• Hallo,


    Threads zu TroFu gibt es ja viele, aber mich würde mal interessieren, ob die Fütterung von Getreidehaltigem irgendwelche Langzeitfolgeschäden haben kann, auch wenn mittlerweile auf TroFu-freie Ernährung umgestellt wurde. D.h. haben Meeris, die mal eine Zeit lang Getreide bekommen haben irgendwie eine geringere Lebenserwartung oder so? Oder gilt da: Verdaut ist verdaut?
    Ich frage deshalb, weil da ich mir vermutlich noch ein Schweinchen aus einer Notstation holen werde und solche Tiere ja oft vorher falsch gehalten und ernährt wurden und ich meinen eigenen Schweinchen am Anfang auch geringe Mengen gegeben habe, weil ich es damals nicht besser wusste.


    Danke schon mal für eure Antworten!

  • Nee, Quatsch. Es gibt überhaupt keinen Beleg dafür, dass eine Fütterung ohne Trockenfutter die Lebenserwartung erhöhen würde.


    Alle alt bis sehr alt gewordenen Schweinchen, die mir bekannt sind, wurden ganz traditionell gefüttert, d.h. mit Trockenfutter.


    Gefährlich wird es nur, wenn zum Trockenfutter kaum (oder gar kein) Heu und Frischfuttergegeben wird.

  • Wenn sie Frischfutter gut vertragen würde ich mir über Spätfolgen keine Sorgen machen.


    Am ehesten geht es nämlich auf die Verdauung und kann sie auch noch jahrelang nach der Futterumstelleng beeinträchtigen.


    Wenn das Getreide (Hafer und Dinkel sind ok, kein Weizen wie in dem Industrieschrott zu finden) nur einen sehr geringen Teil der Fütterung ausmacht, erreicht es auch gar nicht die Menge die für eine solch massive Darmschädigung notwendig wäre, sondern würde je nach Menge eher die Organe verfetten oder keine Auswirkungen haben

  • Nach ein paar Monaten bestehen keine erhöhten Risiken mehr, es kann natürlich sein dass anfänglich die Zähne schon einen Ticken zu lang sind und sich erst wieder normalisieren müssen, aber das geht dann recht schnell.


    Ignorier Schweinlein einfach... da wurde schon so viel diskutiert, das ist sinnlos.

  • Also meinen eigenen habe ich nie viel gegeben, immer nur TL-weise ergänzend, aber es war schon Weizen und Gerste etc., also genau das, wovon man sagt, es sei nicht gut für die Verdauung. Sie haben immer Grünfutter dazu bekommen und haben nie Probleme gehabt, auch jetzt wo sie seit langem nur noch Grünes kriegen.
    Aber wie gesagt grade bei Tieren aus dem Tierheim oder so, weiß man das ja nie. Um die kurzfristige Umstellungsphase geht es mir da weniger, denn die ist ja meistens schon rum, wenn so ein Tier vermittelt wird. Wenn sie das Grünzeug nicht vertragen, kommt das arme Tierchen ja oft gar nicht soweit, dass es in ein neues Zuhause ziehen darf.
    Aber dass es evtl. auch noch lange nach der erfolgreichen Umstellung noch Folgen hat, kann ich mir nicht vorstellen, wollte aber trotzdem mal fragen...

  • Doch auch eine Fettleber kann wieder gesunden.


    Normalisierung des Körpergewichts, viel Bewegung, gesunde Ernährung. Außerdem ist "nur" eine Fettleber nicht direkt bedrohlich, etwa 25% der erwachsenen Menschen in Westeuropa hat so eine.


    Das Einzige was man wirklich vermeiden sollte sind dann Medikamente mit Alkoholgehalt, also auch Bachblüten etc.

  • Das ist bei Meerschweinchen sicher wie bei uns. Wenn wir vorher nur fettiges Fleisch und Süßkram gegessen haben und später auf eine gesunde Ernährung umstellen, werden wir auch fitter, Cholesterin wird wieder normal, Blutdruck auch usw.


    Denke die Schweinchen haben das Ungesunde Zeug auch irgendwann mal ausgekötelt, wenn sie nur gesunde Sachen bekommen und alles regeneriert sich nach einer Zeit :)

  • Klar, grade bei Meeris sagt man ja auch, sie brauchen dringend ein wenig Reserve für den Krankheitsfall. Zu dünn ist also auch nix.
    Außerdem ist die Tatsache, dass TroFu gefüttert wurde ja nicht immer gleichzusetzen mit "Schwein=fett", aber oft, das stimmt schon. Mit den Folgen von Übergewicht bzw. mit dem Übergewicht selber hat man sicher schon eine ganze Weile später noch zu tun, geht ja nicht von heut auf morgen. Was mich aber v.a. interessiert hat, ist der Langzeiteffekt von Getreide auf die Darmflora, egal ob Übergewicht entstanden ist oder nicht.
    Aber ich glaube, wir sind uns einig, dass sich das bei einer schonenden Umstellung wieder normalisiert.

  • Kein Merri, aber ich habe hier ein Kaninchen mit gestörter Darmflora übernommen Ich vemrute stark, dass sie früher nur Trofu ect. bekommen hat. Sie war auch deutlich übergewichtig. Da sie kein Gemüse und Küchenkräuter frisst bekommt Madame Wiese. Auch im Winter, aber dazu auch Strutkrufutter, Saaten udn Co. So komme ich gut damit klar, aber wenn ich Gemüse geben würde dann gebe es ein großes Problem (da bekommt sie desöfteren Durchfall).


    Ich denke es kommt stark auf die gegeben Menge an und was man gibt. Ich gebe z.B. im Winter auch kleine Mengen Getreide (nicht jedes) im Strukturfutter und so. Habe aber keinerlei Probleme damit auch nicht bei der mit gestörter Darmflora.

  • Da ich mit getreidehaltigem Trockenfutter schon schlechte Erfahrungen gemacht habe muss ich da jetzt meinen Senf mitteilen :)


    Ich hatte vor einigen Jahren 2 Brüderschweine die ich im guten Glauben noch mit herkömmlichem getreidehaltigem Trockenfutter gefüttert habe.


    Wuschl starb dann schon mit 4 Jahren an fettleber lt TA eine folge des Getreides im Futter. Nachdem mir das dann die Augen geöffnet hat habe ich das Futter umgestellt und zu 100% auf Getreide verzichtet. Bärli wurde dann noch stolze 8 Jahre alt :D


    Ich glaube das manch ein Schwein es besser wegsteckt als das andere aber wenn man dann ordentlich füttert mit viel Kräutern und Gräsern kann man den folgen entgegenwirken.

  • Meine Maria bekam damals das körnerfutter von Vitak***
    Sie bekam nur wenig Frifu aber auch Heu.
    Sie war so dick sie war nicht Birnenförmig kein schwein das ich sah ähnelte ihr sie ging hinten ganz stark auseinander sie war eher trichterförmig und wog glaube 1500g
    Sie starb jämmerlich mit etwa 3 jahren. Ich trauerte sehr um mein Meerli
    An frifu bekam sie Gurke, kartoffel und Karotte.


    Lg
    Meerie-fee

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