• Zitat von isthisit

    oha, das ist ja mal ein interessanter ansatz.. mal schaun, ob ich das bei sam auch sehe, sie hat in letzter zeit öfters verstopfung -.- saß gestern den ganzen nachmittag in der heuraufe und ich konnte keine bohne finden ...


    Mm, also ich kann das nicht bestätigen. Ich kaufe immer das "normale" Gemüse und hatte noch nie Probleme, egal aus welchem Herkunftsland. Ich kaufe BIO nur, wenn es besonders günstig ist. Hier im Kaufland kostet ein Kilo Fenchel z.B. 2,29 Euro. Neulich bei PLUS hab ich BIO-Fenchel gekauft, weil das halbe Kilo nur 99 Cent gekostet hat - ist keine große Ersparnis, aber Kleinvieh macht ja auch Mist ;)


    Na ja. Jedenfalls würde der BIO Fenchel auch nicht lieber gefressen oder so.


    Zitat

    Soweit ich weiß, muss hinter Bio Bio stecken, man muss nur darauf achten, dass da diese bestimmten Siegel drauf sind

    .


    Es MUSS so sein - ob das in Wahrheit auch so ist, ist m.E. dennoch fraglich.

  • Zitat von la fata


    Mm, also ich kann das nicht bestätigen. Ich kaufe immer das "normale" Gemüse und hatte noch nie Probleme, egal aus welchem Herkunftsland.


    Dann freu dich, dass du keine empfindlichen Schweine hast. :wink: Ich habe das hier schon mehrfach beobachtet. Ich erzähle sowas nämlich nicht aus Spaß. :wink:


    Zitat von la fata


    Es MUSS so sein - ob das in Wahrheit auch so ist, ist m.E. dennoch fraglich.


    Eben das meine ich ja auch. Einem bleibt ja nix anders übrig, als das zu glauben, deswegen glaube ich das einfach, weil es ja normalerweise schon so sein sollte, wie es drauf steht :wink:

  • Zitat von Tina P.

    Dann freu dich, dass du keine empfindlichen Schweine hast. :wink: Ich habe das hier schon mehrfach beobachtet. Ich erzähle sowas nämlich nicht aus Spaß. :wink:


    Dass du uns hier nicht veräppeln willst, war mir schon klar :lol: Wollte nur sagen, dass es für meine Schweine halt nicht gilt.


    Zitat von la fata


    Es MUSS so sein - ob das in Wahrheit auch so ist, ist m.E. dennoch fraglich.


    Eben das meine ich ja auch. Einem bleibt ja nix anders übrig, als das zu glauben, deswegen glaube ich das einfach, weil es ja normalerweise schon so sein sollte, wie es drauf steht :wink:[/quote]


    Klingt blöd, aber ich glaube lieber dem Geld in meiner Tasche :P Klar, wenn meine Schweine mit dem konventionellen Gemüse nicht klar kämen, würde ich auch BIO kaufen, wenn es damit besser klappt. Aber sonst?


    Hier zum Beispiel mal ein paar Sätze aus einem Wikipedia-Artikel:


    "Laut einem Review der University of London von relevanten Studien der letzten 50 Jahre gibt es seit 50 Jahren keine Belege für die Auffassung, dass ökologisch erzeugte Lebensmittel gesünder seien als konventionelle."


    "Es muss bedacht werden, dass selbst die Rückstände bei konventionell erzeugten Nahrungsmitteln zu gering sind, um eine Gesundheitsgefahr darzustellen. Zweitens besteht chemisch kein Unterschied zwischen synthetischen und natürlichen (d.h. von der Pflanze synthetisierten) Pestiziden. Eine Analyse von 52 natürlichen Pestiziden ergab, dass 27 davon karzinogen wirken können und in vielen gewöhnlichen Nahrungsmitteln enthalten sind. Beispielsweise enthält eine Tasse Kaffee etwa die Dosis an Karzinogenen, welche in Form von Rückständen synthetischer Pflanzenschutzmittel in konventionell erzeugter Nahrung im Laufe eines Jahres typischerweise aufgenommen werden."


    "Weitere Studien verweisen jedoch auch auf den höheren Gehalt gesundtheitsschädlicher Pflanzenstoffe in ökologisch erzeugten Nahrungsmitteln. Andere Studien konnten keine Unterschiede im Nährstoffgehalt zwischen konventionell und ökologisch erzeugten Lebensmitteln finden."


