich mit Studien, die genau das Gegenteil aussagen. Um eine Studie richtig bewerten zu können, muss man vor allem mal wissen, wer die Geldgeber snd :lol: Nur weil "Studie" draufsteht, ist das für mich noch kein Persilschein. Gilt natürlich auch für die Studien in den Biozeitschriften.....um diese Studien selber kritisch hinterfragen zu können, braucht man darüber hinaus einen Doktor in Biochemie. Also in dem Sinn hast du Recht: Für alle die wie ich keinen Doktor in Bio haben ist Bio Glaubenssache, also: Welcher Studie glaube ich? :lol:

  • Na ja, es kommt drauf an, warum man Bio-Lebensmittel kauft. Dafür gibt es verschiedene Aspekte. Der Aspekt mit den genannten widersprüchlichen Studien hat ja mit der Frage zu tun, ob Bio-Lebensmittel wirklich so nahrhafter sind (und zwar so, dass sich der Mehrpreis lohnt). Für mich persönlich ist dieser Aspekt eigentlich nicht so wahnsinnig wichtig. Ich denke, man kann sich auch mit konventionell angebautem Gemüse ausgewogen und gesund ernähren, auch wenn sie vielleicht etwas weniger Vitamine haben. Man kann ja trotzdem genug davon kriegen. So ist meine Meinung halt.


    Aber es gibt ja noch andere Aspekte. Pestizidrückstände, oder ob es umweltfreundlicher ist usw. Auch da kann man nicht unbedingt leicht den Durchblick haben, aber ich denke, da gibt es zumindest weniger widersprüchliche Studien bzw. auch weniger "Glaubensfrage".

  • "Bio" ist imho immer mal wieder eine Modewelle, und wie bei jeder Mode muss man nicht alles mit machen.
    Die LK-Hersteller lassen sich ja so allerhand einfallen um Ihre Produke zu verkaufen. Hierbei wird ja nun darauf gesetzt das es der "Natürliche" Anbau oder die "Natürliche" Herrstellung ist. Damit ist für den Kunden klar:
    Hey da ist keine "Chemie" (eben ein Typisch negatives Wort) drin.
    Wie schon weiter oben geschrieben, ist auch das ncht so ganz richtig.


    Aber letzten endes bedeutet es für den Kunden:
    Keine Chemie = Gesünder.


    Irgendjemand hatte es hier ja schon geeschrieben, aber das ganze bedeutet nunmal auch, das die Bioprodukte Stärker duch MOs (Mikroorganismen) belastet sein KÖNNEN, oder weniger Nährstoffe enthalten KÖNNEN, da die Pflanze etwas Kränklicher war und nicht hochgezüchtet wurde.

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