    "Eine Untersuchung in den USA ergab, dass Öko-Produkte achtmal so häufig bakteriell verunreinigt waren wie herkömmliche. Ein weiterer Kritikpunkt ist, dass Freilandgeflügel häufiger mit Salmonellen und anderen Mikroben belastet sei. Auch bei Rohmilch und daraus hergestelltem Käse besteht die Gefahr einer Verunreinigung durch Bakterien oder Viren"


    "Das Ergebnis einer Vergleichsstudie zeigte bei 44 der 52 untersuchten Metaboliten keine signifikanten Unterschiede zwischen Weizen aus konventioneller und okölogischer Erzeugung."


    Aber ich denke, bei BIO scheiden sich einfach die Geister, wie bei der Religion - der eine glaubt dran, der andere nicht ;)

  • Also meine Schweinchen haben auch mit spanischem Gemüse keine Verdauungsprobleme. Nicht ein einziges der 10 Stück und die 9 Schweinchen einer Freundin auch nicht.


    Die Paprika fressen sie auch genauso wie sonst, vllt hast du (mad-bee) einfach nur mal welche erwischt, die geschmacklich nicht so toll waren oder die Schweinchen haben mal die Nase voll. Meine können manche Gemüsesorte jeden Tag essen, andere wollen sie nicht jeden Tag haben.


    Wegen Bio: Gibt ja schon umfangreiche Studien, die eben belegen, das nicht immer, wo BIO draufsteht, auch BIO drin ist. Diese Siegel haben auch sehr unterschiedliche Anforderungen, soweit ich weiß. Oft ists wirklich nur anderer Dünger, und dann steht BIO drauf.
    Vor Allem ist BIO momentan so nen richtiger "Modeschrei". Wenn man sieht, das es in jedem Supermarkt schon eine eigene Bio-Sortimentsreihe gibt..... und das manchmal BIO günstiger ist als das normale Kram.... Wenn man dann noch wen kennt, der einem die EK-Preise mal nennt.... dann fragt man sich wirklich, was da BIO sein soll

  • Ay... ich hatte schon genug Diskussionen mit einer Bekannten gehabt, die eine absolute Bio-Anhängerin ist, dazu auch "Schulmedizin-Skeptikerin". Na ja, wenn man mit ihr diskutiert und versucht, Daten aus Studien zu nennen, dann kommt ihr Standardargument "Die Studien werden alle von Pharmaindustrie o.ä. finanziert, natürlich kommt dann sowas raus". Also sind die Studien sowieso Quatsch, aber dass Bio-Sachen (vor allem Demeter) besser sind, das weiß sie ganz genau ;)


    Joa, deshalb enthalte ich mich jetzt :lol:

  • zur vitaminfrage:
    im prinzip ist es diesbezüglich egal, ob ich eine Biopaprika aus Spanien kaufe oder eine konventionelle Paprika aus Spanien. Lange Transportwege, Verpackung in dunklen Kisten, Gewächshaus-Aufzucht etc. - wenn die bei uns ankommen, sind da noch genau 2 1/2 Vitamine drin.
    Ich mach mir eher Sorgen wegen der Spritz- und Düngemittel. Einige haben ja geschrieben, dass ihre Meeries da empfindlich reagiert haben. Ich kann nur bestätigen, dass meine Meeries auf die spanischen Paprika auch nicht grade fliegen.....

  • Auch zur Vitaminfrage:


    Der Transport ist eigentlich kaum das Problem. Es sei denn, du kaufst wirklich Gemüse frisch aus deiner Region (aufm Markt z.B.), sonst sind die Sachen aus Deutschland auch nicht frischer als aus Spanien oder woanders. Und durch Kühlung, modifizierte Luftzusammensetzung u.ä. kann das Gemüse auch auf einen längeren Weg frisch bleiben.

  • Kühlung "konserviert" die Vitamine länger, das stimmt, aber auch nur begrenzt, so viel ich weiß. und wenn da vorher schon keine drin waren (Gewächshauszucht, ausgelaugte Böden, mangelndes Licht), nützt das wenig.
    In diesem Sinn glaube ich schon, dass in deutschem/österreichischem Gemüse noch mehr Mineralstoffe enthalten sind, immerhin sind da die Transportwege doch noch um einiges kürzer.....

  • Meine Schweinis haben auf jeden Fall noch nie empfindlich reagiert, weder die eigenen, noch die Nottiere. Ebenso haben sie noch kein einziges Gemüse, das sie sonst immer fressen, verschmäht, egal ob eigener Anbau, aus Deutschland, Spanien oder sonst woher.


    Ich selbst, ebenso wie Familie, hatte ebenfalls noch keinerlei Probleme mit jeglichem Gemüse/Obst.
    Gemüse aus Deutschland hat nun teilweise, einfach durch zuviel Anbau, auch nicht mehr so viele Vitamine.


    Meine Schweinis leben in ganzjähriger Außenhaltung und waren auch im Winter bisher nie krank, trotz "kein BIO".


    Vermute daher, dass es beim Menschen, wie beim Tier, eben einfach anfällige gibt und eben weniger anfällige. Manche Schweine vertragen ja zb garkeinen Kohl, egal ob vom Nachbarn oder aus wo auch immer. Andere dagegen könnten ohne Probleme nen ganzen Kohlkopf verdrücken.


    Zusätzlich muss ich sagen, dass vor einigen Monaten im TV mal nen netter Bericht kam zwecks Lebensmittel und Scheinwirkung/placebo. Weiß aber nimmer wo das genau war. Da ich kaum TV schaue, vermute ich, es war Arte.
    Da wurden Lebensmittel, wo viele sagen sie vertragen es nicht (nicht nur Gemüse usw, auch Fleisch, diverse Zubereitungsarten usw) getestet und wenn manche Leute nicht wussten, was sie da essen, vertrugen sie es prima, wohingegen sie Bauchkrämpfe, Durchfall usw bekamen, wenn sie es wussten. (Nicht bei allen, aber doch bei einigen.)
    Fand ich sehr interessant.


    Sowas trifft aber eben nur bei Menschen zu, die sich "ihren Teil" denken können dazu. Die Schweinchen ja dann eher weniger.

  • Zitat von TeeEi

    Ay... ich hatte schon genug Diskussionen mit einer Bekannten gehabt, die eine absolute Bio-Anhängerin ist, dazu auch "Schulmedizin-Skeptikerin". Na ja, wenn man mit ihr diskutiert und versucht, Daten aus Studien zu nennen, dann kommt ihr Standardargument "Die Studien werden alle von Pharmaindustrie o.ä. finanziert, natürlich kommt dann sowas raus". Also sind die Studien sowieso Quatsch, aber dass Bio-Sachen (vor allem Demeter) besser sind, das weiß sie ganz genau ;)


    Joa, deshalb enthalte ich mich jetzt :lol:


    naja so ganz von der Hand zu weisen ist das leider nicht :( ich hab einen Bekannten der lange Zeit in der Branche gearbeitet hat. Daher weiß ich wie der Hase läuft.


    Zitat

    Kühlung "konserviert" die Vitamine länger, das stimmt, aber auch nur begrenzt, so viel ich weiß. und wenn da vorher schon keine drin waren (Gewächshauszucht, ausgelaugte Böden, mangelndes Licht), nützt das wenig.
    In diesem Sinn glaube ich schon, dass in deutschem/österreichischem Gemüse noch mehr Mineralstoffe enthalten sind, immerhin sind da die Transportwege doch noch um einiges kürzer.....


    das finde ich einen wichtigen Punkt. Aber die ausgelaugten Böden haben wir in Deutschland genauso, wenn nicht noch mehr. Wer hält heute schon noch Ruhezeiten ein, pflanzt nicht ständig das selbe in den Boden... von demher .........


    aber prinzipiell gibt es schon genügend Untersuchungen, dass Bio eben nicht immer Bio ist, bzw sogar sehr häufig eine Mogelpackung. Sogar mit Siegel hat schon einiges sehr sehr schlecht abgeschnitten. Und für das Geld noch eine Mogelpackung zu kaufen - nein Danke. Wie gesagt, man muss es wirklich nicht übertreiben.

  • (quelle: http://www.nn-online.de/artikel.asp?art=774394&kat=5]


    Zitat

    Das Regelwerk schützt die beiden Begriffe «bio« und «öko« - die Worte dürfen also synonym genutzt werden - und schreibt genau vor, welche Bedingungen erfüllt sein müssen, damit eine Ware diese Aufschrift führen darf. Dazu zählt zum Beispiel, dass das Produkt zu mindestens 95 Prozent aus ökologischem Landbau stammen muss, wobei allerdings einige Stoffe wie Wasser, Salz und Hefe nicht berücksichtigt werden.


    (quelle:http://www.dradio.de/dlf/sendungen/verbrauchertipp/773355/)


    Zitat

    Auch bei Bioprodukten kommen übrigens Rückstände von Pestiziden vor, allerdings viel seltener als bei konventioneller Ware

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